Fifty Shades Of Grey 2 Unmasked Edition
Okay, lasst uns ehrlich sein. Fifty Shades of Grey. Ein Phänomen. Ein Meme. Etwas, über das wir uns alle heimlich lustig gemacht (oder es heimlich genossen) haben.
Und dann kam Fifty Shades Darker. Oder, wie ich sie liebevoll nenne: *Fifty Shades of Grey 2: Unmasked Edition*. Denn, Leute, da wurde es doch erst richtig...interessant. Oder? Ich meine, Christian Grey mit einer Maske? Ein bisschen lächerlich, oder nicht?
Ich weiß, ich weiß, viele Leute lieben diese Filme. Sie sind romantisch! Sie sind aufregend! Sie sind…naja, ihr wisst schon. Aber ich muss es einfach sagen: Ich fand den zweiten Teil ein bisschen…komisch. Und ich habe das Gefühl, ich bin nicht die Einzige.
Die Maske: Ein Symbol für was genau?
Die ganze Maskenball-Szene. Ehrlich gesagt, ich habe nur daran gedacht, wie unangenehm es sein muss, mit so einer Maske zu tanzen. Schwitzt man da nicht total darunter? Und wie trinkt man überhaupt etwas?
Aber abgesehen davon: Die Maske sollte wohl etwas symbolisieren. Geheimnis! Intrige! Unterdrückte Leidenschaft! Oder vielleicht einfach nur: "Ich will mein Gesicht nicht die ganze Zeit anstrengen." Wer weiß?
Anastasia Steele: Die stille Heldin (oder so)
Arme Anastasia Steele. Sie versucht wirklich, stark und unabhängig zu sein. Aber ständig tauchen irgendwelche Ex-Freundinnen von Christian auf und machen ihr das Leben schwer. Und er? Naja, er ist halt Christian Grey. Reich, kontrollierend und irgendwie doch liebenswert. Oder? Ich bin mir da nicht so sicher.
Ich meine, er kauft ihr einen Verlag! Ist das romantisch oder einfach nur…beängstigend? Ich tendiere zu Letzterem. Aber hey, wer bin ich schon, um über Liebe zu urteilen?
"Ich liebe dich, Anastasia. Auf eine Art, die ich noch nie zuvor gefühlt habe." – Christian Grey (Wahrscheinlich mit Maske)
Diese Zeile. Ich kann sie nicht ernst nehmen. Tut mir leid. Es klingt einfach so…übertrieben. Und die Art, wie Jamie Dornan sie sagt? Irgendwie lustig. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu zynisch.
Die Stalkerin-Ex-Freundin: Ein Klischee?
Und dann ist da noch Leila Williams, die Ex-Freundin mit der Pistole. Oh je. Das war ein bisschen zu viel, selbst für Fifty Shades. Ich meine, wir reden hier von einem Film, in dem ein Mann einen "Spielzimmer" hat. Aber eine Stalkerin, die mit einer Waffe herumfuchtelt? Das war einfach nur albern.
Ich habe mich wirklich gefragt, ob sie das Drehbuch einfach aus irgendwelchen schlechten Thrillern zusammengeschrieben haben. War es wirklich nötig? Hat es die Geschichte besser gemacht? Ich glaube nicht.
Die "Probleme" der Reichen und Schönen
Ehrlich gesagt, das ganze Drama in Fifty Shades Darker fühlte sich ein bisschen…abgehoben an. Ich meine, ich sitze hier in meinem Jogginganzug und esse Chips, während Anastasia sich mit ihrem milliardenschweren Freund herumschlägt, der emotionale Probleme hat. Wer hat da wirklich Probleme?
Vielleicht ist das der Grund, warum ich den Film nicht so gut fand wie viele andere. Es war einfach schwer, sich damit zu identifizieren. Ich kenne niemanden, der ein "Spielzimmer" hat. Und ich kenne auch niemanden, der von einer Ex-Freundin mit einer Waffe bedroht wurde. Zum Glück.
Mein (vielleicht) unpopuläres Fazit
Fifty Shades of Grey 2: Unmasked Edition. Es war…ein Film. Es war unterhaltsam. Es war ein bisschen lächerlich. Aber es war auch ein Phänomen. Und ich glaube, das ist es, was wirklich zählt.
Also, ja, vielleicht bin ich die Einzige, die den Film nicht so toll fand. Aber hey, Geschmäcker sind verschieden. Und ich bin froh, dass er so vielen Leuten Freude bereitet hat. Aber für mich? Ich bleibe lieber bei Rom-Coms ohne Masken und Stalkern.
Und ganz ehrlich, ich würde mich freuen, wenn Christian Grey einfach mal eine Therapie machen würde. Das würde der Geschichte wahrscheinlich wirklich helfen. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.
Also, was haltet ihr von Fifty Shades Darker? Seid ihr auch der Meinung, dass die Maske ein bisschen übertrieben war? Oder fandet ihr den Film toll? Lasst es mich wissen!
