Geschenkt Ist Noch Zu Teuer Film
Hallo liebe Reisefreunde! Na, habt ihr auch manchmal das Gefühl, im Urlaub geht das Geld schneller weg als Sand zwischen den Fingern? Kennt ihr das, wenn man sich fragt, ob man wirklich jeden Souvenir-Stand abklappern muss, oder ob es nicht vielleicht doch eine bessere Möglichkeit gibt, das Urlaubsbudget zu schonen? Dann seid ihr hier genau richtig! Denn ich möchte euch heute von einem Film erzählen, der mir das ein oder andere Augenzwinkern ins Gesicht gezaubert hat, und der gleichzeitig auch ein paar witzige Wahrheiten über das Reisen und Sparen (oder eben nicht Sparen) ans Licht bringt: "Geschenkt ist noch zu teuer".
Ich erinnere mich noch gut, wie ich diesen Film das erste Mal gesehen habe. Ich saß gemütlich auf meinem Sofa, nach einem anstrengenden Arbeitstag, und wollte einfach nur abschalten. Und was soll ich sagen? Der Film hat genau das geschafft! Aber er hat eben nicht nur für Unterhaltung gesorgt, sondern auch ein bisschen zum Nachdenken angeregt. Besonders, wenn man so reiseverrückt ist wie ich und ständig neue Ecken der Welt entdecken möchte.
"Geschenkt ist noch zu teuer" ist eine deutsch-französische Komödie aus dem Jahr 2011, und ehrlich gesagt, schon allein die Tatsache, dass die Handlung in der Bretagne spielt, war für mich ein Grund mehr, den Film anzuschauen. Ich liebe die Bretagne! Die raue Küste, die kleinen Fischerdörfer, das leckere Essen… hach! Aber zurück zum Film.
Die Geschichte: Ein Schnäppchenjäger im Urlaubsparadies
Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Berliner Schnäppchenjäger Jean-Paul, gespielt von dem wunderbaren Joachim Król. Jean-Paul ist, nun ja, sagen wir mal, ein *Meister* seines Fachs, wenn es darum geht, Geld zu sparen. Er dreht jeden Cent dreimal um, feilscht um jeden Preis und würde wahrscheinlich auch einem Eisbären noch eine Kühltruhe andrehen. Kurzum: Er ist ein Sparfuchs par excellence!
Gemeinsam mit seiner Familie – seiner Frau Anna (gespielt von Valerie Bonneton) und den beiden Kindern – macht Jean-Paul Urlaub in der Bretagne. Und natürlich versucht er auch dort, das Maximum für sein Geld herauszuholen. Das Problem ist nur: Seine Familie ist von seinen Sparmaßnahmen nicht gerade begeistert. Anna möchte einfach nur einen entspannten Urlaub genießen, die Kinder wollen Spaß haben und nicht ständig darauf achten müssen, ob sie vielleicht gerade eine unnötige Ausgabe verursachen.
Und so nimmt das Chaos seinen Lauf. Jean-Pauls Versuche, jeden Euro zu sparen, führen zu den irrwitzigsten Situationen. Er fährt mit dem Fahrrad kilometerweit, um ein paar Cent beim Tanken zu sparen (was ihm am Ende natürlich mehr kostet, als er gespart hat). Er versucht, im Restaurant heimlich Essen vom Nachbartisch zu stibitzen. Und er feilscht so lange mit den Einheimischen, bis diese ihn am liebsten zum Teufel jagen würden.
Was den Film so sehenswert macht
Was mir an "Geschenkt ist noch zu teuer" so gut gefällt, ist die Art und Weise, wie der Film mit dem Thema Urlaub und Sparen umgeht. Er zeigt auf humorvolle Art und Weise, dass man es mit dem Sparen auch übertreiben kann. Und dass es manchmal wichtiger ist, die Zeit mit seinen Liebsten zu genießen, als jeden Cent zu sparen.
Der Film ist aber auch deshalb so unterhaltsam, weil er mit vielen Klischees spielt. Da ist zum Beispiel der typisch deutsche Tourist, der versucht, überall ein Schnäppchen zu machen. Da sind die genervten Einheimischen, die mit den Eigenheiten der Touristen zu kämpfen haben. Und da ist die Familie, die versucht, mit den Macken des Familienoberhaupts klarzukommen.
Die Bretagne als Kulisse
Ein weiterer Pluspunkt des Films ist die wunderbare Kulisse. Die Bretagne wird in all ihrer Schönheit gezeigt. Die Landschaft ist atemberaubend, die kleinen Dörfer sind charmant und die Menschen sind gastfreundlich. Nach dem Anschauen des Films hatte ich sofort wieder Lust, meine Koffer zu packen und in die Bretagne zu reisen.
Ich kann euch wirklich empfehlen, euch diesen Film anzuschauen, wenn ihr mal wieder Lust auf eine leichte und unterhaltsame Komödie habt. Und vielleicht nehmt ihr ja auch die ein oder andere Inspiration für euren nächsten Urlaub mit. Aber bitte, übertreibt es nicht mit dem Sparen! Denn am Ende geht es im Urlaub ja darum, die Zeit zu genießen und neue Erfahrungen zu sammeln. Und das kann man nicht immer mit Geld aufwiegen.
Meine persönlichen Highlights
Ich muss sagen, es gibt so einige Szenen in "Geschenkt ist noch zu teuer", die mir besonders im Gedächtnis geblieben sind. Eine davon ist die Szene, in der Jean-Paul versucht, im Supermarkt abgelaufene Lebensmittel zu ergattern. Oder die Szene, in der er mit einem Fischer um den Preis für einen Fisch feilscht, bis der Fischer ihm den Fisch schließlich einfach ins Gesicht wirft. Herrlich!
Aber am besten fand ich die Szene, in der Jean-Paul versucht, seine Familie von einem Besuch in einem kostenlosen Museum zu überzeugen. Das Museum entpuppt sich dann aber als eine Sammlung von alten Werkzeugen und verstaubten Möbeln. Und während seine Familie gelangweilt herumsteht, ist Jean-Paul total begeistert von den vermeintlichen Raritäten. Diese Szene zeigt einfach perfekt, wie unterschiedlich die Vorstellungen von einem gelungenen Urlaub sein können.
Der Film hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, im Urlaub einen guten Kompromiss zu finden. Einerseits sollte man natürlich darauf achten, sein Budget nicht zu sprengen. Andererseits sollte man aber auch nicht so sehr aufs Sparen fixiert sein, dass man die schönen Momente verpasst. Denn am Ende sind es doch die Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben, und nicht die gesparten Euros.
Ich hoffe, ich konnte euch mit meiner kleinen Filmbesprechung ein bisschen Lust auf "Geschenkt ist noch zu teuer" machen. Und vielleicht sehen wir uns ja bald mal in der Bretagne! Bis dahin wünsche ich euch eine gute Reise und viele unvergessliche Urlaubsmomente!
"Reisen ist die einzige Ausgabe, für die man reicher wird." – Ein Zitat, das ich immer im Hinterkopf habe.
Also, lasst es euch gut gehen und bis bald!
