Examples Of Book Review
Buchbesprechungen. Kennen wir alle, oder? Mal ehrlich, wer liest sie *wirklich* von Anfang bis Ende? Ich gestehe: Nicht immer ich. Aber manchmal stolpere ich über welche, die so... anders sind. Lasst uns mal ein bisschen in die Welt der skurrilen Buchbesprechungen eintauchen.
Die "Ich hab's nicht verstanden"-Rezension
Da ist zum Beispiel die Rezension, die eigentlich nur sagt: "Ich hab's nicht verstanden." Du liest und liest und denkst: "Okay, vielleicht war das Buch ja wirklich unlesbar." Aber dann denkst du: "Moment mal! War das Buch wirklich schlecht, oder war der Rezensent einfach nur… überfordert?" Ich neige zu Letzterem. Manchmal. Vielleicht bin ich auch nur neidisch, weil ich auch manchmal Bücher nicht verstehe. Psst! Nicht weitersagen!
"5 Sterne! Aber…"
Dann gibt es die Rezension, die mit überschwänglichem Lob beginnt, gefolgt von einem "ABER…" so gross wie ein Elefant. "5 Sterne! Aber die Charaktere waren flach, die Handlung vorhersehbar und der Schreibstil... naja." Ähm, hallo? Warum dann fünf Sterne? War da jemand bestechlich? (Scherz! Hoffentlich!)
Ich frage mich dann immer, ob die Person vielleicht von Stephen King persönlich bedroht wurde, um eine gute Rezension zu schreiben. Oder war es die Angst vor dem Zorn der Lektorin? Man weiss es nicht. Das Leben ist voller Mysterien.
Die "Das hätte ich besser schreiben können"-Rezension
Diese Rezensionen sind meine Favoriten. Sie sind gespickt mit subtilem (oder auch nicht so subtilem) Eigenlob. "Die Idee war ja ganz nett, aber ich hätte das viel besser umgesetzt." Aha! Warum hast du es dann nicht geschrieben, du Superhirn? Vielleicht ist die Person aber auch nur ein verkannter Künstler, der darauf wartet, entdeckt zu werden. Oder einfach nur ein bisschen… selbstverliebt.
"Dieses Buch hätte von Jane Austen geschrieben werden sollen. Dann wäre es wenigstens gut." - Ein anonymer Rezensent (wahrscheinlich)
Die "Spoiler-Alarm!"-Rezension (ohne Warnung)
Kennt ihr das? Ihr lest eine Rezension und BAM! Der ganze Plot wird enthüllt. Danke auch! Ich wollte das Buch eigentlich noch lesen! Diese Rezensenten sind wie die Leute, die im Kino lautstark das Ende erklären, bevor der Film überhaupt angefangen hat. Unverzeihlich!
Die "Vergleichs-Maschine"-Rezension
Diese Rezensionen vergleichen das Buch mit allem und jedem. "Es ist wie eine Mischung aus Harry Potter, Game of Thrones und einem Kochbuch!" Okay, jetzt bin ich neugierig… und verwirrt. Was kochen die denn in Hogwarts? Drachenbraten?
Manchmal frage ich mich, ob diese Rezensenten einfach nur versucht haben, möglichst viele Keywords in ihre Rezension zu packen, um mehr Klicks zu generieren. Clever! Oder einfach nur verzweifelt, um irgendwas Sinnvolles zu schreiben.
Die "Ich bin ein Literaturkritiker"-Rezension
Diese Rezensionen sind so vollgestopft mit Fachbegriffen und komplizierten Satzkonstruktionen, dass man am Ende nicht schlauer ist als vorher. "Die narrative Struktur des Protagonisten manifestiert sich in einer dekonstruktivistischen Metapher der post-modernen Gesellschaft." Hä? Sprich Deutsch, Mann!
Ich vermute, diese Rezensenten wollen einfach nur zeigen, wie intelligent sie sind. Und vielleicht auch, wie dumm wir anderen sind. Aber hey, wenigstens haben sie uns zum Lachen gebracht. Unfreiwillig, aber immerhin!
Am Ende des Tages sind Buchbesprechungen wie Pizzabelag: Jeder hat seinen eigenen Geschmack. Und manchmal ist der Geschmack einfach nur… seltsam. Aber genau das macht sie ja so unterhaltsam! Also, lest weiter, lacht weiter und nehmt die Rezensionen nicht zu ernst. Denn manchmal sind sie einfach nur… komisch.
P.S.: Wenn jemand mein Buch schlecht bewertet, sag ich einfach, es war Kunst. Funktioniert immer. (Fast immer.) Versprochen!
Viel Spass beim Lesen!
