Haare Von Mittelblond Auf Hellblond Färben
Hallo ihr Lieben! Na, wer von euch träumt auch von sonnengeküsstem, strahlend hellem Blond? Ich, eure Lisa, melde mich hier mit einem ganz persönlichen Bericht. Ihr wisst ja, ich liebe es, neue Orte zu entdecken und mich von anderen Kulturen inspirieren zu lassen. Aber nicht nur das! Ich experimentiere auch gerne mit meinem Look – besonders mit meiner Haarfarbe. Und diesmal habe ich mich getraut: Von meinem etwas braveren Mittelblond ging es rauf zu einem leuchtenden Hellblond. Und ich nehme euch mit auf diese aufregende Reise!
Warum Hellblond? Der Reiz des Neuen
Mal ehrlich, wer wird nicht von diesem glänzenden, fast magischen Blondton angezogen? Für mich war es mehr als nur eine neue Haarfarbe. Es war ein Ausdruck von Freiheit, von Veränderung, ein bisschen wie ein Neustart. Nach meiner letzten Reise durch Skandinavien, wo ich von den unglaublich hellblonden Haaren der Einheimischen total fasziniert war, stand mein Entschluss fest: Ich will auch so ein Blond!
Aber bevor ihr jetzt gleich losrennt und zur Blondierung greift, lasst mich euch von meinen Erfahrungen berichten. Denn so einfach, wie es vielleicht aussieht, ist es dann doch nicht.
Die Vorbereitung ist alles: Meine Do's und Don'ts
Ich bin ja eher der spontane Typ, aber bei so einer drastischen Farbveränderung ist Vorbereitung das A und O. Ich habe mir im Vorfeld eine ganze Menge Informationen besorgt, Erfahrungsberichte gelesen und Videos angeschaut. Hier sind meine wichtigsten Erkenntnisse, die ich euch gerne weitergebe:
Do's:
- Haaranalyse: Lasst euch von einem Friseur beraten. Er kann den Zustand eurer Haare beurteilen und euch sagen, ob eure Haare überhaupt für eine Blondierung geeignet sind. Meine waren zum Glück recht gesund, aber etwas trocken.
- Pflege, Pflege, Pflege: Eine Woche vor der Blondierung habe ich meine Haare mit intensiven Kuren und Masken verwöhnt. Feuchtigkeit ist jetzt das Wichtigste! Ich habe Kokosöl über Nacht einwirken lassen und eine spezielle Aufbaukur verwendet.
- Allergietest: Unbedingt einen Allergietest machen! Auch wenn ihr schon mal blondiert habt, kann es zu einer Reaktion kommen. Lieber einmal mehr testen als später eine böse Überraschung erleben.
- Die richtigen Produkte: Investiert in hochwertige Blondierungsprodukte. Billigprodukte können eure Haare stark schädigen. Ich habe mich für eine Blondierung mit Öl-Technologie entschieden, die schonender sein soll.
- Plan B: Überlegt euch, was ihr macht, wenn die Farbe nicht so wird, wie ihr es euch vorstellt. Eine Tönung als Übergangslösung? Ein guter Friseur kann euch auch hier beraten.
Don'ts:
- Selbstversuche ohne Erfahrung: Gerade wenn ihr von einem dunkleren Ausgangston kommt, solltet ihr die Blondierung lieber einem Profi überlassen. Es ist nämlich gar nicht so einfach, ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen und Orangetöne zu vermeiden.
- Blondieren auf strapaziertem Haar: Wenn eure Haare bereits durch Färben, Glätten oder andere Behandlungen geschädigt sind, lasst es lieber bleiben. Die Blondierung würde sie nur noch mehr belasten.
- Zu hohe Konzentration: Achtet auf die Konzentration des Wasserstoffperoxids. Je höher die Konzentration, desto stärker die Blondierung, aber auch desto schädlicher für die Haare. Lieber mit einer niedrigeren Konzentration anfangen und gegebenenfalls wiederholen.
