Game Of Thrones Alle Bücher
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben Game of Thrones geliebt. Die Serie, meine ich. Aber die Bücher? Alle Bücher? Uff. Da scheiden sich die Geister. Ich wage mal eine These: Nicht jeder hat wirklich ALLE gelesen. Und das ist okay!
Das epische Unterfangen: Die Bücher lesen
George R.R. Martin hat da ja was losgetreten. Eine epische Saga, die sich über gefühlt tausend Seiten erstreckt. Drachen, Intrigen, und Charaktere, die sterben, bevor man sich ihren Namen merken kann. Respekt an alle, die das durchgezogen haben. Wirklich. Ich ziehe meinen Hut.
Aber mal Hand aufs Herz: War es nicht manchmal... anstrengend? Diese endlosen Beschreibungen von Essen? Diese detaillierten Stammbäume? Ich meine, ich liebe gutes Essen, aber ich muss nicht JEDES Gericht im Detail vorgestellt bekommen, bevor ein König ermordet wird.
Die Sache mit den Charakteren...
Und die Charaktere! So viele! Manchmal hatte ich das Gefühl, Martin erschafft neue Charaktere nur, um sie kurz darauf auf kreative Weise sterben zu lassen. "Ah, das ist also Lord Dingens. Schade, dass er nächste Seite von einem Raben gefressen wird."
Versteht mich nicht falsch. Die Charaktere sind komplex und faszinierend. Aber wenn man versucht, sich an alle zu erinnern, während man auch noch die politischen Intrigen entwirren muss, fühlt sich das manchmal wie eine akademische Leistung an. Ich brauche ein Notizbuch! Und einen Drink. Am besten beides.
Die Serie vs. die Bücher: Ein ewiger Kampf?
Die Serie hat ja einiges vereinfacht. Weg mit unnötigen Charakteren! Straffung der Handlung! Manchmal war das gut, manchmal... naja, sagen wir mal, das Ende war nicht jedermanns Sache. Aber die Bücher bis zum Ende zu bringen ist auch kein Zuckerschlecken.
Ich persönlich fand es manchmal befreiend, die Serie zu schauen, ohne jedes Detail aus den Büchern im Kopf zu haben. Man konnte sich einfach zurücklehnen und die Drachen genießen. Und sich fragen, warum Joffrey so ein Mistkerl ist (Spoiler: Er ist es).
Meine (vielleicht unpopuläre) Meinung
Hier kommt's: Ich finde, man kann Game of Thrones genießen, ohne jedes Buch haarklein gelesen zu haben. Ja, die Bücher bieten mehr Tiefe und Komplexität. Aber die Serie hat die Geschichte einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Und das ist doch auch was wert. Oder?
Vielleicht ist es sogar besser, nur die Serie zu schauen. Dann muss man sich nicht jahrelang fragen, wann George R.R. Martin endlich das nächste Buch fertigstellt. Man bleibt einfach in der Schwebe und kann sich einreden, dass alles gut ausgeht. (Spoiler: Tut es nicht.)
Also, was tun?
Lest die Bücher! Wenn ihr die Zeit und die Geduld habt. Wenn ihr epische Fantasy liebt. Wenn ihr unbedingt wissen wollt, was genau mit Lady Stoneheart passiert (keine Spoiler!).
Aber wenn ihr euch überfordert fühlt? Dann schaut die Serie. Lest Zusammenfassungen im Internet. Diskutiert mit Freunden über Fan-Theorien. Hauptsache, ihr habt Spaß!
"Denn am Ende ist es nur Unterhaltung"(Das habe ich mir gerade ausgedacht, klingt aber weise, oder?).
Und wenn ihr mich fragt: Ich werde wahrscheinlich irgendwann mal wieder einen Anlauf wagen, die Bücher zu lesen. Aber ich verspreche nichts. Vielleicht schaue ich stattdessen lieber nochmal die Drachen-Szenen. Die sind einfach cool. Und ich brauche nicht 500 Seiten Beschreibung von Daenerys' Outfit, um das zu wissen.
Also, was ist eure Meinung? Seid ihr Team Buch oder Team Serie? Oder Team "Ich schaue einfach beides und bin verwirrt, aber glücklich"? Lasst es mich wissen!
