Geschwister Scholl Gymnasium Pulheim Hackenbroicher Straße Pulheim
Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim. Ein Name, der klingt... nun ja, nach Schule. Hackenbroicher Straße noch dazu. Sagt mal ehrlich, wer von euch hat sich beim Lesen nicht kurz vorgestellt, wie er gelangweilt im Matheunterricht sitzt?
Ich gebe zu, ich habe eine... sagen wir mal... komplizierte Beziehung zu Schulen. Nicht zu allen, natürlich. Aber irgendwie sind sie alle gleich. Lange Flure, Spinde, die nie richtig schließen, und der unausweichliche Geruch von Desinfektionsmittel und schlecht gewischtem Boden. Hach, die Jugend!
Und jetzt mal Hand aufs Herz: Pulheim! Nichts gegen Pulheim, wirklich nicht. Aber wenn man an aufregende Metropolen denkt, kommt Pulheim vielleicht nicht als erstes in den Sinn. (Sorry, Pulheim!). Das GSG mittendrin. Vermutlich solide, vermutlich gut organisiert, vermutlich... ein Gymnasium.
Der Schulhof: Epizentrum des Dramas
Der Schulhof. Oh, der Schulhof! Ein Mikrokosmos des Lebens, der schonungsloser ist als jede Reality-TV-Show. Hier werden Freundschaften geschlossen, Karrieren ruiniert (zumindest kurzzeitig), und die neuesten Trends in Sachen Turnschuhe und Frisuren präsentiert. Wer hat gesagt, dass das Leben nicht spannend ist?
Ich bin mir sicher, dass auch am GSG-Schulhof Legenden entstanden sind. Geschichten von epischen Völkerballschlachten, von heimlichen Küssen hinter der Fahrradgarage und von Lehrern, die versucht haben, cool zu sein, aber kläglich gescheitert sind. (Jeder kennt so einen!)
Die Lehrer: Helden oder Schurken?
Die Lehrer. Ein Thema für sich. Manche sind inspirierend, fördern deine Talente und bringen dich dazu, über dich hinauszuwachsen. Andere... naja, sagen wir mal, sie haben ihren Job wahrscheinlich nicht aus Leidenschaft gewählt.
Ich habe da so meine Theorien über Lehrer. Vielleicht sind sie in Wirklichkeit Superhelden im Ruhestand, die sich undercover in Schulen verstecken, um die nächste Generation vor dem Bösen zu beschützen. Oder vielleicht sind sie einfach nur überarbeitet und unterbezahlt. Wahrscheinlich beides.
Geschwister Scholl. Ein Name, der verpflichtet. Widerstand, Mut, Zivilcourage. Große Worte. Ob die Schüler des GSG sich dessen bewusst sind, wenn sie morgens durch die Tür kommen? Vermutlich nicht immer. Aber vielleicht schwingt da doch ein bisschen von diesem Geist mit.
Ich bin mir sicher, dass es am GSG mehr als nur stinklangweiligen Unterricht gibt. Es gibt bestimmt auch engagierte Schüler, kreative Projekte und Lehrer, die wirklich etwas bewegen wollen. Sogar in Pulheim!
Unbeliebte Meinung: Hausaufgaben sind Mist!
Okay, jetzt wird's heikel. Hier kommt meine unbeliebte Meinung: Hausaufgaben sind eine Verschwendung von Zeit. Ja, ich habe es gesagt! Kinder und Jugendliche sollten ihre Freizeit genießen, ihre Hobbys pflegen und einfach mal abhängen dürfen. Die ganze Paukelei bringt doch eh nix, außer Frust und Übermüdung.
Und ganz ehrlich: Wer von uns hat als Schüler wirklich seine Hausaufgaben selbst gemacht? Ich bekenne mich schuldig! Manchmal habe ich mir die Lösungen von Freunden abgeschrieben, manchmal habe ich einfach nur geraten. Hauptsache, die Aufgabe war erledigt.
Also, liebes GSG, wenn ihr wirklich etwas verändern wollt, dann schafft die Hausaufgaben ab! (Oder zumindest reduziert sie auf ein Minimum.) Eure Schüler werden es euch danken!
Die Cafeteria: Der Ort, an dem Träume sterben (oder entstehen)
Die Cafeteria. Ein Ort der Hoffnung und Verzweiflung zugleich. Ein Ort, an dem man entweder das leckerste Essen der Welt findet (wenn man Glück hat) oder sich mit einem trostlosen Käsebrötchen zufriedengeben muss. Und die Preise! Manchmal fragt man sich, ob die Betreiber denken, dass Schüler alle Millionäre sind.
Aber die Cafeteria ist auch ein Ort der Gemeinschaft. Hier trifft man seine Freunde, tauscht Neuigkeiten aus und plant die nächsten Streiche. Und manchmal, ganz selten, erlebt man sogar einen Moment der Magie. (Zum Beispiel, wenn es Pommes gibt.)
Ich wette, auch die Cafeteria des GSG hat ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Geschichten von verschüttetem Kakao, von geheimen Liebschaften und von epischen Essensschlachten. (Okay, vielleicht keine Essensschlachten. Aber man darf ja träumen.)
So, das war's von mir. Ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Spaß beim Lesen. Und wer weiß, vielleicht sehe ich ja eines Tages einen Schüler des GSG, der meine unbeliebten Meinungen teilt. Bis dahin: Bleibt frech und lasst euch nicht unterkriegen!