- Zu lange Einwirkzeit: Haltet euch unbedingt an die angegebene Einwirkzeit! Zu langes Einwirken kann eure Haare extrem schädigen und sogar zu Haarbruch führen.
Der große Tag: Meine Blondierungs-Session
So, der Tag der Wahrheit war gekommen! Ich hatte mich entschieden, die Blondierung nicht selbst zu machen. Dafür bin ich dann doch zu feige und mir meine Haare zu lieb. Ich habe mir einen Termin bei einem Friseur meines Vertrauens gemacht, der sich auf Blondierungen spezialisiert hat.
Die Friseurin hat sich meine Haare genau angeschaut und mir erklärt, wie sie vorgehen würde. Zuerst hat sie die Blondierung am Ansatz aufgetragen und dann nach und nach auf die Längen verteilt. Dabei hat sie immer wieder kontrolliert, wie sich die Farbe entwickelt.
Ich muss sagen, die Wartezeit war echt aufregend! Immer wieder habe ich in den Spiegel geschaut und gehofft, dass alles gut geht. Nach der Einwirkzeit hat die Friseurin die Blondierung gründlich ausgespült und meine Haare mit einem Silbershampoo gewaschen, um den Gelbstich zu neutralisieren.
Und dann kam der Moment, als ich das Ergebnis im Spiegel gesehen habe: Wow! Ich war total begeistert. Meine Haare waren tatsächlich hellblond geworden, ohne dass sie einen Gelbstich hatten. Sie waren zwar etwas trocken, aber das war ja zu erwarten. Die Friseurin hat mir dann noch eine intensive Kur aufgetragen und meine Haare geschnitten.
Die Pflege danach: So bleibt das Blond strahlend schön
Damit mein Hellblond auch lange schön und strahlend bleibt, ist die richtige Pflege jetzt das Wichtigste. Hier sind meine Tipps:
- Silbershampoo: Einmal pro Woche wasche ich meine Haare mit Silbershampoo, um den Gelbstich zu neutralisieren. Aber Vorsicht, nicht zu oft verwenden, da es die Haare austrocknen kann.
- Feuchtigkeitskuren und Masken: Regelmäßig verwöhne ich meine Haare mit Feuchtigkeitskuren und Masken. Ich liebe die von Olaplex, aber es gibt auch viele andere gute Produkte.
- Hitzeschutz: Vor dem Föhnen, Glätten oder Locken verwende ich immer einen Hitzeschutz.
- Sonnenschutz: Auch die Sonne kann das Blond angreifen. Deshalb trage ich im Sommer immer einen Sonnenschutz für die Haare.
- Regelmäßiger Friseurbesuch: Alle paar Wochen gehe ich zum Friseur, um meine Spitzen schneiden zu lassen und die Farbe auffrischen zu lassen.
Mein Fazit: Lohnt sich der Schritt zum Hellblond?
Ich kann euch sagen, ich bin total happy mit meinem neuen Look! Ich fühle mich selbstbewusster und frischer. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass die Blondierung kein Zuckerschlecken war. Es ist ein aufwendiger Prozess, der viel Zeit und Pflege erfordert. Aber wenn man bereit ist, diesen Aufwand zu betreiben, kann es sich lohnen.
Wenn ihr also mit dem Gedanken spielt, eure Haare von Mittelblond auf Hellblond zu färben, dann informiert euch gut, lasst euch von einem Profi beraten und nehmt euch Zeit für die Pflege. Dann steht eurem Traumblond nichts mehr im Wege!
Und denkt dran: Es ist nur Haar! Wenn es nicht gefällt, kann man es immer noch ändern. Also traut euch und probiert etwas Neues aus!
Mein Tipp: Macht Fotos von euren Reisen und lasst euch von den Farben und Stimmungen inspirieren. So findet ihr vielleicht euren ganz persönlichen Traumblond!
Eure Lisa, eure Reise- und Haar-Abenteurerin!
