Game Of Thrones Bücher Band 11
Stell dir vor, du sitzt gemütlich auf dem Sofa, eine Tasse Tee in der Hand, und vor dir liegt… Band 11 der Game of Thrones Bücher! Ja, du hast richtig gelesen. Obwohl George R.R. Martin uns ja schon seit Ewigkeiten auf "The Winds of Winter" warten lässt, sprießen im Geheimen kleine Ableger und Fan-Fiction-Meisterwerke aus dem Boden. Und was in diesen alternativen Universen so alles passiert, ist manchmal zum Brüllen komisch, manchmal herzerwärmend und manchmal einfach nur…nun ja, anders.
Was wäre, wenn…?
Einer der größten Reize an diesen inoffiziellen Fortsetzungen ist, dass sie mit dem "Was wäre wenn…?"-Prinzip spielen. Was wäre, wenn Ned Stark nicht gestorben wäre? Was wäre, wenn Tyrion Lannister eine Karriere als Stand-Up-Comedian angefangen hätte (okay, das mit dem Comedian ist vielleicht übertrieben, aber sein Sarkasmus wäre sicher Gold wert)? Oder, mein persönlicher Favorit: Was wäre, wenn Daenerys Targaryen ein Café in Winterfell eröffnet hätte?
Daenerys, die Café-Besitzerin
Stell dir vor: Statt Drachenreiten und Königreiche erobern, steht Daenerys hinter der Theke und brüht den besten Drachenblut-Kaffee der sieben Königslande. Ihre Spezialität? "Mother of Dragons"-Muffins. Und statt ihre Feinde zu verbrennen, serviert sie ihnen ein Lächeln und ein Stück Zitronenkuchen. Zugegeben, ihre Startschwierigkeiten waren enorm. Die Barristas, die sie aus Meereen mitgebracht hat, hatten erstmal Schwierigkeiten, sich an die winterlichen Temperaturen zu gewöhnen, und der Versuch, Dothraki-Joghurt anzubieten, endete in einem kleinen Fiasko (niemand wollte das essen, wirklich niemand). Aber mit der Zeit hat sie sich etabliert und ihr Café ist jetzt der Treffpunkt für Nordmänner und Südlinge, die friedlich ihren Kaffee schlürfen und über das Wetter (meistens schlecht) quatschen.
Und Jon Snow? Der ist Stammgast. Er liebt den "Winter is Coming"-Cappuccino und verbringt Stunden damit, in einer Ecke zu sitzen und zu brüten. Aber hey, wenigstens hat er jetzt einen Ort, wo er sich aufwärmen kann.
Unerwartete Allianzen und kuriose Romanzen
In Band 11 gibt es aber nicht nur skurrile Geschäftsideen, sondern auch unerwartete Allianzen. Wer hätte gedacht, dass Cersei Lannister und Brienne von Tarth eines Tages ein Teekränzchen veranstalten würden? Oder dass Arya Stark und Euron Graufreud gemeinsam ein Boot mieten, um nach neuen Kontinenten zu suchen (ich weiß, es klingt verrückt, aber irgendwie hat es seinen Charme)?
"Ich habe mir immer eine Welt ohne Krieg vorgestellt," sagte Brienne, während sie vorsichtig ihre Tasse abstellte. "Eine Welt, in der wir alle einfach… friedlich Tee trinken könnten." Cersei schnaubte. "Friedlich Tee trinken? Das klingt ja furchtbar langweilig. Aber, wenn der Tee gut ist…"
Und dann sind da noch die Romanzen… Samwell Tarly und Gilly bekommen Drillinge (was eine logistische Herausforderung für die Zitadelle darstellt). Jaime Lannister schreibt Gedichte für Brienne (zugegeben, die Gedichte sind schrecklich, aber die Geste zählt). Und Tormund Riesentod? Der hat endlich jemanden gefunden, der seine Bärenmilch zu schätzen weiß (Spoiler: es ist nicht Brienne).
Mehr als nur Fan-Fiction
Natürlich sind diese alternativen Geschichten "nur" Fan-Fiction. Aber sie zeigen, wie tief die Welt von Game of Thrones in unserer Fantasie verwurzelt ist. Sie bieten uns die Möglichkeit, uns von den tragischen Ereignissen der Originalgeschichte zu erholen und uns vorzustellen, wie es wäre, wenn unsere Lieblingscharaktere ein glücklicheres, vielleicht sogar ein lustigeres Leben führen würden. Es ist eine Art Therapie für alle, die immer noch unter dem Ende der Serie leiden (wir alle kennen jemanden, oder?).
Also, das nächste Mal, wenn du wieder einmal sehnsüchtig auf George R.R. Martin wartest, stürz dich doch einfach in die Welt der inoffiziellen Fortsetzungen. Wer weiß, vielleicht findest du dort ja deine ganz persönliche Lieblingsgeschichte. Und denk daran: In der Welt der Fan-Fiction ist alles möglich. Sogar ein Café in Winterfell, geführt von einer Drachenkönigin.
Band 11 – ein Muss für jeden Fan, der sich nach mehr Geschichten aus Westeros sehnt, auch wenn sie ein bisschen…anders sind.
