Grundsatz Der Ordnungsgemäßen Buchführung
Mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal gedacht: "Buchhaltung? Kann ich mir sparen!"? Aber dann kommt das böse Erwachen. Plötzlich will das Finanzamt was von uns wissen. Und dann hilft nur noch eins: Die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung (GoB).
GoB – Der Albtraum jeder kreativen Chaotin (oder des kreativen Chaoten)
GoB. Schon der Name klingt furchteinflößend. Es ist, als würde ein strenger Deutschlehrer mit erhobenem Zeigefinger vor einem stehen. Aber keine Panik! Eigentlich sind die GoB gar nicht so schlimm. Zumindest, wenn man sie aus einer gewissen Perspektive betrachtet.
GoB und die leidige Frage der Belege
Okay, zugegeben, die Belegpflicht ist nervig. Jedes Mal, wenn man sich einen Kaffee holt, soll man den Kassenbon aufheben? Ernsthaft? Und dann soll man die auch noch ordentlich abheften? Wer hat denn dafür Zeit? Aber hey, mal ehrlich: Wer hat nicht schon mal einen Schuhkarton voller ungeordneter Rechnungen und Zetteln gefunden? Und sich dann gefragt: "Was zum Teufel ist das alles?" Vielleicht sind die GoB ja doch gar keine so schlechte Idee.
GoB als Spielregel des Lebens? (Fast...)
Betrachten wir die GoB doch einfach als Spielregeln. So wie beim Monopoly. Ohne Regeln würde das Spiel keinen Spaß machen und im Chaos enden. Genauso ist es mit der Buchhaltung. Ohne die GoB würde jeder machen, was er will. Und das Finanzamt hätte noch mehr zu tun. Und das will ja keiner.
"Ordnung ist das halbe Leben", sagte schon Oma. Und Oma hatte meistens Recht.
Meinung: Die GoB sind eigentlich gar nicht so übel (Pssst!)
Unpopuläre Meinung: Ich finde, die GoB sind gar nicht so übel. Ja, sie sind manchmal lästig. Ja, sie erfordern Disziplin. Aber sie sorgen auch für Klarheit. Und wer will nicht wissen, wo sein Geld eigentlich hingeht? Mit den GoB hat man zumindest eine Chance, den Überblick zu behalten. Und das ist doch schon mal was.
Und mal ehrlich: Ist es nicht befriedigend, wenn man am Ende des Jahres alles ordentlich dokumentiert hat? Wenn man dem Finanzamt stolz seine sauber geführten Bücher präsentieren kann? Okay, vielleicht ist "stolz" das falsche Wort. Aber zumindest kann man dann beruhigt schlafen. Und das ist unbezahlbar.
GoB – Mehr als nur Zahlen
Die GoB sind mehr als nur Zahlen und Paragraphen. Sie sind ein Spiegelbild unseres unternehmerischen Handelns. Sie zeigen, wie wir wirtschaften, wie wir planen und wie wir mit unserem Geld umgehen. Und das ist doch eigentlich ganz spannend, oder? Naja, vielleicht nicht für jeden. Aber für alle, die ein bisschen Ordnung in ihrem Leben haben wollen, sind die GoB ein guter Anfang.
Also, lasst uns die Grundsätze der ordnungsgemäßen Buchführung annehmen. Nicht als Feind, sondern als Freund. Als Leitfaden, der uns hilft, den Überblick zu behalten. Und wer weiß, vielleicht lernen wir ja sogar, die Buchhaltung ein bisschen zu lieben. (Okay, vielleicht ein bisschen viel gesagt...)
Der kleine GoB-Spickzettel für Faule
Du willst die GoB trotzdem nicht lernen? Kein Problem. Hier ein paar Tipps für Faule:
- Heb alle Belege auf! (Auch die für den Kaffee!)
- Ordne deine Belege! (Ein Schuhkarton reicht nicht!)
- Nutze eine Buchhaltungssoftware! (Die macht vieles einfacher!)
- Frag einen Profi! (Der kennt sich aus!)
Und denk dran: Lieber ein bisschen Mühe in die Buchhaltung stecken, als Ärger mit dem Finanzamt zu bekommen. Denn das kann teuer werden. Und das will ja nun wirklich keiner.
