Fun Fact About Big Ben
Hallo liebe Reisefreunde! Eure Sarah hier, zurück von einer weiteren aufregenden Entdeckungstour. Und diesmal habe ich euch etwas ganz Besonderes mitgebracht – ein kleines, aber feines Detail über eines der berühmtesten Wahrzeichen der Welt: Big Ben in London. Ja, richtig gehört, ich war in London und habe mich, wie so viele andere auch, von der majestätischen Silhouette des Elizabeth Tower (wie er offiziell heißt) verzaubern lassen. Aber wisst ihr was? Big Ben ist nicht das, was ihr denkt! Lasst mich euch auf eine kleine Reise mitnehmen, um dieses Missverständnis aufzuklären und euch eine wirklich amüsante Tatsache zu enthüllen.
Wahrscheinlich habt ihr, wie ich früher auch, Big Ben immer mit dem gesamten Turm identifiziert. Ein kurzer Blick, ein schnelles Foto, und ab geht's zum nächsten Highlight. Aber haltet mal kurz inne! Big Ben ist nämlich gar nicht der Turm selbst! Nein, der Elizabeth Tower ist das beeindruckende Bauwerk, das in den Himmel ragt. Und Big Ben? Der ist viel tiefer in seinem Inneren versteckt.
Ich erinnere mich noch genau, wie ich mit meiner Freundin Emily vor dem Parlament stand. Wir waren beide total begeistert von der gotischen Architektur und der schieren Größe des Turms. Emily, die ein echter Geschichtsfan ist, erzählte mir dann von dem eigentlichen Big Ben. Und ich war baff! "Du meinst, das ist nicht Big Ben?", fragte ich ungläubig. "Nein, meine Liebe", grinste sie, "Big Ben ist die riesige Glocke im Inneren des Turms!".
Was genau ist also Big Ben?
Also, lasst uns das mal klarstellen. Big Ben ist die größte der fünf Glocken im Elizabeth Tower. Diese riesige Glocke, die offiziell als "Great Bell" bezeichnet wird, wiegt unglaubliche 13,7 Tonnen! Stellt euch das mal vor! Sie ist so massiv, dass man sie kaum in einem Stück transportieren könnte. Die anderen vier Glocken, die kleiner sind, werden übrigens für die Westminster Chimes verwendet, die Melodie, die jede Viertelstunde erklingt. Diese ikonische Melodie, die man überall in der Welt kennt, ist also das Ergebnis eines Zusammenspiels verschiedener Glocken, wobei Big Ben die tiefste und wichtigste Rolle spielt.
Der Name "Big Ben" ist übrigens auch ziemlich interessant. Es gibt zwei Theorien, wie die Glocke zu diesem Spitznamen kam. Die eine besagt, dass sie nach Sir Benjamin Hall benannt wurde, dem damaligen Commissioner of Works, der für die Bauarbeiten verantwortlich war. Er war ein großer, stattlicher Mann, und so wurde die Glocke in Anlehnung an ihn "Big Ben" getauft. Die andere Theorie besagt, dass der Name von dem Schwergewichtsboxer Benjamin Caunt stammt, der zu dieser Zeit sehr populär war. Beide Geschichten sind plausibel und tragen zum Mythos von Big Ben bei.
Die Geschichte von Big Ben
Die Geschichte von Big Ben ist jedoch nicht ganz ohne Pannen verlaufen. Die Glocke wurde 1856 gegossen und sollte ursprünglich mit einem speziellen Hammer getestet werden. Unglücklicherweise riss die Glocke während des Tests! Ein großes Problem! Man musste sie neu gießen lassen, und erst 1859 wurde sie schließlich im Turm installiert. Nur kurze Zeit später, im selben Jahr, riss die Glocke erneut, allerdings diesmal weniger dramatisch. Um den Riss zu reparieren, drehte man die Glocke leicht und verwendete einen leichteren Hammer. Und so, mit einem kleinen Riss und einem leichteren Hammer, hat Big Ben bis heute überlebt und seine ikonischen Klänge in die Welt getragen. Ich finde, das macht die Geschichte noch viel spannender! Es zeigt, dass selbst die berühmtesten Wahrzeichen der Welt ihre kleinen Macken und Geschichten haben.
Während meiner Reise habe ich auch herausgefunden, dass der Elizabeth Tower, in dem sich Big Ben befindet, für Besucher normalerweise nicht zugänglich ist. Aus Sicherheitsgründen und um die empfindlichen Mechanismen der Uhr zu schützen, sind Führungen nur sehr begrenzt möglich und oft lange im Voraus ausgebucht. Aber keine Sorge, man kann Big Ben trotzdem erleben! Die Klänge der Glocke sind überall in Westminster zu hören, und der Anblick des Turms von außen ist einfach atemberaubend. Ich empfehle euch, einen Spaziergang entlang der Themse zu machen und den Turm aus verschiedenen Perspektiven zu bewundern. Besonders schön ist es bei Sonnenuntergang, wenn das goldene Licht auf die Steine fällt.
Ein kleiner Tipp von mir: Besucht das Parlament und nehmt an einer Führung teil. Auch wenn ihr nicht direkt in den Elizabeth Tower könnt, bekommt ihr so einen guten Einblick in die politische Geschichte Großbritanniens und könnt den Turm aus nächster Nähe betrachten. Und wer weiß, vielleicht erhascht ihr ja einen Blick auf die Glocken durch eines der Fenster!
Ich finde, die Geschichte von Big Ben zeigt, dass es sich lohnt, hinter die Kulissen zu schauen und mehr über die Details zu erfahren. Es sind oft die kleinen, unerwarteten Fakten, die eine Reise wirklich unvergesslich machen.
Also, das nächste Mal, wenn ihr nach London reist und vor dem Elizabeth Tower steht, denkt daran: Big Ben ist nicht der Turm, sondern die riesige Glocke im Inneren. Und er hat einen kleinen Riss! Verrückt, oder? Ich hoffe, diese kleine Anekdote hat euch gefallen und euren London-Trip noch ein bisschen spannender gemacht.
Und was habe ich aus dieser Entdeckung gelernt? Dass man niemals aufhören sollte, Fragen zu stellen und die Welt um sich herum zu erkunden. Es gibt immer etwas Neues zu entdecken, auch bei den bekanntesten Sehenswürdigkeiten.
Bis zum nächsten Mal, ihr Lieben! Eure Sarah, immer auf der Suche nach neuen Abenteuern und überraschenden Fakten.
P.S.: Wenn ihr noch mehr Reisetipps oder Fragen zu London habt, schreibt mir gerne in die Kommentare! Ich freue mich darauf, von euch zu hören!
