Fifty Shades Of Grey Geheimes Verlangen Film
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben Fifty Shades of Grey: Geheimes Verlangen gesehen. Oder zumindest so getan, als ob wir es nicht getan hätten. Ich gestehe: Ich war neugierig. Sehr neugierig. Und ja, vielleicht habe ich es sogar... genossen? (Psst, nicht weitersagen!)
Es ist wie mit Guilty Pleasures, oder? Sündige Vergnügen. Man isst heimlich ein ganzes Glas Nutella mit dem Löffel. Oder man singt lauthals zu Schlagern, während man im Auto sitzt und niemand zusieht. Fifty Shades ist das filmische Äquivalent dazu.
Was ist das Geheimnis?
Warum hat dieser Film so eingeschlagen? War es die explizite Darstellung? Die glitzernde Welt des Milliardärs Christian Grey? Oder vielleicht einfach nur die Neugier, zu sehen, worüber alle reden?
Ich vermute, es ist eine Mischung aus allem. Die Bücher waren ja schon ein Phänomen. Und der Film hat das Ganze auf die Leinwand gebracht – mit viel Glanz und Gloria, versteht sich.
Die Chemie (oder das Fehlen davon)
Viele Leute kritisieren die Chemie zwischen Dakota Johnson als Anastasia Steele und Jamie Dornan als Christian Grey. Ich sage: Es ist kompliziert. Sie ist naiv und etwas unbeholfen, er ist... nun ja, er ist Christian Grey. Ein Mann mit Problemen, der sich hinter Geld und Kontrolle versteckt.
Ob die beiden nun die perfekte Chemie haben oder nicht, ist fast nebensächlich. Es geht um die Fantasie. Um das Spiel mit Macht und Unterwerfung. Und darum, zu sehen, wie sich eine junge Frau in dieser ungewöhnlichen Beziehung behauptet.
Unpopuläre Meinung: Ich fand ihn unterhaltsam!
Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Ich fand den Film unterhaltsam. Ja, er ist kitschig. Ja, er ist übertrieben. Und ja, die Dialoge sind manchmal zum Fremdschämen. Aber genau das macht ihn ja auch so... anziehend?
Es ist wie ein Märchen für Erwachsene. Ein Aschenputtel-Geschichte mit Lederfesseln und einem Penthouse mit atemberaubender Aussicht. Wer würde sich das nicht mal kurz anschauen wollen?
"Ich möchte nicht, dass du Angst vor mir hast, Ana." - Christian Grey (und wahrscheinlich jeder andere Mann, der versucht, etwas zu erklären)
Die Musik
Ein weiterer Pluspunkt: Der Soundtrack! Die Musik war wirklich gut. Von Beyoncé bis The Weeknd, die Songs haben die Stimmung perfekt eingefangen. Man kann den Film vielleicht schlecht finden, aber den Soundtrack kann man sich trotzdem anhören. Und heimlich mitsingen, während man abwäscht.
Ich meine, mal ehrlich, wer hat nicht schon mal zu "Crazy in Love" mitgetanzt, während er geputzt hat? (Okay, vielleicht nur ich...)
Also, was ist das Urteil?
Fifty Shades of Grey ist kein Meisterwerk der Filmgeschichte. Aber er ist unterhaltsam. Er ist ein Guilty Pleasure. Und er hat uns alle dazu gebracht, über Dinge zu reden, über die wir vielleicht sonst nicht geredet hätten.
Ob man ihn nun hasst oder liebt, man kann ihm nicht absprechen, dass er ein kulturelles Phänomen war. Und dass er uns alle ein bisschen zum Schmunzeln gebracht hat. (Auch wenn wir es nicht zugeben wollen.)
Also, das nächste Mal, wenn er im Fernsehen läuft, schaltet ein. Gönnt euch eine Tüte Popcorn. Und lasst euch einfach mal berieseln. Es ist schließlich nur ein Film. Oder? 😉
Und psst... wer hat das jetzt wirklich gelesen? Hebt die Hand! 😉
