Gallissas Verlag Die Schöne Und Das Biest
Kennt ihr das, wenn ihr ein Buch seht und denkt: "Oh nein, nicht schon wieder Die Schöne und das Biest"? Ich meine, wir kennen die Geschichte doch alle, oder? Belle, das Biest, die Rose, die magischen Möbel... Aber haltet mal kurz inne! Denn die Version von Gallissas Verlag ist ein bisschen wie ein frisch gebackenes Croissant: außen knusprig bekannt, aber innen mit einer überraschend leckeren Füllung.
Was Gallissas' Version so besonders macht
Vergesst erstmal alles, was ihr über hochtrabende Literaturkritik wisst. Hier geht es um den Spaß am Lesen und am Eintauchen in eine Welt, die uns schon immer fasziniert hat. Gallissas macht das auf eine Art und Weise, die sich anfühlt, als würde dir ein guter Freund die Geschichte am Lagerfeuer erzählen. Nur eben mit ein bisschen mehr Stil und weniger Mückenstichen.
Die Charaktere: Bekannte Gesichter mit neuen Macken
Belle, die kluge und mutige Heldin, ist natürlich immer noch da. Aber Gallissas' Belle hat vielleicht ein bisschen mehr Sarkasmus im Blut. Stellt euch vor, sie rollt mit den Augen, wenn das Biest mal wieder einen Wutanfall bekommt, und murmelt etwas von "Pubertät". Das Biest selbst? Ja, er ist immer noch ein grummeliger Zeitgenosse. Aber vielleicht ist er auch nur ein bisschen unsicher und hat Angst, dass seine Zähne nicht so weiß sind, wie sie sein sollten. Wer weiß?
Und dann sind da die Nebencharaktere! Lumière, der charmante Kerzenständer, ist vielleicht ein bisschen zu versessen darauf, Partys zu schmeißen. Madame Pottine, die Teekanne, hat bestimmt ein Geheimnis, das sie nur im engsten Kreis verrät. Und Cogsworth, die Standuhr, ist wahrscheinlich der größte Paragraphenreiter im ganzen Schloss. Jeder von ihnen bekommt bei Gallissas eine Extraportion Persönlichkeit, die die Geschichte so lebendig macht.
Der Humor: Wenn das Biest stolpert...
Was ich an Gallissas' Version besonders mag, ist der Humor. Es ist kein Slapstick, aber es gibt subtile, ironische Momente, die einem ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern. Stellt euch vor, das Biest versucht, Belle einen Hof zu machen, und dabei geht alles schief, was schiefgehen kann. Er stolpert über seine eigenen Füße, vergisst Belles Namen und versucht, ihr mit einem toten Eichhörnchen eine Freude zu machen. Herrlich!
Die Dialoge sind spritzig und witzig. Kein steifes Gehabe, sondern Gespräche, die sich anfühlen, als würden sie tatsächlich zwischen Menschen (oder sprechenden Möbeln) stattfinden. Es ist, als würde man einen Blick hinter die Kulissen eines Märchens werfen und feststellen, dass auch dort nicht alles perfekt ist.
Mehr als nur ein Märchen: Was wir von Die Schöne und das Biest lernen können
Natürlich ist Die Schöne und das Biest mehr als nur eine lustige Geschichte. Es geht um Vorurteile, Akzeptanz und die wahre Schönheit, die im Inneren liegt. Aber Gallissas präsentiert diese Themen auf eine Art und Weise, die nicht belehrend wirkt. Es ist eher so, als würde man ganz nebenbei etwas Wichtiges lernen, während man sich köstlich amüsiert.
Die Botschaft, dass man nicht nach dem Äußeren urteilen soll, ist immer noch relevant. Und Gallissas' Version erinnert uns daran, dass auch das Biest – egal wie gruselig er auch aussehen mag – Gefühle hat und es verdient, geliebt zu werden. Es ist eine Geschichte, die uns dazu auffordert, über den Tellerrand zu schauen und Menschen (oder eben Bieste) eine Chance zu geben.
Vielleicht ist es gerade die Kombination aus Bekanntem und Neuem, die Gallissas' Die Schöne und das Biest so ansprechend macht. Es ist eine Hommage an den Klassiker, aber gleichzeitig eine frische und moderne Interpretation, die uns zum Lachen und Nachdenken bringt. Also, wenn ihr das nächste Mal vor dem Bücherregal steht und überlegt, was ihr lesen sollt, gebt Gallissas' Version eine Chance. Ihr werdet es nicht bereuen!
Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja sogar ein kleines Biest in euch selbst, das darauf wartet, von einer schönen Belle geweckt zu werden.
"Denn wahre Schönheit kommt von innen!" - Madame Pottine, wahrscheinlich.
Also, schnappt euch das Buch, macht es euch gemütlich und lasst euch von Gallissas Verlag in eine Welt entführen, in der sogar das Biest mal einen guten Tag hat!
