Frauen Der Französischen Revolution
Mal ehrlich, die Französische Revolution, total wichtig und so, aber wer denkt da zuerst an Frauen? Wahrscheinlich Marie Antoinette, und die war ja... naja, nicht so die Powerfrau, wie wir uns das heute vorstellen. Oder?
Okay, okay, vielleicht bin ich da gemein. Aber lasst uns mal ehrlich sein: Die Geschichte, die wir so lernen, ist voll von Männern in Perücken, die Reden schwingen und Köpfe rollen lassen. Aber was war mit den Frauen? Waren die nur damit beschäftigt, Petit Fours zu backen und sich über die neuesten Hüte zu tuscheln?
Ich sage: NEIN!
Die unsichtbare Revolution
Ich meine, klar, die hatten keine Twitter-Accounts, um ihre Meinung zu posten. Und wahrscheinlich hat ihnen auch niemand zugehört, wenn sie versuchten, in einem Café mitzudiskutieren. Aber die Frauen der Französischen Revolution waren da, mittendrin im Chaos, und sie haben mitgemischt! Nur eben oft im Verborgenen, oder auf eine Art, die nicht so… "offiziell" war.
Königliche Klatschbasen? Mehr als das!
Nehmen wir mal Marie Antoinette. Sicher, sie war die Königin und hatte jede Menge Privilegien. Aber war sie wirklich nur ein dummes Püppchen? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob wir sie wirklich fair beurteilen. Stell dir vor, du bist ein Teenager, wirst mit einem Typen verheiratet, den du kaum kennst, und landest in einem Land, das du nicht verstehst. Kein Wunder, dass sie ein bisschen… überfordert war. Und vielleicht war sie ja auch cleverer, als alle dachten. Wer weiß, was sie so alles eingeflüstert hat?
Marktfrauen mit Köpfchen (und Körben!)
Aber genug von der Königin. Was ist mit den normalen Frauen? Den Marktfrauen, den Bäuerinnen, den Müttern? Die hatten doch wirklich Sorgen! Wie sollen sie ihre Familien ernähren, wenn das Brot unbezahlbar ist? Glaubt ihr, die haben sich einfach nur ergeben?
Denkt an den Marsch auf Versailles! Da sind tausende Frauen nach Versailles marschiert, um den König und die Königin zur Rede zu stellen. Das war kein Picknick! Das war eine Demonstration der Extraklasse! Und wer hat die organisiert? Wahrscheinlich nicht nur Männer mit großen Reden.
Madame Roland: Die Salonlöwin
Dann gab es Frauen wie Madame Roland. Sie hatte einen Salon, in dem sich die klügsten Köpfe der Revolution trafen. Und glaubt mir, sie hat nicht nur Tee serviert! Sie hat mitdiskutiert, beeinflusst und ihre eigenen politischen Ansichten formuliert. Klar, sie wurde am Ende guillotiniert. Aber das zeigt doch nur, wie gefährlich sie für das Establishment war!
"O Freiheit, wie viele Verbrechen werden in deinem Namen begangen!"Ihr berühmtes Zitat, kurz vor ihrem Tod, ist ein Beweis dafür, dass sie bis zum Schluss an ihre Ideale geglaubt hat.
Unbeliebte Meinung incoming…
Und jetzt kommt meine unbeliebte Meinung: Vielleicht waren die Frauen sogar die wahren Revolutionäre! Die Männer haben zwar die Reden gehalten und die Gesetze geschrieben, aber die Frauen haben die Revolution gelebt. Sie haben ihre Familien zusammengehalten, während alles um sie herum zusammenbrach. Sie haben für ihre Rechte gekämpft, auch wenn ihnen niemand zugehört hat. Sie haben die Suppe am Kochen gehalten, sozusagen. Und das ist doch mindestens genauso wichtig, oder?
Vielleicht sollten wir aufhören, die Geschichte nur aus der Perspektive der Männer zu betrachten. Vielleicht sollten wir mal genauer hinschauen und uns fragen: Was haben die Frauen eigentlich gemacht? Und warum hat uns das niemand erzählt?
Ich sage: Es wird Zeit, die Frauen der Französischen Revolution ins Rampenlicht zu holen! Sie haben es verdient. Und vielleicht lernen wir ja auch noch was von ihnen.
Also, das nächste Mal, wenn ihr an die Französische Revolution denkt, denkt nicht nur an Männer in Perücken. Denkt an die Frauen! Die Marktfrauen, die Salonlöwinnen, die Königin (vielleicht!). Denkt an all die unsichtbaren Heldinnen, die im Hintergrund die Fäden gezogen haben. Und vielleicht, nur vielleicht, stimmt ihr mir dann zu: Die Revolution war auch ihre Revolution.
