Gus The Fault In Our Stars
Hallo ihr Lieben, eure reiselustige Freundin ist zurück, und diesmal habe ich euch keine neue Stadt oder ein verstecktes Juwel in der Natur mitgebracht. Nein, heute geht es um etwas anderes, etwas, das tief in meinem Herzen wohnt und mich auf eine ganz besondere Reise geführt hat – eine Reise in die Welt von Gus aus "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" (The Fault in Our Stars).
Ich weiß, ich weiß, vielleicht denkt ihr jetzt: "Ein Buch? Was hat das mit Reisen zu tun?" Aber haltet kurz inne und lasst mich euch erzählen. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ist mehr als nur eine Geschichte über Krebs; es ist eine Geschichte über Leben, Liebe, Verlust und vor allem über die Art und Weise, wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Und genau diese Wahrnehmung, diese Perspektive, die uns Gus und Hazel geben, kann unsere Reisen bereichern und uns zu aufmerksameren, verständnisvolleren Reisenden machen.
Lasst mich euch zuerst kurz Gus vorstellen: Augustus Waters, ein junger Mann mit Osteosarkom, der seinen Humor und seine Lebensfreude trotz seiner Krankheit nie verliert. Er ist charmant, witzig, intelligent und hat eine ganz besondere Art, die Welt zu sehen. Er ist ein Philosoph, ein Romantiker und ein Kämpfer, alles in einem. Und er ist es, der Hazel in die Welt der Literatur einführt, der sie dazu ermutigt, ihre Komfortzone zu verlassen und das Leben zu leben, so gut sie kann.
Die Reise nach Amsterdam: Mehr als nur Sightseeing
Ein zentraler Punkt in der Geschichte ist die Reise von Hazel und Gus nach Amsterdam. Für Hazel ist es eine Chance, ihren Lieblingsautor, Peter Van Houten, zu treffen und Antworten auf die vielen Fragen zu bekommen, die sie seit dem Lesen seines Buches quälen. Für Gus ist es eine Möglichkeit, Hazel einen Wunsch zu erfüllen und ihr zu zeigen, wie sehr er sie liebt. Aber die Reise nach Amsterdam ist viel mehr als das. Sie ist eine Metapher für das Leben selbst – eine Reise voller Höhen und Tiefen, voller Freude und Schmerz, voller Hoffnung und Verzweiflung.
Ich selbst war vor ein paar Jahren in Amsterdam und kann euch sagen, dass die Stadt durch das Buch eine ganz neue Bedeutung für mich bekommen hat. Ich habe die Orte, die Hazel und Gus besucht haben, mit anderen Augen gesehen. Das Anne-Frank-Haus, das sie gemeinsam besucht haben, war plötzlich nicht mehr nur ein Museum, sondern ein Ort der Erinnerung und des Gedenkens, ein Ort, der uns daran erinnert, wie kostbar das Leben ist und wie wichtig es ist, jeden Moment zu schätzen.
Aber es war nicht nur das Anne-Frank-Haus. Es war auch die Grachtenfahrt, die Hazel und Gus unternommen haben, die kleinen Cafés, in denen sie gesessen haben, die Parks, in denen sie spazieren gegangen sind. Jeder dieser Orte wurde durch die Geschichte mit Leben erfüllt und hat mich dazu inspiriert, die Stadt mit anderen Augen zu sehen. Ich habe mich gefragt, was Hazel und Gus an diesen Orten erlebt haben, was sie gefühlt haben und was sie gedacht haben. Und diese Fragen haben meine eigene Reise bereichert und mir eine tiefere Verbindung zu Amsterdam ermöglicht.
Was wir von Gus über das Reisen lernen können
Gus ist ein außergewöhnlicher Reisender, obwohl er nicht im herkömmlichen Sinne reist. Er reist nicht um die Welt, um neue Kulturen zu entdecken oder Abenteuer zu erleben. Er reist, um das Leben zu leben, um jeden Moment auszukosten und um Spuren zu hinterlassen. Und das ist eine wichtige Lektion, die wir uns alle zu Herzen nehmen können.
1. Sei präsent: Gus lebt im Moment. Er lässt sich nicht von seiner Krankheit definieren und er konzentriert sich nicht auf die Zukunft. Er genießt jeden Moment, den er mit Hazel verbringt, und er schätzt die kleinen Dinge im Leben. Wenn wir reisen, sollten wir das auch tun. Wir sollten uns nicht von unseren Smartphones ablenken lassen oder uns Sorgen um das nächste Hotel oder den nächsten Flug machen. Wir sollten einfach präsent sein und die Schönheit der Welt um uns herum aufsaugen.
2. Sei mutig: Gus ist mutig. Er hat keine Angst, Risiken einzugehen und seine Komfortzone zu verlassen. Er reist mit Hazel nach Amsterdam, obwohl er weiß, dass es ihm körperlich nicht gut geht. Er sagt Hazel, dass er sie liebt, obwohl er weiß, dass er sie vielleicht bald verlassen muss. Wenn wir reisen, sollten wir auch mutig sein. Wir sollten neue Dinge ausprobieren, uns neuen Herausforderungen stellen und uns von unseren Ängsten nicht zurückhalten lassen.
3. Sei dankbar: Gus ist dankbar für das Leben, das er hat, auch wenn es nicht perfekt ist. Er ist dankbar für seine Freunde, seine Familie und vor allem für Hazel. Wenn wir reisen, sollten wir auch dankbar sein. Wir sollten dankbar sein für die Möglichkeit, die Welt zu sehen, für die Menschen, die wir treffen, und für die Erfahrungen, die wir sammeln.
4. Hinterlasse Spuren: Gus möchte Spuren hinterlassen. Er möchte, dass die Menschen sich an ihn erinnern, auch wenn er nicht mehr da ist. Er schreibt Hazel Briefe, er nimmt an Selbsthilfegruppen teil und er versucht, die Welt ein bisschen besser zu machen. Wenn wir reisen, sollten wir auch Spuren hinterlassen. Wir sollten uns respektvoll gegenüber der Umwelt und der Kultur verhalten, wir sollten Einheimische unterstützen und wir sollten versuchen, einen positiven Beitrag zu leisten.
"Okay? Okay."
Dieses Zitat, das immer wieder in der Geschichte auftaucht, ist mehr als nur ein Slogan. Es ist eine Lebenseinstellung. Es bedeutet, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind, auch wenn sie nicht perfekt sind. Es bedeutet, das Beste aus jeder Situation zu machen und das Leben zu feiern, auch wenn es kurz und schmerzhaft ist. Und genau das sollten wir auch beim Reisen tun. Wir sollten uns nicht von kleinen Pannen oder unerwarteten Ereignissen entmutigen lassen. Wir sollten einfach "Okay? Okay." sagen und weitermachen.
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Artikel dazu inspirieren, "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" aus einer neuen Perspektive zu betrachten und die Lektionen von Gus in eure eigenen Reisen zu integrieren. Denn Reisen ist mehr als nur Sightseeing. Es ist eine Chance, zu wachsen, zu lernen und die Welt mit anderen Augen zu sehen. Und genau das hat mir Gus gezeigt.
Also, packt eure Koffer, schnappt euch ein Exemplar von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" und macht euch auf den Weg! Und vergesst nicht: "Die Welt ist nicht dazu da, um von uns bewohnt zu werden, sondern um von uns erlebt zu werden."
Bis zum nächsten Mal, eure reiselustige Freundin!
