Geld Vor Der Scheidung In Sicherheit Bringen
Scheidung. Das Wort allein lässt schon die Alarmglocken klingeln. Man denkt an Rosenkriege, Anwälte und jede Menge Papierkram. Und natürlich… ans liebe Geld.
Jetzt mal ehrlich. Hand aufs Herz: Wer von uns hat noch nie darüber nachgedacht, wie man sich finanziell ein bisschen besser absichern könnte, wenn die Ehe mal nicht mehr so rosig läuft? Niemand? Na, dann bin ich wohl die Einzige hier. Ups!
Also, stellen wir uns vor, wir backen einen Kuchen. Einen sehr leckeren, saftigen Kuchen. Den wollen wir natürlich nicht mit jedem teilen, oder? Vor allem nicht, wenn dieser Kuchen… sagen wir mal… besonders wertvoll ist. Und so ein bisschen Geld ist ja auch irgendwie ein Kuchen, oder?
Das Sparschwein, der beste Freund in Not?
Früher gab es das Sparschwein. Darin landeten die Groschen. Und das Sparschwein stand… nun ja, irgendwo sicher. Vielleicht unter dem Bett? Heute haben wir Online-Banking und kryptische Passwörter. Aber das Prinzip ist doch das gleiche, oder?
Man überlegt sich halt so, ganz beiläufig, wo man vielleicht noch ein kleines Extra-Konto eröffnen könnte. Vielleicht ein Tagesgeldkonto im Ausland? Nur so, für den Fall der Fälle. Man will ja vorbereitet sein. Für schlechte Zeiten. Wisst ihr?
Und dieses Konto, das könnte man ja vielleicht auf den Namen der lieben Mama laufen lassen. Oder des besten Freundes. Einfach so, aus Nettigkeit. Weil die ja so hilfsbereit sind. Versteht ihr, was ich meine?
Kreative Buchführung: Ein Hobby für angehende Künstler
Manchmal ist das Leben ein Theater. Und wir sind die Schauspieler. Und im Theater gibt es Requisiten. Und Requisiten müssen gut verwaltet werden! Was ich damit sagen will? Nun ja, manchmal muss man halt ein bisschen… kreativ werden.
Beispielsweise: Die Sammlung seltener Briefmarken, die plötzlich einen immensen Wert hat. Wer hätte das gedacht? Oder die Antiquitäten, die man für einen Spottpreis ergattert hat und die jetzt… nun ja… in einem sicheren Lagerraum stehen. Natürlich auf den Namen eines guten Freundes. Weil man ja so großzügig ist.
Und dann gibt es ja noch die Sache mit den Schulden. Ach, diese verdammten Schulden! Plötzlich hat man eine alte Freundin wiedergetroffen, die dringend Geld braucht. Und man ist ja so hilfsbereit. Ein großzügiger Kredit wird gewährt. Natürlich ohne Zinsen. Und ohne schriftlichen Vertrag. Man vertraut sich ja schließlich.
Oder man investiert in ein riskantes, aber ach so vielversprechendes Startup. Im Namen des… Bruders? Ja, genau, der Bruder! Der hat ja schon immer ein Händchen für solche Sachen gehabt. Und wenn das Startup dann pleitegeht… tja, Pech gehabt. Aber wenigstens hat man es versucht!
Eine Frage der Perspektive
Man muss das Ganze ja auch mal positiv sehen. Es ist ja nicht so, dass man etwas wegschafft. Man verlagert es nur. Man investiert in die Zukunft. In die eigene Zukunft. Und ist das nicht legitim?
Man sorgt schließlich vor. Man plant. Man ist verantwortungsbewusst. Man denkt an sich selbst. Und wer kann einem das verdenken?
Okay, okay. Ich gebe zu. Es ist vielleicht nicht die feine englische Art. Aber mal ehrlich: Wer spielt schon immer fair? Vor allem, wenn es ums liebe Geld geht?
"Vorbeugen ist besser als heilen," sagte schon meine Oma. Und Omas wissen ja bekanntlich immer Bescheid.
Und außerdem: Wenn der Kuchen schon so ungleich verteilt ist, darf man sich dann nicht wenigstens ein kleines Stückchen extra sichern? Nur so, für den Notfall?
Ich sage ja nur. Denkt mal drüber nach.
Aber pssst! Nicht weitersagen! Das ist ein unpopulärer Gedanke!
Und denkt dran: Ich habe das alles nur hypothetisch gemeint. Ich würde so etwas natürlich nie tun. Niemals! Ich bin doch ein Engel!
Oder doch nicht?
