Email Text Zur Bewerbung
Hast du dich jemals gefragt, wie man eine Bewerbung so richtig aufpeppt? Na, dann lass uns mal über die E-Mail sprechen, die das Ganze einleitet! Ja, genau, diese kurze Nachricht, die deine sorgfältig erstellten Unterlagen begleitet.
Manchmal ist sie total langweilig. "Anbei meine Bewerbung, bla bla." Gähn! Aber es geht auch anders. Stell dir vor, die E-Mail ist wie ein kleiner Teaser für einen Kinofilm. Sie soll Lust auf mehr machen! Sie soll den Personalverantwortlichen neugierig machen, deine Bewerbung überhaupt anzusehen.
Die Kunst der Verführung – in wenigen Zeilen
Klar, formell muss es sein. Wir wollen ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Aber formell heißt ja nicht gleich steif! Ein bisschen Persönlichkeit schadet nie. Stell dir vor, du triffst den Personalverantwortlichen auf einer Party. Wie würdest du ihn ansprechen? Wahrscheinlich nicht mit einem hochgestochenen Business-Jargon, oder?
Die E-Mail ist deine erste Visitenkarte. Sie ist wie der erste Eindruck. Und der zählt bekanntlich. Also, nutze die Chance! Zeige, dass du nicht nur ein Lebenslauf auf zwei Seiten bist, sondern ein Mensch mit Ecken und Kanten, mit Leidenschaft und Motivation.
Was macht eine gute E-Mail aus?
Es ist wie beim Kochen. Es braucht die richtigen Zutaten. Und die richtige Würze. Fangen wir mal mit den Basics an:
- Der Betreff: Kurz, knackig, aussagekräftig. "Bewerbung als [Beruf] – [Dein Name]" ist ein guter Anfang. Vermeide unbedingt allgemeine Formulierungen wie "Bewerbung" oder "Initiativbewerbung". Das ist einfach nur langweilig.
- Die Anrede: "Sehr geehrte/r Frau/Herr [Nachname]" ist immer noch der Goldstandard. Informiere dich lieber vorher, wer dein Ansprechpartner ist, anstatt "Sehr geehrte Damen und Herren" zu schreiben. Das wirkt unpersönlich.
- Der Text: Hier kommt der Spaß! Beginne mit einem Bezugspunkt. Hast du die Stelle auf einer bestimmten Plattform gefunden? Oder vielleicht jemanden aus dem Unternehmen kennengelernt? Erwähne das! Das zeigt, dass du dich informiert hast.
"Sehr geehrte Frau Schmidt,
aufmerksam bin ich auf Ihre Stellenausschreibung als Marketing Managerin auf LinkedIn geworden. Besonders begeistert hat mich Ihr Fokus auf innovative Marketingstrategien..."
Siehst du? Schon klingt es viel persönlicher und weniger wie ein Standardanschreiben.
Die Würze – Persönlichkeit zeigen!
Jetzt kommt der Teil, der wirklich Spaß macht: Die Würze hinzufügen! Was macht dich besonders? Was kannst du dem Unternehmen bieten? Warum bist du genau der/die Richtige für diesen Job?
Sei konkret! Vermeide allgemeine Aussagen wie "Ich bin teamfähig und motiviert." Jeder ist teamfähig und motiviert, oder? Was bedeutet das für dich? Wie hast du deine Teamfähigkeit in der Vergangenheit bewiesen? Welche Erfolge hast du erzielt?
Erzähle eine kurze Geschichte! Eine Anekdote, die deine Fähigkeiten und deine Leidenschaft verdeutlicht. Aber Achtung: Kurz und knackig muss es sein! Niemand hat Zeit für lange Romane.
Stell dir vor, du hast ein Projekt geleitet, das besonders erfolgreich war. Erzähle in zwei, drei Sätzen, worum es ging, welche Herausforderungen du gemeistert hast und was das Ergebnis war. Das ist viel überzeugender als eine allgemeine Aussage über deine Führungsqualitäten.
"Während meiner Zeit als Projektleiter bei [Firma X] konnte ich ein Team von fünf Mitarbeitern erfolgreich durch eine schwierige Produktlaunch-Phase führen. Durch innovative Kommunikationsstrategien und ein starkes Teamgefühl konnten wir die Launch-Ziele um 20% übertreffen."
Boom! Das knallt. Das bleibt im Gedächtnis.
Der Abschluss – Einladung zum Gespräch
Vergiss nicht den Abschluss! Bedanke dich für die Zeit und die Aufmerksamkeit. Und lade den Personalverantwortlichen zum Gespräch ein. Aber nicht einfach nur so. Formuliere es aktiv!
"Ich freue mich darauf, mehr über die Position und Ihre Unternehmenskultur zu erfahren und stehe Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung."
Das klingt viel besser als: "Ich würde mich über eine Einladung zum Gespräch freuen."
Und dann natürlich: Die Grußformel. "Mit freundlichen Grüßen" ist immer eine gute Wahl. Und vergiss deine Kontaktdaten nicht! Telefonnummer und E-Mail-Adresse müssen unbedingt in der Signatur stehen.
Die Kür – Don'ts, die du vermeiden solltest
Natürlich gibt es auch ein paar No-Gos, die du unbedingt vermeiden solltest:
- Rechtschreibfehler: Das ist ein absolutes No-Go! Lass deine E-Mail von jemandem Korrektur lesen, bevor du sie abschickst.
- Sarkasmus: Sarkasmus kommt in E-Mails oft falsch rüber. Lieber vermeiden!
- Zu viel Information: Die E-Mail soll neugierig machen, nicht alles verraten.
- Ansprüche stellen: Forderungen nach Gehalt oder Urlaub sind tabu! Das besprichst du im Vorstellungsgespräch.
- Negative Äußerungen über den alten Arbeitgeber: Das wirkt unprofessionell und unsympathisch.
Also, trau dich! Sei kreativ, sei persönlich, sei du selbst! Die E-Mail ist deine Chance, aus der Masse herauszustechen. Und wer weiß, vielleicht landest du ja genau deswegen deinen Traumjob!
Denn, Hand aufs Herz, wer liest schon gerne eine Bewerbung, die sich anfühlt, als hätte sie ein Roboter geschrieben? Lass deine Persönlichkeit leuchten! Zeig, dass du mehr bist als nur ein Lebenslauf. Mach deine E-Mail zur Visitenkarte, die im Gedächtnis bleibt. Viel Erfolg!
