Freiheitsstatue Fakten
Na, wer hat Lust auf ein bisschen Amerika-Feeling? Und zwar nicht das Hollywood-mäßige, sondern das mit Geschichte, ganz viel Kupfer und einer verdammt coolen Dame? Richtig, wir reden über die Freiheitsstatue! Die Lady Liberty, wie die Amis sie liebevoll nennen. Und glaubt mir, selbst wenn ihr denkt, ihr wisst schon alles über sie, da schlummert noch der eine oder andere Knaller!
Gigantisch, oder was?
Fangen wir mal mit der Größe an. Sagen wir mal so: Wenn ihr versucht, sie in euren Garten zu stellen, braucht ihr nicht nur eine Baugenehmigung, sondern wahrscheinlich auch eine neue Nachbarschaft. Sie ist nämlich satte 93 Meter hoch, vom Boden bis zur Spitze der Fackel. Das ist ungefähr so hoch wie ein 30-stöckiges Gebäude! Stellt euch vor, ihr müsstet da hochlaufen… Puh!
Und wo wir gerade bei Zahlen sind: Sie wiegt 225 Tonnen. Das ist so viel wie... lasst mich kurz überlegen... ungefähr 120 Autos! Oder noch besser: Stellt euch vor, ihr müsstet 225 Tonnen Gummibärchen essen, um ihr Gewicht zu erreichen. Bräuchtet ihr ein ganzes Leben für!
Ein französisches Geschenk mit Folgen
Wusstet ihr, dass die Freiheitsstatue eigentlich ein Geschenk aus Frankreich war? Jawoll! Die Franzosen wollten den Amerikanern zur Unabhängigkeit gratulieren und ihnen gleichzeitig ein Symbol für Freiheit und Demokratie schenken. Und sie haben sich mit Frédéric Auguste Bartholdi nicht lumpen lassen. Er war der Bildhauer, der das Ding entworfen hat! Man kann schon sagen, dass dieses Geschenk ein bisschen größer ausgefallen ist als ein Blumenstrauß oder eine Pralinenschachtel, oder? Wobei, so eine tonnenschwere Pralinenschachtel...auch nicht schlecht!
Das Innenleben der Statue wurde von niemand geringerem als Gustave Eiffel entworfen, dem Typen, der auch den Eiffelturm in Paris gebaut hat. Kein Wunder, dass das Ding so stabil ist! Die beiden waren ein echtes Dream-Team, sozusagen die Beyoncé und Jay-Z der Ingenieurskunst im 19. Jahrhundert.
Kupfer, Kupfer, überall Kupfer!
Die Freiheitsstatue ist aus Kupfer. Genauer gesagt, aus 80 Tonnen Kupfer. Das ist eine ganze Menge! Und dieses Kupfer kommt ursprünglich aus Norwegen und wurde dann in Frankreich zu den einzelnen Teilen der Statue geformt. Irgendwann wurde sie dann nach New York verschifft und dort zusammengebaut. Stellt euch mal vor, ihr müsstet dieses riesige Puzzle zusammensetzen. Da würde man ja wahnsinnig werden!
Und warum ist sie eigentlich grün? Tja, das ist die Magie der Oxidation. Das Kupfer hat im Laufe der Jahre mit der Luft reagiert und eine Patina gebildet, die ihr diese charakteristische grüne Farbe verleiht. Es ist also wie ein natürlicher Alterungsprozess, nur dass er hier eine wunderschöne, ikonische Farbe hervorgebracht hat.
Ein paar Fun Facts zum Schluss
Die Fackel-Story:
Die Fackel der Freiheitsstatue wurde im Laufe der Zeit mehrfach verändert. Die ursprüngliche Fackel war mit hunderten von kleinen Fenstern versehen. Heute kann man diese aber nicht mehr besuchen. Dafür gibt es eine neue, glänzende Fackel, die 1986 aus 24-karätigem Gold gefertigt wurde.
Ihr Kleid:
Die Statue trägt ein Gewand, das die Römer als Stola bezeichnen würden. Sie hat 7 Zacken in ihrer Krone, die für die 7 Kontinente oder die 7 Meere stehen. Und in ihrer linken Hand hält sie eine Tafel mit dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung: 4. Juli 1776.
Einwanderer-Symbol:
Für Millionen von Einwanderern, die in die USA kamen, war die Freiheitsstatue das erste, was sie von ihrem neuen Zuhause sahen. Sie war ein Symbol der Hoffnung, der Freiheit und der unbegrenzten Möglichkeiten.
“Gib mir deine Müden, deine Armen, Deine geknechteten Massen, die sich danach sehnen, frei zu atmen…”Diese Zeilen von Emma Lazarus, die auf einer Bronzetafel am Sockel der Statue angebracht sind, sprechen Bände.
Die Freiheitsstatue ist mehr als nur ein Denkmal. Sie ist ein Symbol, eine Ikone, ein Stück Geschichte zum Anfassen (wenn man nah genug rankommt!). Also, wenn ihr mal in New York seid, vergesst nicht, Lady Liberty einen Besuch abzustatten. Es lohnt sich!
