Exercise Of Active And Passive Voice
Hey du! Hast du jemals das Gefühl gehabt, dass deine Sätze ein bisschen…naja…lahm sind? So als ob sie mit angezogener Handbremse unterwegs wären? Keine Sorge, das passiert den Besten von uns! Aber keine Panik, denn ich habe die Lösung: Das Geheimnis liegt im cleveren Wechselspiel zwischen Aktiv und Passiv!
Der Aktiv-Kicker: Volle Kraft voraus!
Stell dir vor, du bist ein Fußballspieler. Im Aktiv bist du derjenige, der den Ball ins Netz knallt! Du bist der Macher, der Held der Geschichte! Deine Sätze sprühen vor Energie und Tatendrang. Sie sind direkt, klar und lassen keinen Zweifel daran, wer für die Action verantwortlich ist.
Beispiel gefällig? Sagen wir mal:
"Ich habe den Kuchen gebacken!"
Bäm! Du bist der Bäcker, der Held der Backstube! Jeder weiß, wer hinter diesem köstlichen Meisterwerk steckt. Das ist Aktiv in Reinform!
Wann du den Aktiv-Modus rocken solltest:
Im Grunde immer dann, wenn du zeigen willst, wer die Zügel in der Hand hält. Wenn du betonen möchtest, wer etwas getan hat. Wenn du willst, dass deine Sätze knallen und Eindruck machen.
Noch ein paar Beispiele:
- "Der Hund hat die Katze gejagt!" (Der Hund ist der Actionheld!)
- "Die Kinder haben das Eis aufgegessen!" (Die Kinder sind die Eis-Vernichter!)
- "Mein Nachbar hat meinen Rasen gemäht!" (Mein Nachbar ist der Rasen-Retter!)
Der Passiv-Philosoph: Im Hintergrund die Fäden ziehen!
Jetzt schalten wir einen Gang runter und betrachten das Passiv. Stell dir vor, du bist immer noch ein Fußballspieler, aber diesmal…bist du der Ball! Du wirst getreten, geschossen, gefangen. Du bist das Objekt der Begierde, aber nicht unbedingt der Akteur.
Beim Passiv liegt der Fokus nicht so sehr auf dem, der die Handlung ausführt, sondern auf der Handlung selbst oder dem, was mit dem Objekt geschieht.
Nehmen wir unser Kuchen-Beispiel von oben:
"Der Kuchen wurde von mir gebacken."
Ist es immer noch klar, wer den Kuchen gebacken hat? Ja, irgendwie schon. Aber der Fokus liegt jetzt mehr auf dem Kuchen selbst und der Tatsache, dass er gebacken wurde. Der Bäcker (also du!) steht eher im Hintergrund.
Wann du den Passiv-Modus nutzen kannst:
Manchmal willst du gar nicht so sehr betonen, wer etwas getan hat. Vielleicht ist es unwichtig, unbekannt oder sogar peinlich. Oder du möchtest einfach den Fokus auf die Handlung oder das Ergebnis lenken.
Hier ein paar Situationen, in denen das Passiv glänzen kann:
- Wenn der Täter unbekannt ist: "Das Fenster wurde eingeschlagen!" (Wir wissen nicht, wer es war!)
- Wenn die Handlung wichtiger ist als der Täter: "Das Problem wurde gelöst!" (Wichtig ist, dass es gelöst ist, nicht wer es gelöst hat!)
- Wenn du dich vor Verantwortung drücken willst: "Der Fehler wurde gemacht!" (Ups…!)
Das magische Zusammenspiel: Der perfekte Satz-Mix!
Das Geheimnis liegt natürlich nicht darin, immer nur das eine oder das andere zu verwenden. Es geht darum, die beiden Formen bewusst einzusetzen, um deine Sätze abwechslungsreicher, interessanter und effektiver zu gestalten. Spiele mit ihnen! Experimentiere! Finde heraus, was am besten klingt und am besten zu dem passt, was du sagen willst.
Stell dir vor, du schreibst eine Krimi-Geschichte. Du könntest anfangen mit:
"Der Detektiv betrat den Tatort." (Aktiv, direkt, spannend!)
Und dann weitermachen mit:
"Die Leiche wurde auf dem Boden gefunden." (Passiv, mysteriös, unheimlich!)
Siehst du, wie das zusammenpasst? Das Aktiv gibt dir Power und das Passiv schafft Atmosphäre.
Fazit: Hab Spaß mit deinen Sätzen!
Vergiss alle Regeln und Konventionen. Schreib einfach drauflos und probiere aus, was passiert. Das Wichtigste ist, dass du Spaß daran hast, mit Sprache zu spielen. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du ja ganz neue Wege, um deine Gedanken auszudrücken. Also, ran an die Tasten und lass deine Sätze tanzen!
Denk daran, dass Übung den Meister macht. Je mehr du mit Aktiv und Passiv experimentierst, desto besser wirst du darin, sie bewusst und effektiv einzusetzen. Also, viel Spaß beim Schreiben!
