Film Tuesdays With Morrie
Habt ihr jemals einen Film gesehen, der euch gleichzeitig zum Lachen und Weinen gebracht hat? Einer, der sich wie eine warme Umarmung anfühlt, aber euch auch dazu anregt, über das Leben nachzudenken? Wenn ja, dann wisst ihr wahrscheinlich, wovon ich spreche, wenn ich Dienstags mit Morrie erwähne. Und wenn nicht, dann lasst euch überraschen!
Viele kennen vielleicht das Buch von Mitch Albom, aber der Film ist nochmal eine ganz eigene Erfahrung. Es ist wie ein Besuch bei einem alten Freund, der viel Weisheit zu bieten hat, aber auch eine gehörige Portion Humor. Stellt euch vor, ihr trefft jemanden, der sterbenskrank ist, aber sich weigert, sich davon runterziehen zu lassen. Klingt traurig, oder? Ja, aber es ist auch unglaublich inspirierend!
Die Story, kurz und knackig
Der Film erzählt die Geschichte von Mitch Albom, einem erfolgreichen Sportjournalisten, der in seinem Leben irgendwie die Richtung verloren hat. Er arbeitet hart, verdient viel Geld, aber irgendwie fühlt er sich leer. Durch Zufall erfährt er, dass sein alter College-Professor, Morrie Schwartz, an ALS erkrankt ist, einer unheilbaren Nervenkrankheit.
Und dann passiert etwas Unerwartetes: Statt sich von der Krankheit besiegen zu lassen, beschliesst Morrie, sein Leben bis zum Ende zu leben – und zwar intensiv. Er und Mitch beginnen eine Reihe von Treffen, jeden Dienstag, bei denen sie über das Leben, die Liebe, den Tod und alles dazwischen sprechen. Und das ist der Clou: Diese Gespräche sind nicht deprimierend, sondern erfrischend ehrlich und oft sogar lustig!
Humor in der Sterblichkeit: Geht das?
Was den Film so besonders macht, ist die Art und Weise, wie er mit dem Thema Tod umgeht. Morrie ist nicht einfach nur ein kranker Mann, der auf sein Ende wartet. Er ist lebendig, witzig und unglaublich weise. Er macht Witze über seine Krankheit, er tanzt im Rollstuhl (naja, so gut er kann) und er lehrt Mitch und uns allen, dass das Leben trotz allem schön sein kann.
Es gibt zum Beispiel eine Szene, in der Morrie darüber spricht, wie er sich von seinem Körper verabschiedet. Er sagt so etwas wie: "Ich werde mich freuen, wenn ich nicht mehr laufen kann, weil ich dann keine unbequemen Schuhe mehr tragen muss!" Das ist makaber, aber auch unglaublich ehrlich und witzig. Es zeigt, dass man auch in den schwierigsten Situationen den Humor nicht verlieren muss.
Von Basketball zu Lebensweisheiten
Es ist schon ironisch, dass Mitch, der als Sportjournalist arbeitet, der sich hauptsächlich mit oberflächlichen Dingen beschäftigt, ausgerechnet von einem sterbenden Professor lernt, was wirklich wichtig ist im Leben. Morrie bringt ihm bei, dass es nicht darum geht, Geld zu verdienen und erfolgreich zu sein, sondern darum, Beziehungen zu pflegen, Liebe zu geben und das Leben in vollen Zügen zu geniessen.
Und das ist etwas, was viele von uns vergessen, oder? Wir hetzen durchs Leben, immer auf der Suche nach dem nächsten grossen Ding, und vergessen dabei, die kleinen Dinge zu schätzen. Morrie erinnert uns daran, dass es die kleinen Momente sind, die das Leben ausmachen: Ein gutes Gespräch mit einem Freund, ein Sonnenuntergang, ein Lächeln.
Die emotionale Achterbahn
Klar, Dienstags mit Morrie ist kein Film, bei dem man sich vor Lachen auf dem Boden wälzt. Es gibt traurige Momente, in denen man einfach nicht anders kann, als mit Mitch und Morrie mitzufühlen. Aber selbst in diesen Momenten gibt es immer einen Hoffnungsschimmer, eine Erinnerung daran, dass das Leben schön ist, auch wenn es manchmal weh tut.
Bereitet euch also auf eine emotionale Achterbahn vor! Ihr werdet lachen, ihr werdet weinen, aber vor allem werdet ihr über euer eigenes Leben nachdenken. Und vielleicht werdet ihr danach etwas anders auf die Welt blicken.
Warum ihr den Film sehen solltet (auch wenn ihr das Buch kennt)
Auch wenn ihr das Buch Dienstags mit Morrie schon kennt, lohnt es sich, den Film anzuschauen. Denn die Schauspieler (besonders Jack Lemmon als Morrie!) bringen die Charaktere zum Leben und verleihen der Geschichte eine zusätzliche Dimension. Es ist, als würde man das Buch noch einmal neu erleben, aber mit anderen Augen.
Und selbst wenn ihr weder das Buch gelesen noch den Film gesehen habt, solltet ihr euch Dienstags mit Morrie anschauen. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Liebe und die Kunst, das Leben zu geniessen – eine Geschichte, die uns alle betrifft.
Also, macht es euch gemütlich, schnappt euch eine Packung Taschentücher (sicher ist sicher!) und lasst euch von Dienstags mit Morrie berühren. Ihr werdet es nicht bereuen.
