Geschäftsbrief Auf Englisch Vorlage
Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat noch nie panisch nach einer Vorlage gesucht? Egal, ob für den Lebenslauf, die Präsentation oder eben… den Geschäftsbrief auf Englisch. Und das, obwohl wir uns doch alle insgeheim für kleine Sprachgenies halten, zumindest wenn’s um unseren letzten Urlaub in England geht. "Fish and Chips, please!" – das sitzt schließlich bombenfest.
Die Sache mit dem “Dear Sir or Madam”
Aber wehe, es muss ein offizieller Brief her! Plötzlich flattern die Nerven. Das berühmte "Dear Sir or Madam" hängt einem wie ein Kaugummi am Schuh. Ist das überhaupt noch zeitgemäß? Klingt nicht irgendwie nach viktorianischem Staub und verstaubten Perücken? Gefühlt begrüßt man da gerade Sherlock Holmes persönlich. Und was, wenn man weiß, wer der Ansprechpartner ist? Dann wird's noch komplizierter! "Dear Mr. Smith" klingt zwar besser, aber ist das formell genug? Und wie war das noch mit dem Komma? Kommt da eins dahinter, oder nicht?
Hilfe, ich brauche eine Vorlage!
In solchen Momenten wird die Vorlage zum besten Freund. Sie ist der Fels in der Brandung, der uns vor dem peinlichen Absturz ins Fettnäpfchen bewahrt. Man findet sie im Internet, oft versteckt hinter kryptischen Überschriften und unzähligen Pop-up-Fenstern. Aber wenn man sie dann endlich hat, diese heilige Vorlage, dann fühlt man sich wie Indiana Jones nach der Entdeckung eines wertvollen Artefakts.
Und dann beginnt die fröhliche Copy-and-Paste-Orgie! Firmenname, Adresse, Betreffzeile… alles wird brav angepasst. Nur bei der Formulierung des Anliegens wird es wieder knifflig. Denn die Vorlage ist ja meistens generisch, so richtig auf "alles passt irgendwie" getrimmt. Und unser Anliegen ist natürlich super speziell und überhaupt nicht in eine Standardfloskel zu pressen. "I am writing to you concerning..." – ja, worüber denn bitte genau? Hier ist Kreativität gefragt, oder zumindest ein Synonym-Wörterbuch.
"Das Schwierigste an der englischen Sprache ist, zu wissen, welches 'r' man stummschalten muss." (Unbekannt)
Besonders lustig wird es, wenn die Vorlage aus einer älteren Quelle stammt. Da findet man dann Formulierungen, die so gar nicht mehr in unsere moderne Welt passen. "We are looking forward to hearing from you at your earliest convenience." – wer redet denn heutzutage noch so? Klingt, als würde man auf eine Brieftaube warten. Da muss man dann schon mal kräftig entstauben und modernisieren, damit der Geschäftsbrief nicht wie eine Zeitreise ins letzte Jahrhundert wirkt.
Und dann kommt der Moment der Wahrheit: Die Unterschrift! Hier kann man noch mal richtig punkten. Ein schöner, geschwungener Schriftzug, der Professionalität und Persönlichkeit vereint. Oder eben auch ein etwas zittriger Kringel, der verrät, dass man gerade fünf Tassen Kaffee intus hat und kurz vor dem Nervenzusammenbruch steht. Egal, Hauptsache unterschrieben!
Aber mal ehrlich: Ist das alles wirklich so schlimm? Eigentlich doch nicht. Denn selbst wenn der Geschäftsbrief auf Englisch nicht perfekt ist, selbst wenn man den ein oder anderen grammatikalischen Fehler macht… die Welt geht davon nicht unter. Solange die Botschaft klar und verständlich ist, ist alles gut. Und wer weiß, vielleicht freut sich der Empfänger ja sogar über einen etwas unkonventionelleren Brief, der nicht nach Schema F geschrieben ist. Ein bisschen Humor hat noch niemandem geschadet!
Und falls es doch mal richtig schief geht, gibt es ja immer noch die Möglichkeit, alles auf den Computer zu schieben: "Sorry, my English is not so good – blame it on the autocorrect!"
Also, keine Panik vor dem nächsten Geschäftsbrief auf Englisch. Atmen Sie tief durch, suchen Sie sich eine passende Vorlage, und lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Und denken Sie daran: Auch die größten Sprachgenies haben mal klein angefangen. Hauptsache, Sie bestellen Ihre Fish and Chips weiterhin fehlerfrei!
