Game Of Thrones Staffel 2 Episode 5
Kleine Freuden, große Dramen: Meine Gedanken zu *Game of Thrones* Staffel 2, Episode 5
Okay Leute, lasst uns ehrlich sein. *Game of Thrones* Staffel 2, Episode 5. "Der Geist von Harrenhal". Ein bisschen... unterbewertet, oder?
Jeder schwärmt von der Roten Hochzeit (kommen wir noch zu), aber ich finde, diese Episode hat ihren ganz eigenen Charme. Vielleicht bin ich ja die Einzige, aber...
Joffrey, der König der Nervensägen
Klar, Joffrey ist furchtbar. Absolut grauenhaft. Er lässt sich von Ser Meryn Trant, einem widerlichen Kerl, mit seinen Launen treiben. Das Zornesgeständnis an seine Untertanen ist wirklich ein Tiefpunkt. Aber irgendwie ist es auch... unterhaltsam? Ein bisschen wie ein Reality-TV-Bösewicht, den man einfach hasst und gleichzeitig nicht wegschauen kann.
Ich meine, wer hat nicht insgeheim gehofft, dass jemand ihm einfach mal eine reinhaut? (Bitte sagt, ich bin nicht allein!)
Arya und Jaqen H'ghar: Eine ungewöhnliche Freundschaft
Arya in Harrenhal. Dunkel, bedrückend, aber irgendwie faszinierend. Und dann ist da *Jaqen H'ghar*. Ein mysteriöser Mann mit einem mysteriösen Akzent und einer Vorliebe für das Töten im Austausch für Leben.
Ihre Dynamik ist einfach Gold wert. Sie ist mutig, er ist...nun ja, er ist Jaqen H'ghar. Sie ist ein junges Mädchen, er ein formwandlerischer Mörder. Klingt komisch, ist aber so. Ich fand ihre Szenen wirklich spannend und, zugegebenermaßen, ein bisschen lustig. "Ein Leben für ein Leben." Klassiker!
Tyrion, der Meisterstratege
Tyrion ist einfach ein Genie. Immer einen Schritt voraus. Er schmiedet Pläne, während alle anderen noch versuchen, ihre Schuhe zuzubinden. Seine Auseinandersetzungen mit Cersei sind immer ein Highlight.
Dieses Geplänkel! Diese unterschwellige Aggression! Ich liebe es. Und seine cleveren Schachzüge, um die Macht in King's Landing zu sichern? Grandios. Tyrion ist einfach ein Meister darin, aus Scheiße Gold zu machen.
Und dann ist da noch Bronn. Die Beiden sind das ideale Team. Gegensätze ziehen sich an, sagt man ja.
Die ersten Anzeichen von Daenerys' Macht
Okay, Daenerys ist in dieser Episode nicht der Star, aber wir sehen trotzdem, wie sie langsam, aber sicher an Macht gewinnt. Ihre Entschlossenheit, ihre Drachen zu beschützen, und ihr Wille, die Sklaven zu befreien. Ich fand die Interaktionen zwischen ihr und Jorah Mormont sehr stark.
Ich bin ja immer noch der Meinung, dass sie manchmal ein bisschen zu idealistisch ist, aber hey, ohne Idealismus gäbe es ja keine Helden, oder?
Stannis Baratheon: Der Mann, der zu ernst ist
Stannis. Mann, ist der Typ anstrengend. Er nimmt einfach alles so ernst. Keine Witze, kein Lächeln, nur düstere Entschlossenheit.
Melisandre ist natürlich auch keine Hilfe. Ihre mysteriösen Rituale und Prophezeiungen sind zwar irgendwie gruselig-cool, aber sie machen Stannis auch nicht sympathischer. Trotzdem kann man sein Bestreben nach dem Eisernen Thron nachvollziehen. Er hält sich an das was seiner Meinung nach richtig und fair ist.
"Valar Morghulis, Valar Dohaeris"
Das Ende. Jaqen H'ghar verabschiedet sich mit diesen Worten: "Valar Morghulis. Valar Dohaeris." Und Arya weiß, dass sie in der Schuld des Todes steht. Das ist einfach ein verdammt cooles Ende.
Und es setzt den Ton für die nächste Episode. Das ist das Versprechen von mehr Ärger, mehr Intrigen und mehr *Game of Thrones*-Magie.
Also, ja. Vielleicht ist "Der Geist von Harrenhal" nicht die epischste Episode aller Zeiten. Aber sie hat ihre Momente. Und sie ist ein wichtiger Baustein in der Geschichte von *Game of Thrones*. Und ich finde, sie verdient ein bisschen mehr Liebe.
Was meint ihr? Bin ich komplett verrückt oder gibt es noch andere, die diese Episode auch ein bisschen unterschätzt finden? Lasst es mich wissen!
