Gott Zur Ehr Dem Nächsten Zur Wehr Bedeutung
Kennt ihr das? Manchmal stolpert man über so einen Spruch und denkt sich: "Hä? Was soll das denn jetzt bedeuten?" So ging's mir neulich mit: "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr."
Ein alter Hut mit neuem Glanz?
Klingt erstmal total fromm und nach Mittelalter, oder? Aber ist es wirklich so altbacken, wie es scheint? Ich finde, da steckt mehr drin, als man auf den ersten Blick vermutet. Man muss es nur ein bisschen aufbohren, den Staub abpusten und... naja, vielleicht eine Prise Ironie dazugeben.
Gott zur Ehr... Echt jetzt?
Okay, fangen wir mit dem ersten Teil an: "Gott zur Ehr." Ganz ehrlich? Religion ist nicht jedermanns Sache. Aber, und das ist meine vielleicht etwas unpopuläre Meinung, man muss das nicht gleich verteufeln. Ich meine, wenn jemand wirklich an etwas Höheres glaubt und das ihn oder sie zu einem besseren Menschen macht – who am I to judge? Solange niemand versucht, mir seine Glaubensvorstellungen überzustülpen, ist alles gut. Vielleicht könnte man das heutzutage auch anders formulieren: "Tu was du liebst und gib dein Bestes dabei." Klingt doch schon mal weniger nach Kirchenbank, oder?
Dem Nächsten zur Wehr – Aber wie?
Jetzt wird's spannend! "Dem Nächsten zur Wehr." Das finde ich nämlich richtig gut. Es geht darum, für andere einzustehen. Und hier kommt der Clou: Das muss nicht immer der heroische Ritter sein, der das Burgfräulein rettet. Manchmal reicht schon ein kleines bisschen Zivilcourage.
Habt ihr euch schon mal getraut, im Supermarkt zu sagen: "Entschuldigung, die Dame war aber vor mir an der Kasse!" Oder habt ihr jemals jemanden verteidigt, der von anderen gemobbt wurde? Das sind die kleinen "Wehr"-Taten, die den Unterschied machen. Und sind wir mal ehrlich, die sind doch viel wichtiger als irgendein Kreuzzug, oder?
"Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen." - Albert Einstein (Passt irgendwie, oder?)
Meine unpopuläre Meinung: Es ist Teamwork!
Und hier kommt meine unpopuläre Meinung ins Spiel: Ich glaube, "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" ist eigentlich ein ziemlich guter Aufruf zum Teamwork. Denn mal ehrlich, wer kann schon alleine die ganze Welt retten? Keiner!
Stellt euch vor, jeder würde ein bisschen mehr auf seine Mitmenschen achten und versuchen, im Kleinen Gutes zu tun. Dann wäre die Welt doch schon ein ganzes Stück besser, oder? Vielleicht muss man das Ganze nicht so bierernst nehmen. Vielleicht ist es einfach nur ein Aufruf, ein bisschen netter zueinander zu sein.
Und ja, vielleicht ist der Spruch etwas altmodisch. Aber im Grunde geht es doch darum, dass wir alle zusammenhalten müssen. Egal ob mit oder ohne Gott. Hauptsache, wir stehen füreinander ein.
Ein bisschen Spaß muss sein!
Deshalb mein Vorschlag: Lasst uns den Spruch ein bisschen aufmotzen! Wie wäre es mit: "Dem Universum zur Ehr, dem Nächsten zur App!" Oder "Der Wissenschaft zur Ehr, dem Nächsten zum WLAN!" Okay, vielleicht nicht so gut. Aber ihr versteht, was ich meine.
Die Botschaft ist wichtiger als die Verpackung. Und die Botschaft von "Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr" finde ich eigentlich ganz okay. Also, lasst uns ein bisschen "Wehr" leisten. Die Welt kann es gebrauchen!
Und wenn ihr das nächste Mal über den Spruch stolpert, denkt daran: Es steckt mehr dahinter, als man denkt. Und ein bisschen Humor schadet nie. In diesem Sinne: Prost! (Auf die Nächstenliebe!)
