Google Maps Mehr Als 10 Ziele Eingeben
Okay, ich gebe es zu. Ich bin ein bisschen... ich nenne es mal "optimistisch" bei der Reiseplanung. Und optimistisch heißt bei mir: Ich will ALLES sehen. Und zwar SOFORT!
Google Maps ist ja super. Wirklich. Navigiert mich sicher zum Bäcker, zum Baumarkt, sogar zum verlassenen Waldweg, von dem ich nur geträumt habe (danke, Google!). Aber... 10 Ziele? Nur 10? Das ist doch ein Witz, oder?
Mein kleiner Google Maps Kummer
Ich plane gerne Roadtrips. Epische Roadtrips. Mit Burgen, Eisdielen, skurrilen Museen und natürlich, dem besten Döner der Stadt (auch wenn die Stadt 300km entfernt ist). Das sind locker 20 Stopps, MINDESTENS. Und dann kommt Google Maps mit seinen lächerlichen 10 Zielen daher.
Es ist, als würde man mir einen Ferrari schenken, aber die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h drosseln. Was soll das?
Die Workarounds, die mich in den Wahnsinn treiben
Klar, es gibt Workarounds. Man kann die Route in mehrere Etappen aufteilen. Oder Listen erstellen. Oder sich Zettel schreiben (wir leben im 21. Jahrhundert!). Aber ganz ehrlich? Das ist doch mega umständlich. Ich will eine gigantische, atemberaubende Route, die ich einfach abfahren kann. Ohne ständig das Handy rauszukramen und neue Ziele einzugeben.
Und dann ist da noch das Problem mit der Optimierung. Google Maps versucht ja, die Route halbwegs sinnvoll zu gestalten. Aber wenn ich 10 Ziele habe, und die Reihenfolge ändern will, um *wirklich* die perfekte Route zu bekommen, dann... naja, dann fängt das Drama erst richtig an.
Ich verschiebe ein Ziel, plötzlich ändert sich die ganze Route. Ich gebe ein neues Ziel ein, und Google Maps entscheidet, dass es besser ist, einen Umweg von 50 km zu fahren. Danke, Google. Wirklich hilfreich.
Manchmal frage ich mich, ob Google denkt, ich plane eine Flucht aus dem Hochsicherheitsgefängnis. So kompliziert, wie die das machen.
Unpopuläre Meinung: Google Maps sollte unbegrenzte Ziele erlauben. Ja, ich weiß, das klingt verrückt. Aber warum eigentlich nicht? Wir haben doch die Technologie! Wir können zum Mars fliegen, aber keine 20 Ziele in Google Maps eingeben?
Die Alternativen (die auch nicht perfekt sind)
Natürlich gibt es Alternativen. Andere Navigations-Apps. Routenplaner im Internet. Aber irgendwie... komme ich immer wieder zu Google Maps zurück. Es ist einfach so bequem. So vertraut. So... allgegenwärtig.
Aber das heißt ja nicht, dass ich nicht trotzdem von Google Maps enttäuscht sein darf, oder?
Ich meine, hallo Google! Ich bin hier, um die Welt zu erkunden! Um Abenteuer zu erleben! Um die versteckten Juwelen zu finden, die in keinem Reiseführer stehen! Und du blockierst mich mit deinen lächerlichen 10 Zielen?
Die Hoffnung stirbt zuletzt
Vielleicht, ganz vielleicht, liest ja irgendwann mal ein Google-Entwickler diesen Artikel. Und denkt sich: "Okay, der Typ hat Recht. Wir müssen was ändern."
Vielleicht gibt es ja irgendwann ein Google Maps Premium. Mit unbegrenzten Zielen. Und einer Funktion, die automatisch die beste Dönerbude entlang der Route findet. Das wäre doch was!
Bis dahin werde ich wohl weiter mit meinen Workarounds kämpfen. Und heimlich davon träumen, eines Tages eine Route mit 50 Zielen zu planen. Ohne dabei wahnsinnig zu werden.
Also Google, bitte. Tu es für mich. Tu es für alle optimistischen Reiseplaner da draußen. Gib uns unbegrenzte Ziele! Die Welt wartet darauf, erkundet zu werden!
Und vielleicht, nur vielleicht, überdenkt ihr auch mal die Sache mit den Umwegen... nur so als Idee.
