Geblitzt Mit 10 Km Zu Schnell
Hach, das Leben! Manchmal ist es wie eine Achterbahnfahrt. Und manchmal… nun ja, manchmal ist es eher wie eine Fahrt im Automatikmodus, bei der man kurz abgelenkt ist und plötzlich – BLITZ! – ein rotes Licht in den Rückspiegel blitzt.
Klar, ich rede davon, geblitzt worden zu sein. Und zwar, sagen wir mal, mit 10 km/h zu schnell. Zehn Kilometer! Das ist ja quasi Schrittgeschwindigkeit für einen Geparden mit leichtem Jetlag! Aber genug gejammert, denn: Es passiert den Besten. Sogar dem Papst! (Okay, vielleicht nicht *dem* Papst, aber garantiert irgendjemandem in Rom, der ein bisschen zu eifrig seinen Cappuccino zum Mittagessen bringen wollte).
Die erste Reaktion: Panik!
Das Blitzen selbst ist ja schon ein Schock. Man fährt ganz friedlich vor sich hin, denkt vielleicht gerade über das Rezept für Omas Apfelkuchen nach, und dann BAMM! Lichtorgel! Sofort schießen einem tausend Gedanken durch den Kopf. War das wirklich ich? Hat der Blitzer vielleicht einfach nur ein Eichhörnchen erwischt, das mit überhöhter Geschwindigkeit die Straße überqueren wollte? (Eichhörnchen-Rennen sind ja ein wachsender Trend, hab ich gehört…).
Und dann die große Frage: Wie viel zu schnell war ich denn wirklich? War es nur ein kleiner Ausrutscher, ein harmloser Flirt mit der Geschwindigkeitsbegrenzung? Oder bin ich gerade auf dem Weg, meinen Führerschein an den Nagel zu hängen und stattdessen eine Karriere als Busfahrer anzustreben?
Beruhige dich! (Versuche es zumindest…)
Der erste Schritt ist immer: Tief durchatmen. Denk an etwas Schönes! Denk an den Apfelkuchen! Denk an das Eichhörnchen, das vielleicht doch noch davongekommen ist! Und vor allem: Rede dir ein, dass 10 km/h zu schnell wirklich keine Katastrophe sind. Schlimmer wäre es, wenn du versucht hättest, einen Stau durch den Park zu umfahren (ja, das soll schon vorgekommen sein!).
Die Post ist da! (Oder: Der Moment der Wahrheit)
Einige Tage oder Wochen später (die Ungewissheit kann quälend sein) flattert dann der gefürchtete Brief ins Haus. Der Umschlag, der so aussieht, als würde er gleich "Bussgeldbescheid" schreien. Das Herz beginnt schneller zu schlagen, die Hände werden feucht. Man könnte fast meinen, man steht kurz vor einer mündlichen Prüfung in Quantenphysik!
Mutig öffnet man den Brief und liest… Erleichterung! 10 km/h zu schnell sind in der Regel kein Weltuntergang. Meistens kommt man mit einem kleinen Bußgeld davon. Und vielleicht noch einem ermahnenden Blick von der besseren Hälfte, die schon immer wusste, dass man ein kleiner Raser ist.
„Siehst du? Ich hab’s dir doch gesagt!“ – Der Klassiker.
Was man daraus lernt (oder auch nicht)
Nun, man könnte sagen, dass man daraus lernt, sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Aber seien wir ehrlich: Manchmal vergisst man es einfach. Man ist in Gedanken, die Musik ist gut, und schon schleicht sich der Zeiger ein bisschen nach oben.
Viel wichtiger ist es, aus solchen Situationen mit Humor zu lernen. Denn das Leben ist zu kurz, um sich über Kleinigkeiten wie 10 km/h zu schnell zu ärgern. Betrachte es als kleine Spende an den Staat und fahre einfach etwas vorsichtiger weiter. Und wer weiß, vielleicht rettest du damit eines Tages ein Eichhörnchen vor einem Geschwindigkeitsrekordversuch.
Und hey, denk immer daran: Es hätte schlimmer kommen können. Du hättest auch versuchen können, einen Stau mit deinem Auto zu überspringen! (Bitte nicht nachmachen!).
Also, Kopf hoch, tief durchatmen und ab auf die Straße! Aber dieses Mal vielleicht ein bisschen langsamer. Und immer schön auf die Blitzer achten! Und falls es doch wieder passiert: Lächle einfach in die Kamera! Schließlich hast du jetzt eine lustige Geschichte zu erzählen.
