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Ganz Deutschland Hört Den Führer


Ganz Deutschland Hört Den Führer

Hallo liebe Reisefreunde! Eure Sarah hier, wieder zurück von einem Trip, der mich – sagen wir mal – anders berührt hat. Normalerweise erzähle ich euch von malerischen Altstädten, leckerem Essen und freundlichen Begegnungen. Diesmal aber geht es um ein Kapitel deutscher Geschichte, das man nicht ausblenden kann, auch wenn es schwerfällt: Die Zeit des Nationalsozialismus und ein Relikt, das mir zufällig begegnete, als ich eine kleine Radiosammlung in einem Antiquitätenladen in der Nähe von Dresden durchstöberte.

Da stand er, ein Volksempfänger. Nicht irgendeiner, sondern ein Modell, das mich sofort an ein dunkles Kapitel erinnerte: "Ganz Deutschland hört den Führer". Allein dieser Gedanke ließ mich erschaudern. Wie konnte dieses Gerät, das einst ein Symbol der Propaganda war, nun einfach so in einem Laden stehen, zwischen alten Uhren und verstaubten Büchern?

Eine Begegnung mit der Vergangenheit

Ich muss gestehen, dass ich zuerst zögerte, das Radio überhaupt anzufassen. Es war, als würde ich ein Stück dunkler Geschichte berühren. Der Verkäufer, ein freundlicher älterer Herr mit einem sanften Lächeln, bemerkte meine Unsicherheit und kam auf mich zu.

"Interessieren Sie sich für den Volksempfänger?", fragte er mit ruhiger Stimme. "Ein interessantes Stück Technikgeschichte, nicht wahr?"

Ich nickte, immer noch etwas zögerlich. "Ja, aber... es ist ja auch ein Symbol für eine sehr schwierige Zeit."

Der Verkäufer nickte zustimmend. "Absolut. Aber gerade deshalb ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Wegschauen bringt nichts. Diese Radios waren allgegenwärtig. Sie haben die Ideologie in jedes Wohnzimmer gebracht, in jede Familie."

Er erzählte mir, dass der Volksempfänger ab 1933 entwickelt wurde, um möglichst vielen Menschen den Empfang von Radiosendungen zu ermöglichen – vor allem aber natürlich die Sendungen der Nationalsozialisten. Er sollte erschwinglich und einfach zu bedienen sein. Die Kosten wurden niedrig gehalten und die Nutzung durch Gebührenpflicht fast verpflichtend gemacht. Fast jede deutsche Familie besaß so ein Gerät.

Ich fragte ihn, ob das Radio noch funktionierte. Er lächelte und holte eine alte Batterie hervor. "Probieren wir es aus."

Wir schlossen die Batterie an, und für einen Moment herrschte gespannte Stille. Dann knisterte es, und ein leises Rauschen erfüllte den Raum. Es war, als würde die Vergangenheit selbst zu mir sprechen. Natürlich empfingen wir keine Nazi-Propaganda. Aber allein das Wissen, dass dieses Gerät einst dazu missbraucht wurde, um Hass und Hetze zu verbreiten, war beklemmend.

Die Propaganda-Maschine

Der Volksempfänger war ein zentrales Instrument der nationalsozialistischen Propaganda. Durch ihn wurden die Reden Hitlers, die NS-Ideologie und die Kriegspropaganda in jedes deutsche Haus getragen. Das Radio war nicht nur ein Unterhaltungsmedium, sondern ein Werkzeug zur Manipulation und Indoktrination. Die Bevölkerung wurde systematisch beeinflusst und gegen Andersdenkende aufgehetzt.

"Der Volksempfänger war die Stimme des Regimes, die unaufhörlich die Botschaft des Führers verkündete.", erklärte der Verkäufer nachdenklich.

Ich konnte mir vorstellen, wie Familien abends um das Radio saßen und gebannt den Reden Hitlers lauschten. Wie sie sich von der Propaganda einlullen ließen und wie die Angst vor dem Krieg und die Hetze gegen Minderheiten in ihre Herzen sickerten.

Mehr als nur ein altes Radio

Ich kaufte den Volksempfänger nicht. Er war ein zu schweres Symbol für mich, um ihn einfach so mitzunehmen. Aber die Begegnung mit ihm hat mich nachdenklich gemacht. Sie hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen, auch wenn sie schmerzhaft ist. Wie wichtig es ist, sich der Gefahren von Propaganda und Manipulation bewusst zu sein.

Nachdem ich den Laden verlassen hatte, ging ich durch die Straßen Dresdens und versuchte, das Gesehene und Gehörte zu verarbeiten. Ich besuchte die Frauenkirche, ein Symbol der Zerstörung und des Wiederaufbaus. Ich sah die golden glänzende Statue von Martin Luther, ein Mahner für Gewissensfreiheit und Widerstand. Und ich dachte an den Volksempfänger, der still und stumm in dem Antiquitätenladen stand, ein Zeuge einer dunklen Epoche deutscher Geschichte.

Ich kann euch keine direkte Empfehlung für den Besuch dieses Antiquitätenladens geben, da ich den Namen bewusst nicht nenne. Aber ich möchte euch ermutigen, auf euren Reisen durch Deutschland achtsam zu sein und offen für Begegnungen mit der Geschichte. Besucht Museen, Gedenkstätten und Archive. Sprecht mit Menschen, die die Zeit des Nationalsozialismus erlebt haben oder deren Familien davon betroffen waren. Nur so können wir die Vergangenheit verstehen und sicherstellen, dass sich solche Gräueltaten nie wiederholen.

Meine Empfehlungen für eure Reise

Wenn ihr euch für die Geschichte des Nationalsozialismus interessiert, empfehle ich euch folgende Orte:

  • Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg: Hier könnt ihr euch umfassend über die Geschichte der Reichsparteitage informieren und euch mit den Propagandainstrumenten der Nationalsozialisten auseinandersetzen.
  • Die Gedenkstätte Buchenwald bei Weimar: Ein Ort des Gedenkens an die Opfer des Konzentrationslagers und ein Mahnmal gegen das Vergessen.
  • Das Haus der Wannsee-Konferenz in Berlin: Hier wurde die "Endlösung der Judenfrage" geplant. Das Haus dient heute als Gedenkstätte und Bildungsstätte.
  • Das Deutsche Historische Museum in Berlin: Bietet einen umfassenden Überblick über die deutsche Geschichte, einschließlich der Zeit des Nationalsozialismus.

Denkt daran, dass Reisen nicht nur bedeutet, schöne Orte zu sehen und leckeres Essen zu probieren. Es bedeutet auch, sich mit der Geschichte und Kultur eines Landes auseinanderzusetzen, auch wenn es manchmal schmerzhaft ist. Und vielleicht findet auch ihr auf euren Reisen einen "Volksempfänger" – ein Symbol, das euch daran erinnert, wachsam zu sein und die Demokratie zu verteidigen.

Bis zum nächsten Mal, eure Sarah!

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