Erfahrungen Mit Shape Abnehmen
Okay, Leute, Hand aufs Herz: Wer von uns hat noch nie mit Shape Abnehmen geliebäugelt? Ich meine, die Zeitschriften schreien uns doch förmlich an: "Hier! Dein Traumkörper! Nur ein paar Klicks entfernt!" Und ich, na ja, ich bin schwach geworden. Mehrmals sogar. Und deswegen teile ich jetzt meine Erfahrungen. Es wird…sagen wir mal…ehrrlich.
Die rosa Wolke der Hoffnung
Erinnert ihr euch an das Gefühl, wenn ihr das erste Mal das Shape-Magazin aufschlagt? Alles ist rosa und voller lächelnder Frauen in Leggings, die aussehen, als hätten sie noch nie eine Pizza gesehen. Ich war sofort drin. Ich habe mir das Abo bestellt, die App runtergeladen und mir fest vorgenommen, jetzt wird alles anders! Ich werde eine Göttin in Sportklamotten sein! Ich habe mir sogar eine neue, ultra-teure Yogamatte gekauft. Die Yogamatte war das Highlight, muss ich zugeben. Die Übungen… weniger.
Das erste Workout - Ein Todeskampf
Das erste Workout war…nun ja…ein Todeskampf. Ich dachte, ich sei fit, weil ich regelmäßig zum Kühlschrank gehe (Sport muss man sich ja irgendwie verdienen, oder?). Aber Pustekuchen! Nach fünf Minuten High-Intensity-Intervalltraining (HIIT, das klingt ja schon gefährlich) lag ich schnaufend auf meiner neuen Yogamatte und habe mit meinem inneren Schweinehund ein Friedensabkommen geschlossen. "Du, Schweinehund", habe ich gesagt, "wir lassen das mit dem 'Göttin in Sportklamotten' erstmal sein. Hauptsache, wir überleben."
Die Trainerin im Video sah so aus, als würde sie das alles mit einem Lächeln wegatmen. Ich sah eher aus wie ein gestrandeter Wal. Eleganz ist anders.
Die Sache mit dem Essen
Dann kam die Ernährung. Oh, die Ernährung! Plötzlich sollte ich Smoothies trinken, in denen gefühlt der ganze Gemüsegarten steckt. Und keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr. Was für ein Horror! Ich, die abends gerne noch eine Scheibe Brot mit Käse genießt? Unvorstellbar! Ich habe es trotzdem versucht. Ein paar Tage lang. Dann habe ich kapituliert und mir eine Pizza bestellt. Mit doppelt Käse. Man muss sich ja auch mal belohnen, oder?
Ich habe aber auch gelernt. Ich habe zum Beispiel herausgefunden, dass man aus Blumenkohl tatsächlich Reis machen kann. Schmeckt zwar nicht so gut wie echter Reis, aber hey, man kann ihn essen! Und ich habe gelernt, dass es völlig okay ist, sich auch mal was zu gönnen. Solange man es nicht jeden Tag tut.
Die Motivationslöcher
Und dann sind da noch die Motivationslöcher. Kennt ihr das? Ihr seid super motiviert, fangt an, und nach ein paar Tagen oder Wochen lässt die Motivation nach. Man findet Ausreden, warum man heute nicht trainieren kann. "Ich habe Kopfschmerzen." "Es regnet." "Mein Hamster hat Geburtstag." Alles ist besser als Sport.
Ich habe mir dann immer wieder gesagt: "Komm schon, du schaffst das! Denk an die Yogamatte!" Und manchmal hat es geholfen. Manchmal aber auch nicht. An manchen Tagen habe ich einfach nur Netflix geschaut und Pizza gegessen. Und das ist auch okay. Es geht ja nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, Spaß zu haben und etwas für sich selbst zu tun.
Die kleinen Siege
Trotz aller Schwierigkeiten gab es auch kleine Siege. Ich habe gemerkt, dass ich fitter werde. Dass ich mehr Energie habe. Dass ich mich wohler in meiner Haut fühle. Ich konnte plötzlich Liegestütze machen! Okay, vielleicht nur zwei. Aber immerhin! Und ich habe gelernt, meinen Körper mehr zu schätzen. Er ist nicht perfekt, aber er ist stark und er trägt mich durchs Leben. Und das ist doch schon mal was.
Außerdem habe ich ein paar nette Leute kennengelernt. In Online-Foren und auf Instagram habe ich mich mit anderen ausgetauscht, die auch mit Shape Abnehmen experimentieren. Wir haben uns gegenseitig motiviert, Tipps gegeben und uns über unsere Erfolge gefreut. Das war wirklich toll.
Mein Fazit
War Shape Abnehmen für mich ein voller Erfolg? Nicht wirklich. Habe ich meinen Traumkörper erreicht? Definitiv nicht. Aber ich habe viel gelernt. Über mich selbst, über meinen Körper und über meine Grenzen. Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, realistische Ziele zu setzen. Dass es okay ist, Fehler zu machen. Und dass man sich auch mal belohnen darf.
Und das Wichtigste: Ich habe gelernt, dass es nicht darum geht, perfekt zu sein. Es geht darum, sich wohlzufühlen. Und wenn ich dafür ab und zu mal eine Pizza brauche, dann ist das eben so. Leben und leben lassen! Und vielleicht, ganz vielleicht, werde ich ja doch noch eine Göttin in Sportklamotten. Aber wenn nicht, ist das auch kein Weltuntergang. Hauptsache, ich habe Spaß dabei!
Also, Ladies (und Gentlemen), traut euch! Probiert es aus! Aber nehmt euch selbst nicht zu ernst. Und denkt daran: Pizza ist erlaubt. 😉
