Exercises On Active And Passive
Okay, Freunde, mal ehrlich. Aktiv und Passiv. Wer freut sich wirklich drauf?
Die Sache mit dem Tun und Lassen
Klar, im Deutschunterricht haben wir alle geschwitzt. "Der Hund beißt den Mann" (Aktiv!). "Der Mann wird von dem Hund gebissen" (Passiv!). Großartig. Aber im echten Leben?
Ich persönlich finde ja, das Passiv wird total unterschätzt. Findet ihr nicht auch?
Nehmen wir mal das Wochenende. Aktiv: Du putzt die Wohnung, kochst ein Drei-Gänge-Menü, reparierst das Fahrrad. Passiv: Die Wohnung wird vom Staubsauger bearbeitet. Das Essen wird vom Lieferdienst gebracht. Das Fahrrad wird ignoriert (und bleibt heil!).
Ich plädiere für mehr Passiv im Leben. Unpopuläre Meinung, ich weiß.
Alltagssituationen unter der Lupe
Aktiv: Du schreibst eine E-Mail. Du redest auf einer Party. Du machst Sport.
Passiv: Deine E-Mail wird gelesen (hoffentlich!). Du wirst auf der Party gehört (vielleicht!). Dein Körper wird vom Sport gequält (autsch!).
Seht ihr, was ich meine? Das Aktive ist oft mit Anstrengung verbunden. Das Passive... nun ja, das Passive lässt einen einfach mal in Ruhe!
"Sei aktiv!", schreit die Gesellschaft. "Sei produktiv! Sei erfolgreich!"
Pah! Ich sage: Sei passiv! (Manchmal.)
Stellt euch vor: Ihr liegt auf der Couch. Aktiv: Ihr denkt angestrengt über die Lösung eines Problems nach. Passiv: Das Problem wird von eurem Unterbewusstsein bearbeitet. Genial, oder?
Die Kunst der passiven Aggression
Okay, okay, vielleicht ein bisschen Spaß. Aber das Passiv hat auch seine dunklen Seiten. Passive Aggression zum Beispiel.
Aktiv: Du sagst, was dich stört. Passiv: Du lässt deinen Ärger raushängen, ohne es direkt anzusprechen. "Ach, ist schon okay..." (obwohl es das natürlich nicht ist!).
Ich will das nicht gutheißen, aber hey, wir kennen es doch alle, oder?
Passiv im Büro – Ein Minenfeld
Im Büro ist das Aktiv-Passiv-Spiel besonders interessant. Der Chef (aktiv!) gibt Anweisungen. Die Mitarbeiter (passiv?) empfangen sie.
Oder auch nicht. Manchmal werden Anweisungen ignoriert. Manchmal wird der Chef aktiv unterwandert. Das Leben ist kompliziert!
Meine persönliche Strategie: Ein gesunder Mix. Aktiv sein, wenn es sein muss. Passiv sein, wenn man damit durchkommt. Und immer schön lächeln (aktiv oder passiv, je nach Situation).
Und was lernen wir daraus?
Dass Aktiv und Passiv nicht nur Grammatikregeln sind, sondern Lebensweisen. Dass man sich entscheiden kann (oder auch nicht!). Dass das Leben leichter sein kann, wenn man dem Passiv eine Chance gibt.
Vielleicht sollte ich einen Ratgeber schreiben: "Die Kunst des passiven Lebens – Wie man mit minimalem Aufwand maximal viel erreicht."
Klingt gut, oder? (Das wird dann von einem Ghostwriter geschrieben, versteht sich.)
Also, was meint ihr? Bin ich verrückt? Oder steckt in meiner unpopulären Meinung vielleicht doch ein Körnchen Wahrheit?
Lasst es mich wissen! (Oder auch nicht. Ganz wie ihr wollt.)
