Graph Of The Human Population
Okay, Leute, mal ehrlich: Habt ihr euch jemals die Weltbevölkerungskurve angeschaut und gedacht: "Uff, das sieht aber nach einem ziemlich steilen Anstieg aus"? Ich schon. Und ich habe da so meine...nennen wir es mal...unpopuläre Meinung dazu.
Die Kurve des Grauens (oder des Wachstums, je nachdem)
Wir alle kennen diese Grafik. Unten ist die Zeitachse (irgendwann fing's mal an), an der Seite die Anzahl der Menschen (irgendwann gab's nur ganz wenige). Und dann...BOOM! Irgendwann explodiert das Ding förmlich. Sieht aus wie eine Rakete, die ins All geschossen wird. Oder wie mein Konto nach dem Weihnachtseinkauf. Jedenfalls dramatisch.
Ich weiß, ich weiß, wir sollen ja alle ganz "Awww, wie toll, mehr Menschen!" sein. Mehr Köpfe, mehr Ideen, mehr Innovation. Jaja. Aber mal ganz unter uns: Mehr Menschen, das heißt auch mehr Stau, mehr Konkurrenzkampf um Parkplätze und, am wichtigsten, mehr Leute, die mir in der Schlange an der Kasse meinen Platz wegschnappen. Das ist doch die Wahrheit!
Als es noch gemütlich war...
Stellt euch vor, wie chillig es war, als es nur ein paar Handvoll Urmenschen gab. Kein Gedränge in der U-Bahn, keine nervigen Nachbarn, die nachts laute Musik hören. Einfach du, dein Mammut und der endlose Horizont. Klingt fast paradiesisch, oder?
Okay, vielleicht nicht ganz. Wahrscheinlich gab's auch damals schon Zoff um die besten Höhlen. Aber trotzdem! Im Vergleich zu heute war das Leben wahrscheinlich entspannter. Und die Wahrscheinlichkeit, dass jemand dein Lieblings-Erdbeereis wegesst, war auch deutlich geringer.
Die "Große Beschleunigung": Schuld sind die Babys?
Irgendwann kam dann die Landwirtschaft. Und plötzlich hatten wir nicht nur genug zu essen, sondern auch genug Zeit, um...nun ja...Babys zu machen. Viele Babys. Und dann kam die industrielle Revolution. Noch mehr Essen, noch bessere Medizin, noch mehr Babys! Die Kurve ging steil nach oben. Danke, Herr Malthus, für deine düsteren Prophezeiungen, die sich...zum Glück...noch nicht ganz bewahrheitet haben!
Und jetzt sitzen wir hier. Auf einem Planeten, der sich anfühlt wie ein überfülltes Einkaufszentrum am Samstag vor Weihnachten. Und die Kurve steigt immer noch. Nur ein bisschen langsamer. Vielleicht, weil wir alle zu gestresst sind, um noch mehr Babys zu machen? Wer weiß?
Meine unpopuläre Meinung (Achtung, Trigger-Warnung!)
Hier kommt's: Ich bin nicht unbedingt der Meinung, dass noch mehr Menschen auf diesem Planeten eine brillante Idee ist. Ich weiß, das klingt furchtbar. Aber denkt mal drüber nach: Weniger Menschen bedeutet mehr Ressourcen für jeden Einzelnen. Mehr Platz zum Atmen. Weniger Stau! Und vor allem: Mehr Erdbeereis für mich!
Bevor ihr mich jetzt steinigt: Ich sage nicht, dass wir anfangen sollen, Leute zu...reduzieren. (Obwohl, der Typ, der mir immer den Parkplatz wegschnappt...) Aber vielleicht sollten wir einfach ein bisschen bewusster darüber nachdenken, wie viele Kinder wir in die Welt setzen. Und vielleicht auch darüber, wie wir unseren Ressourcenverbrauch reduzieren können.
Ich weiß, das ist alles kompliziert. Und ich bin auch kein Experte. Ich bin nur ein Mensch, der in der Schlange an der Kasse steht und sich fragt, ob es vielleicht eine bessere Lösung gibt als immer nur noch mehr Leute in diese Schlange zu quetschen. Vielleicht sollten wir stattdessen einfach mal ein bisschen mehr Erdbeereis teilen.
Was meint ihr? Bin ich komplett verrückt? Oder steckt vielleicht doch ein bisschen Wahrheit in meiner unpopulären Meinung?
P.S.: Ich mag Kinder. Wirklich!
Nur halt nicht so viele auf einmal im gleichen Einkaufszentrum.
