Englisch übungen Klasse 7 Will Future Going To Future
Stell dir vor, du sitzt in der 7. Klasse, Englischunterricht. Die Sonne scheint (vielleicht auch nicht, ist ja Deutschland!), und Frau Müller, die eigentlich total nett ist, erklärt irgendwas von Will-Future und Going-to-Future. Dein Kopf ist eigentlich schon beim Fußballtraining oder dem neuesten TikTok-Trend, aber du versuchst trotzdem, aufmerksam zu sein. Was ist denn jetzt schon wieder der Unterschied? Und warum reden wir überhaupt über die Zukunft? Ist die nicht noch weit genug weg?
Die magische Kristallkugel der englischen Grammatik
Eigentlich ist das mit dem Will-Future und Going-to-Future gar nicht so kompliziert, wie es sich anhört. Stell dir vor, die englische Grammatik hat eine magische Kristallkugel, mit der sie in die Zukunft schauen kann. Aber wie jede Kristallkugel ist auch diese nicht immer ganz eindeutig. Manchmal sieht sie eine klare Vision, manchmal nur einen verschwommenen Umriss. Und genau das spiegelt sich in den beiden Zukunftsformen wider.
Will-Future: Spontane Ideen und Versprechen
Das Will-Future ist wie ein spontaner Gedanke, der dir gerade erst in den Sinn gekommen ist. "Oh, das klingelt! Ich will die Tür aufmachen!" Zack, Entscheidung getroffen, die Zukunft gestaltet. Oder: "Ich verspreche dir, ich will dir helfen, deine Hausaufgaben zu machen!" Ein Versprechen, so schnell ausgesprochen wie gedacht. Das Will-Future ist unkompliziert, direkt und oft auch ein bisschen unüberlegt. Es ist wie ein Feuerwerk – hell, aufregend, aber auch schnell wieder vorbei.
Denk an den Moment, wenn deine Eltern dich fragen: "Was möchtest du mal werden?". Du hast keine Ahnung, aber du sagst trotzdem irgendwas: "Ich will Astronaut werden!" Oder Rockstar. Oder Influencer. Das ist das Will-Future in Aktion! Ein spontaner Wunsch, ein Traum, der noch nicht ganz feststeht.
Going-to-Future: Pläne und sichere Vorhersagen
Das Going-to-Future ist da schon etwas bedachter. Hier hat man schon länger über die Zukunft nachgedacht, Pläne geschmiedet und Vorbereitungen getroffen. Es ist wie ein Zug, der schon auf den Gleisen steht und darauf wartet, loszufahren. "Ich bin morgen ins Kino going to gehen." Der Kinobesuch ist geplant, die Tickets sind gekauft, der Popcorn-Vorrat ist gesichert. Es ist eine sichere Sache.
Oder stell dir vor, du siehst dunkle Wolken am Himmel. Du sagst: "Es is going to regnen!" Du weißt es nicht mit absoluter Sicherheit, aber die Anzeichen sind so eindeutig, dass du dir ziemlich sicher bist. Das Going-to-Future ist wie eine Wettervorhersage – basierend auf Beobachtungen und Fakten, aber trotzdem nicht hundertprozentig garantiert.
Der Unterschied ist also gar nicht so riesig. Das Will-Future ist für spontane Entscheidungen und Vermutungen, das Going-to-Future für Pläne und Vorhersagen, die auf Beweisen basieren. Aber was passiert, wenn man die beiden verwechselt? Nun, das ist meistens nicht schlimm. Die Welt wird deswegen nicht untergehen. Vielleicht erntest du einen verwirrten Blick von Frau Müller, aber das war's dann auch schon.
Wenn die Zukunft einen Streich spielt
Manchmal spielt uns die Zukunft auch einen Streich. Wir planen etwas ganz genau, aber dann kommt alles anders. Wir sagen: "Ich bin going to auf die Party gehen!", aber dann werden wir krank und müssen im Bett bleiben. Oder wir sagen: "Ich will nie wieder Schokolade essen!", und fünf Minuten später stopfen wir uns die nächste Tafel rein.
Die Zukunft ist unberechenbar, und das ist auch gut so. Sonst wäre das Leben ja langweilig. Das Will-Future und das Going-to-Future sind nur Werkzeuge, um uns in dieser unberechenbaren Zukunft zu orientieren. Sie helfen uns, unsere Pläne zu schmieden, unsere Träume zu verfolgen und unsere Versprechen zu halten (oder auch nicht, je nachdem, wie spontan wir gerade sind).
Also, das nächste Mal, wenn du im Englischunterricht sitzt und über Will-Future und Going-to-Future brütest, denk daran: Es geht nicht nur um Grammatikregeln, sondern auch um die Magie der Zukunft, die uns immer wieder überrascht. Und vielleicht, nur vielleicht, kannst du mit deinem Wissen über die englische Grammatik sogar die Welt ein bisschen besser machen. Oder zumindest deine nächste Klassenarbeit.
"The future belongs to those who believe in the beauty of their dreams." - Eleanor Roosevelt
Denk dran: Egal, ob du das Will-Future oder das Going-to-Future benutzt, Hauptsache, du hast eine Vorstellung davon, wie deine Zukunft aussehen soll. Und wenn du dich mal vertust, ist das auch kein Problem. Die Zukunft ist schließlich flexibel – genau wie die englische Grammatik (manchmal jedenfalls!). Und jetzt: Viel Spaß beim Zukunfts-Planen!
