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Gedicht Das Feuer James Krüss


Gedicht Das Feuer James Krüss

Hallo liebe Reisefreunde! Kennt ihr das Gefühl, wenn ein Gedicht euch plötzlich an einem ganz unerwarteten Ort findet und euch tief berührt? Mir ist das vor einigen Jahren auf Helgoland passiert, und zwar mit James Krüss' "Das Feuer". Ich möchte euch heute von dieser Begegnung erzählen und euch vielleicht dazu inspirieren, eure nächste Reise mit einem ganz besonderen Gedicht im Gepäck anzutreten.

Ich war, wie so oft, auf der Suche nach dem Besonderen. Helgoland, diese rote Felseninsel inmitten der Nordsee, hatte mich schon lange gereizt. Nicht nur wegen der berühmten "Lummenfelsen" und der einzigartigen Natur, sondern auch, weil ich wusste, dass James Krüss, einer meiner Lieblingsautoren aus der Kindheit, hier geboren wurde. Ich hatte mir vorgenommen, mich auf seine Spuren zu begeben und die Insel mit seinen Augen zu sehen.

Eines Abends, nachdem ich stundenlang die Möwen beobachtet und die salzige Luft tief eingeatmet hatte, saß ich in einem kleinen Café direkt am Hafen. Die Sonne war gerade im Meer versunken und tauchte den Himmel in ein tiefes Orange. In der Ecke brannte ein Kaminfeuer, das knisternd Wärme und Gemütlichkeit verbreitete. Ich hatte mir ein Buch mit Gedichten von James Krüss mitgenommen und begann darin zu blättern. Und dann stieß ich auf "Das Feuer".

Ich muss gestehen, ich hatte das Gedicht vorher nie so richtig wahrgenommen. Vielleicht, weil ich es nur als Kind gelesen hatte, ohne die tiefere Bedeutung zu erfassen. Aber in diesem Moment, vor diesem Kaminfeuer, auf dieser windgepeitschten Insel, traf es mich wie ein Blitz.

Hier ist das Gedicht, damit ihr es auch lesen könnt (ich habe versucht, es so gut wie möglich aus dem Gedächtnis zu übersetzen, aber das Original ist natürlich immer am schönsten):

Das Feuer

Ein Feuer brennt im Kamin,
So rot und warm, welch Gewinn!
Es tanzt und flackert hell und froh,
Vergisst die Not, vergisst das Scho'.

Es leuchtet in die dunkle Nacht,
Und wärmt, wer lange hat gewacht.
Es knistert Lieder, alt und neu,
Und schenkt uns Träume, lieb und treu.

Doch hüte dich vor seiner Glut,
Sonst schlägt es um, das ist nicht gut.
Es frisst und zehrt, es raubt und stiehlt,
Wenn man es nicht in Achtung hielt.

So ist das Feuer, stark und wild,
Ein Freund, ein Feind, ein Spiegelbild.
Es kann uns geben, es kann uns rauben,
Drum lass uns seine Flammen stauben.

Was mich so berührt hat, war die Vielschichtigkeit des Gedichts. Auf der einen Seite die Wärme, die Geborgenheit, die das Feuer spendet. Die Erinnerung an gemütliche Abende, an Geschichten, die am Kamin erzählt werden. Auf der anderen Seite die Gefahr, die im Feuer lauert. Die Mahnung, vorsichtig zu sein und die Kraft des Feuers nicht zu unterschätzen. Und schließlich die Erkenntnis, dass das Feuer ein Spiegelbild unserer eigenen inneren Welt ist. Es kann uns stärken und wärmen, aber auch zerstören, wenn wir es nicht kontrollieren können.

In diesem Moment erkannte ich, dass Helgoland viel mehr war als nur eine schöne Insel. Es war ein Ort der Inspiration, ein Ort, an dem man sich selbst besser kennenlernen konnte. Die raue Natur, die ständige Konfrontation mit den Elementen, die Isolation – all das schärfte die Sinne und öffnete den Blick für das Wesentliche.

Ich verbrachte noch einige Tage auf Helgoland und besuchte das James-Krüss-Museum, das sich in seinem Geburtshaus befindet. Dort konnte ich noch tiefer in sein Leben und Werk eintauchen und verstehen, wie sehr ihn seine Heimat geprägt hat. Ich wanderte entlang der Klippen, beobachtete die Basstölpel beim Nisten und genoss die Ruhe und Weite des Meeres. Und immer wieder kehrte ich zu "Das Feuer" zurück, das mir zu einem treuen Begleiter geworden war.

Ich möchte euch nun ein paar Reisetipps geben, falls ihr auch Lust habt, euch auf die Spuren von James Krüss zu begeben:

Reisetipps für Helgoland:

Anreise:

Helgoland ist mit der Fähre von Cuxhaven, Hamburg und Bremerhaven aus zu erreichen. Die Überfahrt dauert je nach Ausgangsort zwischen zwei und drei Stunden. Alternativ könnt ihr auch mit dem Flugzeug von Heide/Büsum fliegen.

Unterkunft:

Auf Helgoland gibt es zahlreiche Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen. Es empfiehlt sich, frühzeitig zu buchen, besonders in der Hauptsaison.

Sehenswürdigkeiten:

  • Lummenfelsen: Beobachtet die zahlreichen Seevögel, die hier nisten.
  • James-Krüss-Museum: Erfahrt mehr über das Leben und Werk des Schriftstellers.
  • Hummerklippen: Genießt den Blick auf die rote Felsenküste.
  • Badedüne: Entspannt am Strand und badet in der Nordsee.
  • Oberland und Unterland: Erkundet die beiden Inselteile und genießt die Aussicht.

Kulinarisches:

Probiert unbedingt die Helgoländer Spezialitäten, wie z.B. den "Helgoländer Knieper" (eine Art Krabben), den "Rollmops" und den "Eiergrog". Es gibt auch zahlreiche Restaurants und Cafés, in denen ihr regionale Gerichte genießen könnt.

Weitere Tipps:

  • Packt unbedingt wetterfeste Kleidung ein, da das Wetter auf Helgoland sehr wechselhaft sein kann.
  • Nehmt ein Fernglas mit, um die Seevögel besser beobachten zu können.
  • Informiert euch über die Gezeiten, da einige Bereiche der Insel nur bei Ebbe zugänglich sind.
  • Lasst euch einfach treiben und genießt die einzigartige Atmosphäre dieser Insel.

Meine Reise nach Helgoland und die Begegnung mit "Das Feuer" haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich auf Reisen auch auf die kleinen Dinge zu konzentrieren. Auf die Gedichte, die Geschichten, die uns am Wegesrand begegnen. Sie können uns die Augen öffnen für die Schönheit der Welt und uns helfen, uns selbst besser zu verstehen.

Ich hoffe, meine Geschichte hat euch inspiriert. Vielleicht packt ihr ja auch bald euer Lieblingsgedicht ein und begebt euch auf eine ganz persönliche Entdeckungsreise. Ich bin gespannt, was ihr erleben werdet!

Und noch ein letzter Gedanke zu Krüss' Gedicht: Das Feuer, so klein es auch scheinen mag, kann eine unglaubliche Kraft entfalten. Es erinnert uns daran, dass wir alle ein Feuer in uns tragen, das wir nähren und pflegen müssen. Ein Feuer der Leidenschaft, der Kreativität, der Liebe. Lasst uns dieses Feuer leuchten, aber lasst uns auch achtsam sein, damit es uns nicht verbrennt.

Ich wünsche euch wundervolle Reisen und viele inspirierende Begegnungen! Bis zum nächsten Mal!

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