Going To Future übungen Mit Lösungen Pdf
Hallo liebe Reisefreunde! Packt eure Koffer und schnallt euch an, denn heute nehmen wir euch mit auf eine kleine Zeitreise – eine sprachliche Zeitreise, um genau zu sein! Wir sprechen über das futurische Deutschland, das wir mit Hilfe der deutschen Grammatik erkunden werden. Und keine Sorge, es wird kein staubtrockener Grammatikkurs, sondern ein unterhaltsamer Ausflug mit vielen praktischen Übungen und, das Wichtigste: Lösungen! Denn was wäre eine Reise ohne eine zuverlässige Karte?
Die Vorfreude beginnt: Das Futur I
Das Futur I ist, wie der Name schon sagt, unsere erste Station auf dieser sprachlichen Zeitreise. Es ist die einfachste Art, auf Deutsch über die Zukunft zu sprechen. Denkt daran als die Vorfreude auf ein kommendes Abenteuer, ein Versprechen, das man sich selbst gibt.
Die Bildung ist kinderleicht: Wir brauchen das Hilfsverb "werden" und den Infinitiv des Hauptverbs. Zum Beispiel: "Ich werde reisen" (Ich werde reisen). Oder: "Wir werden das Brandenburger Tor besichtigen." (Wir werden das Brandenburger Tor besichtigen.)
Übung macht den Meister:
Versuchen wir's mal mit ein paar Sätzen, die ihr vervollständigen könnt. Stellt euch vor, ihr plant eure nächste Deutschlandreise:
- Nächstes Jahr ________ (wir / nach Berlin fahren).
- Ich ________ (ein Currywurst essen) in Berlin!
- Am Abend ________ (wir / ein Konzert besuchen).
- Du ________ (sicher viel Spaß haben)!
- Das Wetter ________ (hoffentlich gut sein).
Und hier die Lösungen, damit ihr eure Fortschritte überprüfen könnt:
- Nächstes Jahr werden wir nach Berlin fahren.
- Ich werde ein Currywurst essen in Berlin!
- Am Abend werden wir ein Konzert besuchen.
- Du wirst sicher viel Spaß haben!
- Das Wetter wird hoffentlich gut sein.
Seht ihr? Gar nicht so schwer, oder? Das Futur I ist perfekt, um einfache Pläne und Vorhersagen zu machen. Es ist wie das Packen der Koffer vor der Reise – die Aufregung steigt!
Weiter in die Zukunft: Das Futur II
Jetzt wird es etwas kniffliger, aber keine Angst, wir meistern das gemeinsam! Das Futur II beschreibt nämlich nicht nur, was in der Zukunft passieren wird, sondern was bis zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft abgeschlossen sein wird. Denkt daran als das Erinnerungsalbum, das ihr nach der Reise zusammenstellt, nachdem alle Erlebnisse bereits stattgefunden haben.
Die Bildung ist etwas komplexer: Wir brauchen "werden", das Partizip II des Hauptverbs und entweder das Hilfsverb "haben" oder "sein", je nachdem, welches das Hauptverb normalerweise verwendet.
Beispiel: "Ich werde das Brandenburger Tor besichtigt haben" (Ich werde das Brandenburger Tor besichtigt haben.) – Das bedeutet, dass irgendwann in der Zukunft, ich zurückblicken und sagen kann: "Ja, ich habe das Brandenburger Tor schon gesehen!"
Oder: "Wir werden in München gewesen sein." (Wir werden in München gewesen sein.)
Die große Herausforderung:
Hier sind ein paar Sätze, die ihr ins Futur II setzen könnt. Stellt euch vor, ihr blickt am Ende eurer Reise zurück:
- Bis zum Ende der Reise ________ (ich / alle Sehenswürdigkeiten besuchen).
- Wir ________ (die bayerischen Alpen sehen).
- Du ________ (viele neue Leute kennenlernen).
- Ich ________ (viele Fotos machen).
- Die Zeit ________ (schnell vergehen).
Und hier kommen die Lösungen, um eure Erfolge zu feiern:
- Bis zum Ende der Reise werde ich alle Sehenswürdigkeiten besucht haben.
- Wir werden die bayerischen Alpen gesehen haben.
- Du wirst viele neue Leute kennengelernt haben.
- Ich werde viele Fotos gemacht haben.
- Die Zeit wird schnell vergangen sein.
Das Futur II kann anfangs etwas einschüchternd wirken, aber mit etwas Übung werdet ihr schnell merken, dass es ein nützliches Werkzeug ist, um über abgeschlossene Handlungen in der Zukunft zu sprechen. Es ist wie das Gefühl, nachdem man ein großes Abenteuer erlebt hat und mit Stolz zurückblickt!
Aber Achtung: Der Trick mit der Gegenwart
Ein kleiner Geheimtipp von einem erfahrenen Sprach-Reiseblogger: Im Deutschen benutzen wir oft das Präsens (die Gegenwart), um über die Zukunft zu sprechen, besonders wenn wir uns sehr sicher sind, dass etwas passieren wird. Das ist wie das Gebuchte Flugticket in der Tasche - die Reise ist fast schon Realität!
Zum Beispiel: "Ich fliege morgen nach Berlin." (Ich fliege morgen nach Berlin.) – Obwohl wir das Präsens benutzen, ist klar, dass es um die Zukunft geht. Das funktioniert besonders gut, wenn wir eine Zeitangabe haben ("morgen", "nächste Woche", "in zwei Tagen").
Ein kleines Quiz:
Welche der folgenden Sätze sind Beispiele für die Verwendung des Präsens, um über die Zukunft zu sprechen?
- Ich esse jetzt eine Currywurst.
- Nächste Woche besuche ich das Oktoberfest.
- Wir werden später ins Museum gehen.
- Morgen scheint die Sonne.
Die Lösungen sind: 2 und 4. "Nächste Woche besuche ich das Oktoberfest" und "Morgen scheint die Sonne" verwenden das Präsens, um zukünftige Ereignisse auszudrücken.
Fazit: Die Zukunft ist jetzt!
So, liebe Reisende, wir sind am Ende unserer kleinen Zeitreise angelangt. Ich hoffe, ihr habt einiges über die deutschen Futurformen gelernt und seid nun bereit, eure eigenen zukünftigen Abenteuer auf Deutsch zu planen und zu beschreiben. Denkt daran, die deutsche Grammatik ist wie eine Landkarte – sie hilft euch, euch in der Welt der Sprache zurechtzufinden und eure Reise so richtig zu genießen!
Und vergesst nicht: Übung macht den Meister! Je mehr ihr übt, desto sicherer werdet ihr euch fühlen. Also, schnappt euch eure Übungsbücher, besucht deutsche Sprachcafés, schaut deutsche Filme und Serien und plant eure nächste Reise in die Zukunft – auf Deutsch!
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lernen und eine wundervolle Zeit in Deutschland (in der Zukunft oder schon bald)! Bis zum nächsten Mal!
"Die Zukunft gehört denen, die an die Schönheit ihrer Träume glauben." – Eleanor Roosevelt (Frei übersetzt)
