Fritzbox Hängt Sich Immer Auf
Ach, die Fritzbox. Unser treuer Begleiter im digitalen Dschungel. Oder eben auch nicht so treu, wenn sie mal wieder beschließt, sich eine Auszeit zu gönnen. "Fritzbox hängt sich immer auf", ein Satz, der in so manchem deutschen Haushalt schon zum geflügelten Wort geworden ist.
Kennt ihr das? Man sitzt gemütlich auf der Couch, will noch schnell die neueste Folge der Lieblingsserie streamen, und – BÄM! – Funkstille. Das kleine Lämpchen an der Fritzbox blinkt wie wild, aber Internet? Fehlanzeige. Die pure Verzweiflung macht sich breit.
Ich weiß, ich weiß. Man sollte ja nicht schimpfen. Die Fritzbox ist schließlich ein komplexes Gerät. Aber mal ehrlich, manchmal wünsche ich mir einfach einen dicken roten Knopf, auf dem "Reset" steht. Am besten mit eingebautem Kaffeevollautomaten, der einem nach dem Neustart gleich einen doppelten Espresso brüht.
Die unendliche Geschichte der Neustarts
Der Neustart. Die Wunderwaffe. Die letzte Hoffnung. Man zieht den Stecker, zählt langsam bis zehn (oder fünfzehn, wenn man besonders ungeduldig ist), und hofft, dass die Fritzbox danach wieder willig ihren Dienst verrichtet. Oft klappt es ja auch. Aber eben nicht immer. Und dann beginnt das Spiel von vorne.
Ich habe schon Theorien entwickelt. Vielleicht ist die Fritzbox einfach nur gelangweilt? Vielleicht braucht sie mehr Aufmerksamkeit? Vielleicht sollte ich ihr einen kleinen Topfblumen nebenan stellen, damit sie sich nicht so einsam fühlt?
Unpopuläre Meinung: Die Fritzbox braucht ein Haustier
Okay, das ist vielleicht etwas weit hergeholt. Aber mal ehrlich, ein kleines Hamsterrad für die Fritzbox, das sie bei Langeweile nutzen kann? Wäre das nicht eine Idee? Oder vielleicht ein kleines Aquarium mit virtuellen Fischen, die über den Bildschirm schwimmen? Hauptsache, sie hat was zu tun, damit sie nicht auf dumme Gedanken kommt und sich einfach so aufhängt.
Ich weiß, das klingt alles total verrückt. Aber ich bin mir sicher, ich bin nicht der Einzige, der schon mal solche Gedanken hatte. Oder?
Der ewige Kampf mit dem WLAN
Und dann ist da ja noch das WLAN. Ein weiteres Minenfeld voller potenzieller Probleme. Die Verbindung ist langsam, bricht ständig ab, oder will sich einfach gar nicht erst verbinden. Und dann fängt man an, die üblichen Verdächtigen zu beschuldigen: Die Mikrowelle (die ja angeblich das WLAN stört), die Nachbarn (die ja bestimmt unser WLAN anzapfen), oder einfach nur das Universum (das uns mal wieder einen Streich spielt).
Ich habe schon überlegt, ob ich mir einen Aluhut basteln soll, um das WLAN-Signal besser zu empfangen. Oder ob ich einen Schamanen engagiere, der die bösen Geister vertreibt, die unser WLAN verhexen.
Aber meistens hilft dann doch wieder nur der gute alte Neustart. Manchmal muss man eben akzeptieren, dass die Fritzbox einfach nur ein bisschen Zuneigung braucht. Und einen gelegentlichen Tritt in den Hintern. Ähm… ich meine, einen sanften Neustart.
Die Wahrheit über Updates
Updates! Sie sollen ja alles besser machen. Die Leistung optimieren, Fehler beheben, die Sicherheit erhöhen. Aber manchmal habe ich das Gefühl, nach einem Update läuft alles noch schlimmer. Ist das nur Einbildung? Oder sind Updates in Wahrheit nur heimtückische Fallen, die darauf warten, unsere Fritzbox in den Abgrund zu stürzen?
Ich bin mir da nicht so sicher. Vielleicht sollte ich einfach bei der alten Firmware bleiben. Lieber das Übel, das man kennt, als das Übel, das man nicht kennt.
Ich weiß, das ist wahrscheinlich keine gute Idee. Aber manchmal bin ich einfach zu müde, um mich mit neuen Problemen auseinanderzusetzen. Ich will einfach nur, dass mein Internet funktioniert. Ist das zu viel verlangt?
Also, liebe Fritzbox, wenn du das hier liest: Ich liebe dich ja eigentlich. Aber bitte, häng dich nicht immer auf. Sonst muss ich dich noch durch einen Router von der Konkurrenz ersetzen. Und das wollen wir doch beide nicht, oder?
