Game Of Thrones Staffel 3 Letzte Folge
Okay, Leute, mal ehrlich. Die dritte Staffel von Game of Thrones. Ein Meisterwerk, keine Frage. Aber die letzte Folge, "Mhysa"? Ich habe da so meine...Gedanken. Vielleicht bin ich ja allein damit, aber ich sage es trotzdem: Ich fand sie...okay.
Das Blutbad ist vorbei, was nun?
Nach der *Roten Hochzeit* waren wir alle fertig. Psychisch am Ende. Emotional ausgelaugt. Wir brauchten eine Therapie. Stattdessen bekamen wir "Mhysa". Versteht mich nicht falsch, die Folge hatte ihre Momente. Aber sie fühlte sich...wie ein Antiklimax an, oder?
Arya, der kleine Racheengel
Klar, Arya, die kleine Kämpferin, schnappt sich einen paar Frey-Soldaten. Super! Wir jubeln ihr zu. Wer würde das nicht? Sie ist der Inbegriff von "Das Leben ist unfair, aber ich bin zäh." Aber irgendwie...fehlte da was. Die Rache kam fast schon zu einfach.
Bran auf Reisen
Bran, Hodor, die Reeds...sie marschieren tapfer in Richtung Norden. Das ist alles gut und schön, aber ehrlich gesagt? Ein bisschen langweilig. Sorry, Bran-Fans! Ich liebe euch, aber eure Storyline war in dieser Folge eher ein Pausenfüller.
Jon Schnee, der unerschrockene Kletterer
Jon erklimmt die Mauer. Beeindruckend. Aber mal ehrlich, die Mauer ist riesig! Wie lange braucht er dafür? Und warum muss er immer so grimmig gucken? Entspann dich mal, Jon! Du hast Wildlinge überlebt, du kannst auch mal lächeln.
Die Befreierin und ihre Sklaven
Daenerys, die Drachenmutter, befreit Sklaven. Das ist ihr Ding. Sie ist gut darin. Aber "Mhysa"... die Szene, in der die befreiten Sklaven ihre Hände nach ihr ausstrecken und "Mhysa" rufen? Ein bisschen...kitschig, oder? Ich weiss, ich weiss, unpopuläre Meinung. Aber ich musste es loswerden.
Ich verstehe es ja: Daenerys ist die Heldin, die Befreierin, die gute Königin. Aber die Inszenierung war mir zu pathetisch. Zu aufgesetzt. Ich habe mich eher unwohl gefühlt, als berührt. Vielleicht bin ich zynisch, vielleicht auch nicht.
Und generell: Daenerys’ komplette Storyline fühlte sich in Staffel 3 oft losgelöst von allem anderen an. Man sah sie und dachte: "Ach ja, stimmt, Daenerys gibt's ja auch noch."
Tyrion, der ewige Strippenzieher
Tyrion hat ein paar kluge Worte für seine Familie übrig. Natürlich! Er ist schliesslich Tyrion. Aber auch er konnte die Folge nicht wirklich retten.
Fazit: Ein schwacher Abschluss?
Insgesamt fühlte sich "Mhysa" an, als würde sie versuchen, uns nach der *Roten Hochzeit* langsam wieder aufzubauen. So nach dem Motto: "Alles wird gut! Schaut mal, hier gibt es noch Hoffnung!" Aber für mich hat es nicht so richtig funktioniert. Die Folge war...harmlos. Und nach all dem Drama in der Staffel war das irgendwie enttäuschend.
Vielleicht war es auch einfach der Schock der *Roten Hochzeit*. Vielleicht war ich zu empfindlich. Vielleicht hatte ich einfach nur Hunger. Wer weiss das schon?
Aber ich sage es trotzdem: "Mhysa" ist die schwächste Folge der dritten Staffel. Und vielleicht sogar eine der schwächsten Finalfolgen der gesamten Serie. Ja, ich habe es gesagt! Steinigt mich!
Jetzt bin ich gespannt: Was denkt ihr? Bin ich verrückt? Oder gibt es da draussen noch jemanden, der meine Meinung teilt?
Lasst es mich wissen! Aber seid nett, okay? Meine Gefühle sind immer noch ein bisschen verletzt nach der *Roten Hochzeit*.
