Einleitung Hauptteil Schluss Beispiel
Kennt ihr das? Ihr lest etwas und denkt: "Ach, das ist ja wie ein Sandwich!"? Nein? Nur ich? Na gut, dann hört mal zu. Denn ich behaupte: Alles ist wie ein Sandwich. Oder zumindest wie eine gute Rede. Und die hat ja bekanntlich drei Teile: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Lasst uns mal gucken, ob das stimmt.
Die Einleitung: Der erste Biss
Die Einleitung ist wie der erste Bissen in ein Sandwich. Mmmh! Was erwartet mich? Ist es ein knuspriges Brötchen mit saftigem Belag? Oder eher trocken und langweilig? Die Einleitung muss knallen! Sie muss Neugier wecken. Sie muss sagen: "Hey, hier gibt's was zu holen!"
Manchmal ist sie aber auch wie ein missglückter Toast. Verbrannt und man fragt sich, warum man überhaupt reingebissen hat. Schlechte Einleitungen sind wie Smalltalk auf einer Party: "Na, auch hier?" – Öde! Gib mir lieber gleich das Sandwich!
Beispiel gefällig?
Stellt euch vor, ihr lest einen Artikel über Katzen. Eine schlechte Einleitung wäre: "Katzen sind beliebte Haustiere." Gähn! Eine gute Einleitung wäre: "Meine Katze hat neulich versucht, meinen Goldfisch zu fressen. Das hat mich zum Nachdenken gebracht..." Boom! Sofort interessiert!
Der Hauptteil: Die Füllung des Lebens
Der Hauptteil ist das Herzstück, die Seele, die Füllung! Hier passiert's! Hier gibt's die Fakten, die Argumente, die Geschichten. Der Hauptteil ist wie der Käse, der Schinken, die Tomaten, die Gurken, die Soße – alles, was das Sandwich erst zum Sandwich macht. Hier muss es saftig sein! Hier muss es schmecken! Hier muss es überzeugen!
Wenn der Hauptteil langweilig ist, ist es wie ein Sandwich nur mit Salat. Keiner will das! Der Hauptteil muss Inhalt haben! Er muss uns etwas geben! Er muss uns zum Nachdenken bringen! Oder zumindest zum Schmunzeln.
Aber Vorsicht: Zu viel Füllung ist auch nicht gut. Dann fällt alles auseinander und man hat nur noch eine klebrige Sauerei. Der Hauptteil muss gut strukturiert sein! Sonst wird's ein Chaos!
Noch ein Beispiel? Aber gerne!
In unserem Katzenartikel wäre der Hauptteil der Teil, in dem wir über das Verhalten von Katzen sprechen, über ihre Jagdinstinkte, über ihre Vorlieben für Kartons. Hier würden wir Fakten präsentieren, aber auch Anekdoten erzählen, die das Ganze lebendig machen.
Der Schluss: Der letzte Bissen und das zufriedene Grinsen
Der Schluss ist wie der letzte Bissen. Der krönende Abschluss. Er muss im Gedächtnis bleiben! Er muss das Ganze abrunden! Er muss uns mit einem zufriedenen Grinsen zurücklassen!
Ein guter Schluss fasst das Wichtigste noch einmal zusammen. Er gibt uns eine Botschaft mit auf den Weg. Er lässt uns nachdenklich zurück. Oder er bringt uns einfach nur zum Lachen.
Ein schlechter Schluss ist wie ein Sandwich, bei dem das letzte Stück trocken und hart ist. Man will es eigentlich gar nicht mehr essen. Ein guter Schluss ist wie ein Schokoladenkeks nach dem Sandwich. Perfekt!
Ein letztes Beispiel, versprochen!
Der Schluss unseres Katzenartikels könnte eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse sein: Katzen sind Jäger, aber auch Schmusekatzen. Sie sind unabhängig, aber auch anhänglich. Und vor allem sind sie unglaublich unterhaltsam. Und vielleicht noch ein kleiner Appell: "Gebt eurer Katze heute Abend eine extra Portion Liebe!"
Also, merkt euch: Einleitung, Hauptteil, Schluss. Wie ein Sandwich! Und wenn ihr das nächste Mal vor einer schwierigen Aufgabe steht, denkt einfach daran: Macht es wie ein Sandwich! Baut es logisch auf, füllt es mit guten Zutaten und vergesst den krönenden Abschluss nicht!
Und jetzt habe ich Hunger. Wer bringt mir ein Sandwich?
