Gordon Gekko Greed Is Good
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle kennen Gordon Gekko. Der Typ aus Wall Street. Der mit den Hosenträgern und der Frisur, die schreit: "Ich verdiene mehr als du!" Und natürlich der eine Spruch: "Greed is good."
Mal ehrlich, wer von uns hat noch nie gedacht: "Mehr Kohle wäre schon geil"? Keiner, oder? Wir tun nur alle so unschuldig. Aber tief im Inneren... da schlummert ein kleiner Gekko.
Klar, Gier klingt erstmal doof. Schlecht für die Umwelt, schlecht für die armen Leute, blablabla. Kennen wir alles. Aber Moment mal! Hat Gekko nicht auch irgendwie Recht?
Die Sache mit dem Kuchen
Stellt euch vor, es gibt einen Kuchen. Ein riesiger, saftiger Schokoladenkuchen. Wenn niemand gierig wäre, würde jeder nur ein winziges Stückchen nehmen. Super sozial, oder? Aber was, wenn jemand sagt: "Ich will das größte Stück! Und ich backe noch einen, der noch größer ist!"
Klar, erstmal klingt das egoistisch. Aber dadurch, dass der Typ unbedingt mehr Kuchen haben will, backt er plötzlich Kuchen für alle! Er schafft neue Arbeitsplätze in seiner Kuchenfabrik! Er entwickelt neue, noch leckerere Kuchenrezepte! Ist das jetzt so schlecht?
Gekkos Logik ist ähnlich. Er wollte mehr. Mehr Macht, mehr Geld. Und ja, er hat dabei vielleicht nicht immer die nettesten Methoden angewendet. Aber er hat auch etwas bewegt. Er hat Leute dazu gebracht, härter zu arbeiten, innovativer zu sein. (Okay, vielleicht auch skrupelloser, aber das ignorieren wir jetzt mal kurz.)
Kapitalismus für Dummies (und Gekkos)
Im Grunde ist Kapitalismus ja nichts anderes als organisierte Gier. Jeder will mehr verdienen, als er ausgibt. Jede Firma will mehr Umsatz machen als Kosten. Und dadurch entsteht Fortschritt. Neue Produkte, bessere Dienstleistungen, mehr Jobs. Alles, weil irgendjemand gierig nach mehr war.
Versteht mich nicht falsch. Ich sage nicht, dass wir alle zu skrupellosen Milliardären werden sollen. Aber ein bisschen mehr Gekko in uns allen könnte vielleicht nicht schaden. Ein bisschen mehr Ehrgeiz, ein bisschen mehr Biss, ein bisschen mehr "Ich will das!"
"Greed, for lack of a better word, is good. Greed is right, greed works. Greed clarifies, cuts through, and captures the essence of the evolutionary spirit. Greed, in all of its forms; greed for life, for money, for love, knowledge has marked the upward surge of mankind."
Okay, das ist jetzt ein bisschen viel. Aber der Kern stimmt. Eine gewisse Gier treibt uns an. Sie motiviert uns, besser zu werden, mehr zu erreichen. Ohne Gier würden wir immer noch in Höhlen sitzen und Beeren sammeln.
Die Dosis macht das Gift
Natürlich ist es wie mit allem: Die Dosis macht das Gift. Wenn man zu gierig ist, wird man zum Soziopathen. Man trampelt auf anderen rum, um sein Ziel zu erreichen. Das ist natürlich nicht gut.
Aber ein gesundes Maß an Gier? Ein bisschen Konkurrenzkampf? Das kann uns alle beflügeln. Es kann uns dazu bringen, über uns hinauszuwachsen. Es kann uns zu besseren Menschen machen. (Zumindest finanziell.)
Also, was lernen wir daraus?
Gordon Gekko war ein Arsch. Aber er hatte auch Recht. Gier ist nicht per se schlecht. Sie kann uns antreiben. Sie kann uns motivieren. Sie kann uns sogar reich machen. (Wenn man es richtig anstellt.)
Also, beim nächsten Mal, wenn ihr euch dabei ertappt, wie ihr etwas unbedingt haben wollt... schämt euch nicht dafür. Umarmt euren inneren Gekko. Aber übertreibt es nicht. Sonst landet ihr im Knast.
Und denkt daran: Ein bisschen Hosenträger schadet nie. 😉
