Erwachsenen Hund Stubenrein Bekommen Martin Rütter
Stell dir vor, du sitzt gemütlich auf dem Sofa, die Chipstüte in Griffweite, bereit für einen entspannten Fernsehabend. Plötzlich ein leises Wimmern, ein unruhiges Hin- und Herwandern – und dann… der Blick deines Hundes. Ein Blick, der sagt: "Ich muss mal… aber ich weiß nicht wohin!" Und das, obwohl dieser Hund eigentlich erwachsen ist. Ja, auch erwachsene Hunde können mal wieder "unsauber" werden. Und was dann? Keine Panik!
Viele Hundebesitzer kennen das: Man adoptiert einen älteren Hund, vielleicht aus dem Tierheim, und stellt fest: Die Stubenreinheit ist… optimierungsbedürftig. Oder der geliebte Vierbeiner, der jahrelang zuverlässig draußen seine Geschäfte erledigt hat, macht plötzlich in die Wohnung. Was nun?
Hilfe naht – im Idealfall von Martin Rütter
Wenn du jetzt denkst: "Oh Gott, das wird nie was!", dann lass dir gesagt sein: Es gibt Hoffnung! Und diese Hoffnung trägt oft den Namen Martin Rütter. Okay, vielleicht kommt er nicht persönlich bei dir vorbei und putzt die Pfütze weg (obwohl, wer weiß!), aber seine Methoden und sein Wissen können dir und deinem Hund den Weg zur Stubenreinheit ebnen – auch im Erwachsenenalter.
Was macht Martin Rütter so besonders? Er versteht Hunde! Er sieht nicht nur das Problem, sondern auch die Ursache. Und er vermittelt sein Wissen auf eine Art, die nicht nur effektiv ist, sondern auch Spaß macht. Stell dir vor, du bist nicht der gestresste Hundeelternteil, der mit feuchten Tüchern bewaffnet durch die Wohnung huscht, sondern der geduldige Coach, der seinem Hund liebevoll und konsequent den richtigen Weg zeigt.
Ursachenforschung: Detektivarbeit für Hundeeltern
Bevor du mit dem Training beginnst, ist es wichtig, die Ursache für die "Unfälle" zu finden. Hat dein Hund vielleicht eine medizinische Ursache? Eine Blasenentzündung? Oder vielleicht Stress? Eine neue Umgebung, ein neues Familienmitglied, ein Umzug – all das kann einen erwachsenen Hund verunsichern und dazu führen, dass er unsauber wird. Ein Besuch beim Tierarzt ist daher der erste und wichtigste Schritt.
Aber auch psychische Ursachen können eine Rolle spielen. Vielleicht hat dein Hund Angst, allein zu sein? Oder er fühlt sich nicht sicher genug, um draußen sein Geschäft zu erledigen? Rütter betont immer wieder, wie wichtig es ist, die Körpersprache des Hundes zu lesen und seine Bedürfnisse zu verstehen. Beobachte deinen Hund genau! Wann passiert es? Unter welchen Umständen? Je mehr du weißt, desto besser kannst du ihm helfen.
Das Training: Geduld ist Trumpf (und Leckerlis auch!)
Wenn die Ursache gefunden ist, geht es ans Training. Und hier gilt: Geduld, Geduld, Geduld! Erwarte nicht, dass dein Hund von heute auf morgen wieder stubenrein ist. Es braucht Zeit, Konsequenz und vor allem: positive Verstärkung.
Was bedeutet das konkret? Gehe regelmäßig mit deinem Hund nach draußen, besonders nach dem Schlafen, Fressen und Spielen. Lobe ihn überschwänglich, wenn er sein Geschäft draußen erledigt. Und wenn es doch mal zu einem Unfall kommt? Nicht schimpfen! Das verunsichert deinen Hund nur und macht die Sache schlimmer. Reinige die Stelle gründlich, am besten mit einem speziellen Reiniger, der den Geruch neutralisiert, damit dein Hund nicht wieder dorthin uriniert.
Rütter empfiehlt oft, ein "Signal" einzuführen. Das kann ein Wort sein, wie "Pipi" oder "Mach fein", das du sagst, wenn dein Hund sich lösen soll. Wenn er das dann tut, wird er natürlich sofort gelobt. So verknüpft dein Hund das Wort mit der Handlung und kann es später sogar gezielt abrufen.
Und was ist mit den Leckerlis? Natürlich dürfen die nicht fehlen! Belohne deinen Hund jedes Mal, wenn er draußen sein Geschäft erledigt hat. Aber achte darauf, dass es sich um kleine, hochwertige Leckerlis handelt, damit er nicht zu dick wird.
Die Macht der Routine: Ein strukturierter Tagesablauf hilft
Ein strukturierter Tagesablauf kann deinem Hund helfen, sich sicherer und entspannter zu fühlen. Feste Fütterungszeiten, regelmäßige Spaziergänge und genügend Ruhezeiten geben ihm Halt und Orientierung.
Und was, wenn dein Hund Angst hat, draußen sein Geschäft zu erledigen? Dann ist es wichtig, ihm Sicherheit zu vermitteln. Gehe an ruhige Orte, wo er sich wohlfühlt. Vermeide Stresssituationen und lobe ihn, wenn er sich traut, sein Geschäft zu erledigen.
"Hunde sind Spiegel unserer Seele", sagt Martin Rütter oft. Und das gilt auch für die Stubenreinheit. Wenn du gestresst und ungeduldig bist, wird sich das auch auf deinen Hund übertragen. Sei geduldig, liebevoll und konsequent, und du wirst sehen: Auch ein erwachsener Hund kann (wieder) stubenrein werden!
Es ist ein Prozess, der Zeit und Mühe kostet. Aber es lohnt sich! Denn am Ende steht nicht nur ein sauberer Teppich, sondern auch eine tiefere Bindung zu deinem geliebten Vierbeiner.
