English As A Second Or Foreign Language
Hallo ihr Lieben, eure reiselustige Freundin ist wieder da! Und heute möchte ich ein Thema ansprechen, das mir persönlich sehr am Herzen liegt und das ich auf meinen Reisen immer wieder beobachte: Englisch als Zweit- oder Fremdsprache. Denn mal ehrlich, wer von uns hat sich nicht schon mal in einem fremden Land gefragt: „Wie komme ich hier bloß weiter?“
Ich erinnere mich noch gut an meine erste große Reise, allein durch Südostasien. Ich hatte mir vorher in der Schule etwas Englisch angeeignet, aber die Realität vor Ort war dann doch ein bisschen anders. Plötzlich war ich nicht mehr im Klassenzimmer, sondern mitten im quirligen Leben Bangkoks, umgeben von Menschen, die mit den unterschiedlichsten Akzenten und Dialekten sprachen. Und da wurde mir klar: Englisch ist nicht gleich Englisch.
Englisch als Zweitsprache (ESL) und Englisch als Fremdsprache (EFL) – das klingt erstmal kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. ESL bezieht sich auf Menschen, die in einem englischsprachigen Land leben und Englisch lernen, um sich dort besser zu integrieren. EFL hingegen betrifft Menschen, die Englisch in ihrem Heimatland lernen, weil es eben eine wichtige Weltsprache ist. Der Unterschied mag klein erscheinen, aber er hat große Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Englisch unterrichtet und gelernt wird.
Meine persönlichen Erfahrungen mit Englisch in aller Welt
Auf meinen Reisen habe ich gelernt, dass Englisch ein unglaubliches Werkzeug ist, um die Welt zu entdecken. Es ist wie ein Schlüssel, der einem Türen öffnet, die sonst verschlossen blieben. Ob ich mich in einem kleinen Café in Vietnam mit der Besitzerin unterhalte, um mehr über die lokale Kaffeekultur zu erfahren, oder mich in einem Zug in Indien mit einem Studenten über seine Zukunftspläne austausche – Englisch hat mir immer geholfen, Verbindungen zu knüpfen und unvergessliche Momente zu erleben.
Eine meiner schönsten Erfahrungen war in einem kleinen Dorf in den Anden. Die Menschen dort sprachen kaum Spanisch, geschweige denn Englisch. Aber mit Händen und Füßen, einem Wörterbuch und ein paar Brocken Englisch konnte ich mich trotzdem mit ihnen verständigen. Ich durfte bei einer Familie übernachten, am Lagerfeuer sitzen und ihre Geschichten hören. Diese Erfahrung wäre ohne Englisch – oder zumindest der Versuch, Englisch zu sprechen – unmöglich gewesen.
Aber es gab natürlich auch Herausforderungen. Ich erinnere mich an einen Tag in Marrakesch, als ich verzweifelt versucht habe, den Weg zu einem bestimmten Souk zu finden. Der Mann, den ich fragte, sprach zwar Englisch, aber sein Akzent war so stark, dass ich kaum ein Wort verstand. Am Ende habe ich ihn einfach gebeten, mich dorthin zu führen, was er dann auch freundlicherweise getan hat. Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass es nicht immer perfekt sein muss. Manchmal ist es wichtiger, sich zu trauen, zu sprechen, als Angst vor Fehlern zu haben.
Empfehlungen für Reisende
Basierend auf meinen Erfahrungen möchte ich euch ein paar Tipps mitgeben, wie ihr Englisch auf euren Reisen optimal nutzen könnt:
- Habt keine Angst vor Fehlern! Niemand erwartet, dass ihr perfektes Englisch sprecht. Die meisten Menschen sind froh, wenn ihr euch überhaupt die Mühe macht, ihre Sprache zu lernen.
- Sprecht langsam und deutlich. Das hilft den Menschen, euch besser zu verstehen, besonders wenn sie Englisch nicht als Muttersprache sprechen.
