Fachkraft Für Lagerlogistik Gehalt In Der Ausbildung
Hallöchen, ihr lieben Abenteurer und Weltenbummler! Heute nehme ich euch mit auf eine etwas andere Reise – nämlich in die Welt der Logistik, genauer gesagt, zu einer Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik. Und keine Sorge, das wird alles andere als staubtrocken, versprochen! Denn ich erzähle euch, was ihr während der Ausbildung so verdienen könnt und wie das Ganze überhaupt abläuft. Vielleicht plant ja jemand von euch nach der nächsten großen Reise eine etwas "bodenständigere" Karriere und sucht nach einer soliden Ausbildung mit Zukunftsperspektiven. Dann seid ihr hier genau richtig!
Warum ich euch das erzähle? Nun, ich selbst habe zwar keine Ausbildung als Fachkraft für Lagerlogistik gemacht, aber mein bester Freund, nennen wir ihn einfach Max, hat genau diesen Weg eingeschlagen. Und durch ihn habe ich einen super Einblick in diese spannende Welt bekommen. Max war schon immer ein Organisationstalent und liebte es, den Überblick zu behalten. Nach einem Work & Travel Jahr in Australien, wo er in einem riesigen Lagerhaus ausgeholfen hat, wusste er: Das ist es! Und so begann seine Reise zur Fachkraft für Lagerlogistik.
Die Ausbildung: Mehr als nur Kisten stapeln!
Bevor wir uns dem spannenden Thema Gehalt widmen, lasst uns kurz klären, was eine Fachkraft für Lagerlogistik eigentlich macht. Viele denken ja, das sei nur stupides Kistenstapeln. Aber weit gefehlt! Die Aufgaben sind super vielfältig und abwechslungsreich. Im Wesentlichen geht es darum, Waren anzunehmen, zu kontrollieren, zu lagern und natürlich auch wieder zu versenden. Das bedeutet:
- Wareneingang: Kontrolle der Lieferungen, Dokumentation, Qualitätsprüfung.
- Lagerung: Waren fachgerecht einlagern, Lagerbestände überwachen.
- Kommissionierung: Aufträge zusammenstellen, Waren für den Versand vorbereiten.
- Versand: Versandpapiere erstellen, Waren verpacken und verladen.
- Logistiksoftware: Umgang mit modernen Lagerverwaltungssystemen.
Max hat mir immer erzählt, dass er besonders den Umgang mit den verschiedenen technischen Geräten liebt. Stapler fahren, Scanner bedienen, mit der Logistiksoftware arbeiten – da kommt keine Langeweile auf! Und auch der Kontakt mit den Kollegen und Kunden ist ihm wichtig.
Das liebe Geld: Was verdient man in der Ausbildung?
So, jetzt kommen wir zum interessanten Teil: Dem Gehalt! Und hier muss ich gleich vorwegschicken: Die Ausbildungsvergütung kann je nach Betrieb, Branche und Region variieren. Es gibt keine pauschale Summe, die für alle gilt. Aber ich kann euch Richtwerte geben, an denen ihr euch orientieren könnt. Und denkt dran: Das ist dein Verdienst für deine Arbeit!
Generell gilt: Je weiter du in der Ausbildung bist, desto mehr verdienst du. Das ist ja auch logisch, denn du lernst immer mehr dazu und übernimmst auch mehr Verantwortung. Hier mal eine grobe Übersicht, wie es in der Regel aussieht:
Durchschnittliche Ausbildungsvergütung (ungefähre Werte):
- 1. Ausbildungsjahr: 850 - 1.050 Euro brutto
- 2. Ausbildungsjahr: 950 - 1.150 Euro brutto
- 3. Ausbildungsjahr: 1.050 - 1.250 Euro brutto
Wichtig: Das sind Durchschnittswerte. In manchen Branchen, wie z.B. der Chemie- oder Metallindustrie, kann die Vergütung auch deutlich höher ausfallen. Und in kleineren Betrieben oder in strukturschwachen Regionen kann es auch etwas weniger sein. Es lohnt sich also, die Augen offen zu halten und verschiedene Angebote zu vergleichen!
Max hat mir erzählt, dass er im ersten Lehrjahr etwa 900 Euro brutto bekommen hat. Damit konnte er sich seine kleine Wohnung leisten und sogar noch etwas für den nächsten Urlaub sparen. Und das ist doch schon mal was, oder?
