Film Ein Sommer In Der Provence Drehorte
Wer träumt nicht von einem Sommer in der Provence? Lavendelfelder, strahlender Sonnenschein, gutes Essen und eine entspannte Atmosphäre – all das verspricht der Film "Ein Sommer in der Provence". Aber was macht diesen Film so besonders, abgesehen von Diane Kruger und dem charmanten französischen Flair? Es sind die Drehorte, die uns direkt ins Herz der Provence katapultieren!
Mehr als nur Postkartenmotive
Klar, der Film zeigt die typischen Postkartenmotive: endlose Lavendelfelder, malerische Dörfer mit ockerfarbenen Häusern und den strahlend blauen Himmel. Aber die Drehorte sind mehr als nur hübsche Kulissen. Sie erzählen eine eigene Geschichte, verleihen dem Film Authentizität und lassen uns den provenzalischen Lebensstil hautnah erleben.
Die Magie von Gordes
Ein Ort, der besonders hervorsticht, ist das Bergdorf Gordes. Mit seiner mittelalterlichen Burg und den verwinkelten Gassen ist es ein beliebtes Touristenziel. Aber im Film wird Gordes zu einem lebendigen Schauplatz, wo sich die Generationen treffen und unterschiedliche Lebensweisen aufeinandertreffen. Die steilen Gassen, die im Film oft vorkommen, sind echt! Man sollte sich also auf festes Schuhwerk einstellen, wenn man die Drehorte selbst erkunden möchte. Und wer weiß, vielleicht läuft man ja auch einem Filmteam über den Weg, denn Gordes ist immer wieder ein beliebter Drehort.
Das Familienhaus: Eine wahre Perle
Das Haus, in dem die Familie im Film wohnt, ist natürlich ein Highlight. Es ist kein Studiobau, sondern ein echtes provenzalisches Landhaus, eine Bastide, wie sie hier genannt werden. Es liegt idyllisch inmitten von Weinbergen und Olivenhainen. Ob es wirklich so chaotisch und renovierungsbedürftig war wie im Film, sei mal dahingestellt, aber es vermittelt perfekt die Atmosphäre eines Hauses mit Geschichte und Charakter. Wer selbst in so einem Haus Urlaub machen möchte, findet in der Provence eine riesige Auswahl an charmanten Ferienhäusern – vielleicht nicht ganz so heruntergekommen, aber dafür mit mehr Komfort.
Pannen und Anekdoten am Set
Filmdrehs sind nie ganz reibungslos, und auch bei "Ein Sommer in der Provence" gab es sicherlich einige lustige Pannen und Anekdoten am Set. Man stelle sich vor: Diane Kruger, die versucht, auf einem provenzalischen Markt in Französisch zu verhandeln (was ihr vermutlich sehr gut gelungen ist) oder Jean Reno, der nach einem langen Drehtag lieber eine Partie Pétanque spielt, anstatt sich ins Hotel zurückzuziehen. Oder die Herausforderung, die Lavendelfelder zur Blütezeit zu filmen, denn die Lavendelblüte ist ein kurzes und vergängliches Spektakel. Da muss das Timing stimmen! Es wäre doch schade, wenn man extra in die Provence reist und dann nur grüne Stängel sieht.
Kulinarische Entdeckungsreise
Die Provence ist nicht nur für ihre Landschaft, sondern auch für ihre Küche bekannt. Im Film wird natürlich auch geschlemmt: Ratatouille, Bouillabaisse, Tapenade – die provenzalische Küche ist ein Fest für die Sinne. Die Drehorte dienten oft auch als Kulisse für die kulinarischen Szenen. Man stelle sich vor, wie das Filmteam nach getaner Arbeit in einem der kleinen Restaurants in Saint-Rémy-de-Provence saß und die regionalen Spezialitäten genoss. Saint-Rémy-de-Provence ist übrigens auch ein wunderschöner Ort, um selbst die provenzalische Küche zu entdecken und über den Wochenmarkt zu schlendern.
Mehr als nur ein Film
"Ein Sommer in der Provence" ist mehr als nur ein Film. Er ist eine Einladung, die Provence mit allen Sinnen zu erleben. Die Drehorte sind der Schlüssel zu dieser Erfahrung. Sie zeigen uns die Schönheit, die Authentizität und den Charme dieser Region. Wer den Film gesehen hat, bekommt unweigerlich Lust, selbst in die Provence zu reisen und sich von der Magie dieses Ortes verzaubern zu lassen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt man ja beim Erkunden der Drehorte auch noch ganz eigene, persönliche "Sommer in der Provence"-Momente.
Also, packen Sie Ihre Koffer, vergessen Sie nicht Ihre Sonnenbrille und begeben Sie sich auf die Spuren von Diane Kruger und Jean Reno. Die Provence wartet auf Sie!
Ein kleiner Tipp zum Schluss
Bevor Sie Ihre Reise planen, informieren Sie sich über die beste Reisezeit für die Provence. Die Lavendelblüte ist natürlich ein Highlight, aber auch die anderen Jahreszeiten haben ihren Reiz. Im Frühling blühen die Mandelbäume, im Herbst erstrahlen die Weinberge in goldenen Farben und im Winter herrscht eine besinnliche Ruhe. Egal wann Sie reisen, die Provence wird Sie mit offenen Armen empfangen – genau wie im Film!
