Fritzbox 7490 Anschlüsse Glasfaser
Okay, lasst uns ehrlich sein. Der *Mythos* Glasfaser. Klingt futuristisch, oder? Nach Lichtgeschwindigkeit und unendlichen Möglichkeiten. Aber mal Hand aufs Herz: Brauchen wir das wirklich? Und vor allem: Versteht irgendjemand wirklich, wie man seine geliebte Fritzbox 7490 da anschliesst?
Ich gebe zu, ich bin da vielleicht etwas… skeptisch. Ein bisschen wie der Typ, der immer noch an seinen Vinyl-Schallplatten festhält, während alle anderen Spotify hören. Aber hört mir zu!
Da steht sie also, die Fritzbox 7490. Ein treuer Begleiter durch dick und dünn. Seit Jahren verrichtet sie ihren Dienst klaglos. Sie managt unser WLAN, verteilt IP-Adressen und lässt uns Netflix streamen, ohne dass gleich die Welt untergeht. Was will man mehr?
Glasfaser: Mehr Schein als Sein?
Und dann kommt Glasfaser daher. Plötzlich ist alles, was die 7490 bisher geleistet hat, irgendwie… altbacken. Langsam. Nicht mehr zeitgemäß. Aber ist das wirklich so?
Ich behaupte mal, für den Otto Normalverbraucher ist der Unterschied zwischen einer "normalen" schnellen Internetverbindung und Glasfaser oft kaum spürbar. Ja, Downloads gehen vielleicht ein bisschen schneller. Aber ist das wirklich den ganzen Aufwand wert? Die neuen Geräte, die komplizierten Installationen, die gefühlten hundert Kabel, die plötzlich überall rumliegen…
Klar, für Hardcore-Gamer oder Leute, die ständig riesige Datenmengen hoch- und runterladen, mag Glasfaser ein Segen sein. Aber für den Rest von uns? Reicht nicht auch ein schneller VDSL-Anschluss?
Die Anschlussproblematik: Ein Albtraum?
Und dann ist da noch das leidige Thema: Der Anschluss. Die liebe 7490 soll plötzlich mit einem Glasfasermodem (oder ONT, wie die Experten sagen) kommunizieren. Und das ist, gelinde gesagt, nicht immer ein Spaziergang.
Ich erinnere mich noch gut an den Tag, als der nette Techniker mir erklären wollte, wie das alles funktioniert. Er redete von "WAN-Ports", "PPPoE-Zugangsdaten" und irgendwelchen kryptischen Einstellungen im Fritzbox-Menü. Mein Kopf hat geraucht!
"Das ist eigentlich ganz einfach," sagte er. (Spoiler: Es war nicht einfach.)
Am Ende habe ich gefühlt eine halbe Stunde lang irgendwelche Knöpfe gedrückt und Einstellungen verändert, bis es irgendwie funktioniert hat. Aber ob ich wirklich verstanden habe, was ich da eigentlich gemacht habe? Eher nicht.
Und das ist, glaube ich, das Problem. Glasfaser ist toll, wenn es einfach zu installieren und zu konfigurieren wäre. Aber oft ist es eben nicht einfach. Und dann steht man da, mit seiner hochmodernen Technologie und fragt sich: War das wirklich eine gute Idee?
Ich will Glasfaser nicht schlechtreden. Ich verstehe die Vorteile. Aber ich finde, man sollte auch mal darüber reden, dass es eben nicht immer so reibungslos läuft, wie es uns die Werbung suggeriert.
Die 7490: Ein treuer Fels in der Brandung
Deshalb bin ich immer noch ein großer Fan meiner Fritzbox 7490. Sie ist zuverlässig, einfach zu bedienen und bietet alles, was ich brauche. Und solange das so ist, bleibe ich ihr treu. Auch wenn alle anderen schon von Glasfaser träumen.
Vielleicht bin ich ja einfach nur ein hoffnungsloser Romantiker. Einer, der an die guten alten Zeiten glaubt, als das Internet noch ein bisschen langsamer war und man nicht ständig das Gefühl hatte, etwas zu verpassen.
Aber hey, vielleicht bin ich ja auch nicht der Einzige, der so denkt. Vielleicht gibt es da draußen noch andere 7490-Liebhaber, die sich fragen: Brauchen wir das wirklich alles?
Und wenn nicht, dann ist das auch okay. Dann bin ich eben der Typ mit der Vinyl-Sammlung. Aber ich habe immerhin ein stabiles WLAN.
Und mal ehrlich: Ist das nicht das Wichtigste?