Faktoren, die das Gehalt beeinflussen
Wie schon erwähnt, gibt es verschiedene Faktoren, die sich auf die Höhe der Ausbildungsvergütung auswirken können. Hier sind die wichtigsten im Überblick:
- Branche: In manchen Branchen wird einfach besser bezahlt als in anderen. Chemie, Pharma, Metall – hier winken oft höhere Gehälter.
- Betriebsgröße: Größere Unternehmen haben oft mehr Spielraum bei der Vergütung als kleinere Betriebe.
- Region: In Ballungsräumen und wirtschaftsstarken Regionen sind die Gehälter tendenziell höher als in ländlichen Gebieten.
- Tarifbindung: Wenn der Betrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, sind die Gehälter oft höher und klarer geregelt.
- Schulabschluss: Auch wenn es nicht direkt ausschlaggebend ist, kann ein höherer Schulabschluss (z.B. Abitur) in manchen Fällen zu einer etwas höheren Einstiegsvergütung führen.
Tipp: Informiert euch vor eurer Bewerbung genau über die Vergütungsmöglichkeiten in den verschiedenen Betrieben und Branchen. Nutzt Online-Gehaltsvergleichsportale oder fragt bei der Berufsberatung nach.
Mehr als nur Gehalt: Was noch wichtig ist
Klar, das Gehalt ist wichtig. Aber es gibt auch noch andere Faktoren, die eine gute Ausbildung ausmachen. Achtet bei eurer Wahl auch auf folgende Punkte:
- Betriebsklima: Fühlt ihr euch wohl im Betrieb? Sind die Kollegen nett und hilfsbereit?
- Ausbildungsqualität: Werden euch die Inhalte gut vermittelt? Habt ihr die Möglichkeit, euch weiterzubilden?
- Übernahmechancen: Wie stehen die Chancen, nach der Ausbildung übernommen zu werden?
- Zusatzleistungen: Bietet der Betrieb zusätzliche Leistungen wie z.B. Fahrkostenzuschüsse, Essensgutscheine oder betriebliche Altersvorsorge?
Max hat mir erzählt, dass ihm das gute Betriebsklima in seinem Ausbildungsbetrieb besonders wichtig war. Er hat sich von Anfang an wohlgefühlt und konnte sich immer auf die Unterstützung seiner Kollegen verlassen. Und das ist Gold wert!
Nach der Ausbildung: Die Zukunft als Fachkraft für Lagerlogistik
Nach der bestandenen Abschlussprüfung stehen euch als Fachkraft für Lagerlogistik viele Türen offen. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich ist hoch. Ihr könnt in den unterschiedlichsten Branchen arbeiten, z.B. im Handel, in der Industrie, bei Logistikdienstleistern oder im Versandhandel.
Und auch die Verdienstmöglichkeiten sind nach der Ausbildung sehr gut. Das Einstiegsgehalt liegt in der Regel zwischen 2.200 und 2.800 Euro brutto, je nach Branche, Region und Qualifikation. Und mit Berufserfahrung und Weiterbildungen kann das Gehalt natürlich noch deutlich steigen.
Max wurde nach seiner Ausbildung direkt von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen und ist mittlerweile Teamleiter im Lager. Er hat sich stetig weitergebildet und ist nun für die Organisation und Koordination des gesamten Lagerbereichs verantwortlich. Und er liebt seinen Job immer noch!
Mein Fazit: Eine Ausbildung mit Zukunft!
Die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik ist eine solide und zukunftssichere Ausbildung mit guten Verdienstmöglichkeiten. Sie bietet abwechslungsreiche Aufgaben, den Umgang mit moderner Technik und gute Karrierechancen. Und auch wenn es vielleicht nicht der erste Beruf ist, an den man als Weltenbummler denkt, kann es eine tolle Möglichkeit sein, nach einer längeren Reise wieder Fuß zu fassen und sich eine solide Basis für die Zukunft aufzubauen.
Also, liebe Reisefreunde, vielleicht ist ja für den einen oder anderen von euch die Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik eine spannende Option. Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem kleinen Einblick etwas inspirieren und euch die Entscheidung etwas erleichtern. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja bald in einem Lagerhaus wieder, wo wir gemeinsam die nächste Lieferung für ein neues Abenteuer vorbereiten! Bis dahin: Gute Reise und viel Erfolg!
