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Fuß Eingeschlafen Geht Nicht Weg


Fuß Eingeschlafen Geht Nicht Weg

Viele Menschen erleben gelegentlich das Gefühl eines "eingeschlafenen Fußes". Normalerweise verschwindet dieses unangenehme Kribbeln und Taubheitsgefühl innerhalb weniger Minuten, sobald der Druck auf den Nerv nachlässt. Wenn das Gefühl jedoch nicht weggeht, kann das beunruhigend sein. Dieser Artikel erklärt die möglichen Ursachen für ein anhaltendes "eingeschlafenes Fuß"-Gefühl, gibt Hinweise, wann man ärztliche Hilfe suchen sollte, und bietet praktische Tipps zur Vorbeugung.

Was bedeutet "eingeschlafener Fuß"?

Das Gefühl eines "eingeschlafenen Fußes" – medizinisch als Parästhesie bezeichnet – entsteht, wenn ein Nerv, der Signale vom Fuß zum Gehirn sendet, komprimiert oder gereizt wird. Diese Kompression unterbricht die normale Nervenfunktion, was zu einem Verlust des Gefühls oder zu abnormalen Empfindungen führt. Das Gefühl wird oft als Kribbeln, Prickeln, Brennen oder Taubheit beschrieben. Manchmal kann es auch mit Schwäche einhergehen.

In den meisten Fällen ist die Ursache harmlos und selbstlimitierend. Langes Sitzen mit gekreuzten Beinen oder das Tragen von zu engen Schuhen kann vorübergehend einen Nerv einklemmen. Sobald der Druck nachlässt, kehrt die normale Nervenfunktion zurück, und das Gefühl verschwindet. Allerdings können in einigen Fällen persistierende Parästhesien auf ein zugrunde liegendes medizinisches Problem hindeuten.

Mögliche Ursachen für anhaltende Taubheit im Fuß

Wenn das Gefühl eines "eingeschlafenen Fußes" über längere Zeit anhält (Stunden, Tage oder sogar Wochen), ist es wichtig, die möglichen Ursachen zu untersuchen. Diese können von relativ harmlosen bis hin zu ernsteren medizinischen Bedingungen reichen:

Nervenkompression (Nervenengpasssyndrome)

Dies ist eine der häufigsten Ursachen für anhaltende Taubheit im Fuß. Es gibt verschiedene Arten von Nervenkompressionen, die den Fuß betreffen können:

  • Tarsaltunnelsyndrom: Hier wird der Nervus tibialis posterior im Tarsaltunnel (einem Kanal an der Innenseite des Knöchels) komprimiert. Dies kann zu Schmerzen, Taubheit und Kribbeln in der Fußsohle, der Ferse und den Zehen führen.
  • Morton-Neurom: Dies betrifft typischerweise die Nerven zwischen den Zehen, meist zwischen dem dritten und vierten Zeh. Es entsteht durch eine Verdickung des Nervengewebes, was zu Schmerzen, Taubheit und einem Gefühl, als würde man auf einem Kieselstein laufen, führt.
  • Peroneusnervkompression: Der Peroneusnerv verläuft an der Außenseite des Knies und kann dort komprimiert werden, was zu Taubheit und Schwäche im Fuß und Unterschenkel führt.

Diabetische Neuropathie

Diabetes kann Nervenschäden verursachen, insbesondere in den Füßen und Beinen. Diese sogenannte diabetische Neuropathie kann zu Taubheit, Kribbeln, Schmerzen und Schwäche führen. Hohe Blutzuckerspiegel schädigen die Nervenfasern und beeinträchtigen ihre Fähigkeit, Signale richtig zu übertragen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung von Diabetes sind entscheidend, um weitere Nervenschäden zu verhindern.

Periphere Neuropathie (andere Ursachen)

Neben Diabetes gibt es viele andere Ursachen für periphere Neuropathie. Dazu gehören:

  • Alkoholmissbrauch: Chronischer Alkoholmissbrauch kann die Nerven schädigen.
  • Vitaminmangel: Ein Mangel an Vitamin B12, Folsäure oder anderen wichtigen Vitaminen kann zu Nervenschäden führen.
  • Infektionen: Bestimmte Infektionen wie Borreliose, Gürtelrose (Herpes Zoster) oder HIV können die Nerven angreifen.
  • Autoimmunerkrankungen: Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis, Lupus oder Sjögren-Syndrom können Nervenentzündungen verursachen.
  • Medikamente: Einige Medikamente, insbesondere Chemotherapeutika, können als Nebenwirkung Nervenschäden verursachen.
  • Nierenerkrankungen: Nierenversagen kann zu einer Ansammlung von Giftstoffen im Körper führen, die die Nerven schädigen können.
  • Schilddrüsenerkrankungen: Sowohl Über- als auch Unterfunktion der Schilddrüse können Nervenprobleme verursachen.
  • Vergiftungen: Die Exposition gegenüber bestimmten Chemikalien oder Schwermetallen kann Nervenschäden verursachen.