- Verwendet einfache Wörter und Sätze. Vermeidet komplizierte Grammatik und Fachbegriffe.
- Fragt nach, wenn ihr etwas nicht versteht. Es ist besser, einmal mehr nachzufragen, als etwas falsch zu verstehen.
- Nutzt nonverbale Kommunikation. Gesten, Mimik und ein Lächeln können Wunder wirken.
- Lernt ein paar grundlegende Vokabeln und Sätze in der Landessprache. Das zeigt Respekt und kann euch in manchen Situationen weiterhelfen. Ein einfaches "Hallo", "Bitte" und "Danke" in der lokalen Sprache öffnet Türen!
- Nutzt Apps und Online-Ressourcen. Es gibt viele großartige Apps und Websites, die euch beim Englischlernen unterstützen können. Von Duolingo bis hin zu spezialisierten Reise-Sprachführern ist alles dabei.
- Seid geduldig und tolerant. Nicht jeder spricht Englisch fließend, und nicht jeder ist bereit, euch zu helfen. Aber lasst euch davon nicht entmutigen.
Englisch lernen: Wo fange ich an?
Wenn ihr eure Englischkenntnisse vor eurer nächsten Reise auffrischen möchtet, gibt es viele Möglichkeiten:
- Sprachkurse: Ob online oder in Präsenz, ein Sprachkurs ist eine gute Möglichkeit, die Grundlagen zu erlernen oder eure Kenntnisse zu vertiefen.
- Sprachaustausch: Findet einen Tandempartner, der Englisch als Muttersprache spricht und eure Sprache lernen möchte. So könnt ihr voneinander lernen und eure Sprachkenntnisse verbessern.
- Englische Filme und Serien: Schaut Filme und Serien auf Englisch mit Untertiteln. Das hilft euch, euer Hörverständnis zu verbessern und neue Vokabeln zu lernen.
- Englische Bücher und Zeitschriften: Lest Bücher und Zeitschriften auf Englisch, um euren Wortschatz zu erweitern.
- Reise-Sprachführer: Investiert in einen guten Reise-Sprachführer mit den wichtigsten Vokabeln und Sätzen für eure Reise.
- Apps: Wie bereits erwähnt, gibt es unzählige Apps, die euch beim Englischlernen unterstützen können.
Meine Lieblings-Apps und Online-Ressourcen
Hier sind ein paar meiner persönlichen Empfehlungen:
- Duolingo: Eine spielerische und unterhaltsame Möglichkeit, neue Sprachen zu lernen.
- Memrise: Eine App, die auf Wiederholung basiert und euch hilft, Vokabeln zu lernen und zu behalten.
- Babbel: Eine App, die euch realistische Gesprächssituationen beibringt.
- YouTube: Es gibt unzählige YouTube-Kanäle, die euch kostenlos Englisch beibringen.
- iTalki: Eine Plattform, auf der ihr mit Muttersprachlern sprechen und eure Sprachkenntnisse verbessern könnt.
Fazit: Englisch als Türöffner zur Welt
Englisch mag nicht die schönste oder einfachste Sprache sein, aber es ist zweifellos eine der wichtigsten. Es ist die Sprache des Handels, der Wissenschaft, der Technologie und der Popkultur. Und es ist die Sprache, die euch die Möglichkeit gibt, mit Menschen aus aller Welt in Kontakt zu treten und unvergessliche Erfahrungen zu sammeln. Also, packt eure Koffer, lernt ein paar Brocken Englisch und macht euch auf den Weg, die Welt zu entdecken! Denn mit Englisch in der Tasche steht euch die Welt offen!
Ich hoffe, dieser Artikel hat euch inspiriert und motiviert, eure Englischkenntnisse zu verbessern. Lasst mich in den Kommentaren wissen, welche Erfahrungen ihr mit Englisch auf Reisen gemacht habt. Ich freue mich darauf, von euch zu hören!
Bis zum nächsten Mal, eure reiselustige Freundin!