Durchblutungsstörungen

Eine schlechte Durchblutung der Füße kann ebenfalls zu Taubheit führen. Dies kann durch periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) verursacht werden, bei der die Arterien, die die Beine versorgen, verengt oder blockiert sind. Andere Ursachen für Durchblutungsstörungen können Gefäßentzündungen (Vaskulitis) oder Blutgerinnsel sein.

Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalstenose

In seltenen Fällen kann ein Bandscheibenvorfall oder eine Spinalkanalstenose (Verengung des Spinalkanals) im unteren Rückenbereich auf Nerven drücken, die zum Bein und Fuß verlaufen. Dies kann zu Schmerzen, Taubheit, Kribbeln und Schwäche im Bein und Fuß führen.

Andere Ursachen

Seltenere Ursachen für anhaltende Taubheit im Fuß können Tumore, Zysten oder andere Raumforderungen sein, die auf die Nerven drücken. Auch bestimmte genetische Erkrankungen können Nervenschäden verursachen.

Wann sollte man zum Arzt gehen?

Es ist ratsam, einen Arzt aufzusuchen, wenn:

  • Die Taubheit im Fuß plötzlich auftritt oder sich schnell verschlimmert.
  • Die Taubheit von Schmerzen, Schwäche oder Koordinationsproblemen begleitet wird.
  • Die Taubheit sich auf andere Körperteile ausbreitet.
  • Sie Schwierigkeiten haben, zu gehen oder Ihr Gleichgewicht zu halten.
  • Sie unter Diabetes leiden.
  • Sie andere besorgniserregende Symptome haben, wie z. B. Fieber, Gewichtsverlust oder Müdigkeit.
  • Die Taubheit Ihre täglichen Aktivitäten beeinträchtigt.
  • Die Taubheit nach einigen Wochen nicht verschwindet.

Der Arzt wird eine körperliche Untersuchung durchführen und Sie nach Ihrer Krankengeschichte fragen. Möglicherweise werden auch zusätzliche Tests angeordnet, wie z. B. Nervenleitgeschwindigkeitsstudien (NLG), Elektromyographie (EMG), MRT oder Blutuntersuchungen, um die Ursache der Taubheit zu ermitteln.

Behandlungsmöglichkeiten

Die Behandlung der anhaltenden Taubheit im Fuß hängt von der zugrunde liegenden Ursache ab. Mögliche Behandlungen umfassen:

  • Medikamente: Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente, Antidepressiva oder Antikonvulsiva können zur Linderung von Schmerzen und anderen Symptomen eingesetzt werden.
  • Physiotherapie: Physiotherapie kann helfen, die Muskeln zu stärken, die Flexibilität zu verbessern und die Nervenfunktion zu unterstützen.
  • Orthesen: Spezielle Schuheinlagen (Orthesen) können helfen, den Fuß zu stützen und den Druck auf die Nerven zu verringern.
  • Injektionen: Kortikosteroide können in den Bereich des komprimierten Nervs injiziert werden, um Entzündungen zu reduzieren.
  • Operation: In einigen Fällen kann eine Operation erforderlich sein, um den Nerv zu dekomprimieren oder andere Probleme zu beheben.
  • Behandlung der Grunderkrankung: Wenn die Taubheit durch eine Grunderkrankung wie Diabetes oder eine Autoimmunerkrankung verursacht wird, ist es wichtig, diese Erkrankung zu behandeln, um weitere Nervenschäden zu verhindern.

Vorbeugende Maßnahmen

Obwohl nicht alle Ursachen für Taubheit im Fuß verhindert werden können, gibt es einige Maßnahmen, die Sie ergreifen können, um das Risiko zu verringern:

  • Vermeiden Sie langes Sitzen mit gekreuzten Beinen oder in unbequemen Positionen.
  • Tragen Sie bequeme Schuhe mit ausreichend Platz für Ihre Zehen.
  • Vermeiden Sie es, zu lange zu stehen oder zu gehen, wenn Sie dazu neigen, Taubheit im Fuß zu entwickeln.
  • Dehnen Sie Ihre Füße und Beine regelmäßig, um die Durchblutung zu verbessern.
  • Kontrollieren Sie Ihren Blutzuckerspiegel, wenn Sie Diabetes haben.
  • Essen Sie eine gesunde Ernährung mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen.
  • Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum.
  • Hören Sie mit dem Rauchen auf.
  • Regelmäßige Bewegung kann die Durchblutung fördern und die Nervenfunktion verbessern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein anhaltendes "eingeschlafenes Fuß"-Gefühl verschiedene Ursachen haben kann, von denen einige harmlos sind, während andere eine medizinische Behandlung erfordern. Wenn die Taubheit nicht von selbst verschwindet oder von anderen Symptomen begleitet wird, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen, um die Ursache zu ermitteln und die geeignete Behandlung zu erhalten. Durch rechtzeitige Diagnose und Behandlung können Sie Komplikationen vermeiden und Ihre Lebensqualität verbessern.

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