Hafenstadt Am Don Mit 4 Buchstaben
Hallo liebe Reisefreunde! Heute nehme ich euch mit auf eine kleine, aber feine Entdeckungsreise. Ihr kennt das vielleicht: Manchmal sind es die unscheinbaren Orte, die uns am meisten verzaubern. Und genau so ein Juwel habe ich kürzlich entdeckt. Wir reden hier über eine Hafenstadt an der Donau, die mit nur vier Buchstaben auskommt – Ulm! Ja, richtig gehört, Ulm! Und glaubt mir, diese vier Buchstaben verbergen eine ganze Welt voller Geschichte, Kultur und ganz viel Charme.
Ich muss zugeben, bevor ich selbst dort war, hatte ich Ulm nicht wirklich auf dem Schirm. Klar, man hat vom Ulmer Münster gehört, diesem gigantischen Bauwerk, das sich in den Himmel reckt. Aber ich hatte mir nie wirklich die Zeit genommen, genauer hinzuschauen. Das war ein Fehler, wie ich jetzt weiß. Denn Ulm ist so viel mehr als "nur" das Münster.
Anreise und erster Eindruck
Meine Reise nach Ulm begann mit einer entspannten Zugfahrt. Ich liebe es, aus dem Fenster zu schauen und die Landschaft an mir vorbeiziehen zu lassen. Die Ankunft am Ulmer Hauptbahnhof war dann auch schon ein erster Vorgeschmack auf das, was mich erwarten würde: Ein lebendiger Bahnhofsvorplatz, freundliche Menschen und ein Hauch von Aufregung in der Luft. Vom Bahnhof aus sind es nur wenige Gehminuten bis zur Altstadt, und schon auf diesem kurzen Weg spürt man den besonderen Flair dieser Stadt.
Der erste Eindruck war überwältigend: Fachwerkhäuser, enge Gassen, kleine Cafés und überall blühende Blumen. Die Atmosphäre war unglaublich einladend und ich fühlte mich sofort wohl. Ich beschloss, mich einfach treiben zu lassen und die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Das ist meiner Meinung nach die beste Art, einen neuen Ort kennenzulernen.
Das Ulmer Münster – Ein Blick nach ganz oben
Natürlich durfte ein Besuch des Ulmer Münsters nicht fehlen. Dieses gigantische Bauwerk ist wirklich atemberaubend. Es ist die Kirche mit dem höchsten Kirchturm der Welt und allein der Anblick von unten ist schon beeindruckend. Aber das absolute Highlight ist natürlich der Aufstieg auf den Turm. 768 Stufen liegen vor einem, aber die Anstrengung lohnt sich definitiv!
Während des Aufstiegs hat man immer wieder die Möglichkeit, kleine Pausen einzulegen und die verschiedenen Ebenen des Münsters zu erkunden. Man sieht die filigranen Steinmetzarbeiten, die beeindruckenden Fenster und bekommt ein Gefühl dafür, mit welcher Präzision und Hingabe dieses Bauwerk errichtet wurde. Und dann, ganz oben, wird man mit einem Panorama belohnt, das seinesgleichen sucht. Man überblickt die gesamte Stadt, die Donau schlängelt sich durch die Landschaft und bei gutem Wetter kann man sogar die Alpen am Horizont sehen. Ein unvergessliches Erlebnis!
"Der Aufstieg auf den Ulmer Münsterturm ist zwar anstrengend, aber die Aussicht ist einfach unbezahlbar!"
Das Fischerviertel – Ulms romantische Seele
Nach dem Adrenalinrausch auf dem Münsterturm brauchte ich etwas Entspannung und beschloss, das Fischerviertel zu erkunden. Dieses Viertel ist einfach bezaubernd! Hier reihen sich kleine Fachwerkhäuser aneinander, die sich malerisch an den Ufern der Blau drängen. Die Blau ist ein kleiner Fluss, der sich durch das Fischerviertel schlängelt und dem Ganzen eine ganz besondere Atmosphäre verleiht.
Ich schlenderte durch die Gassen, bewunderte die bunten Häuser und genoss das leise Plätschern des Wassers. In den kleinen Cafés und Restaurants kann man wunderbar verweilen und die Seele baumeln lassen. Und wer es etwas aktiver mag, kann eine Bootsfahrt auf der Blau machen und das Fischerviertel vom Wasser aus erkunden.
Besonders beeindruckt hat mich das Schiefe Haus. Dieses Haus ist, wie der Name schon sagt, wirklich schief. Es steht direkt am Fluss und wirkt, als würde es jeden Moment umfallen. Aber keine Angst, es steht schon seit Jahrhunderten und ist ein beliebtes Fotomotiv.
Kulinarische Entdeckungen
Nach so viel Sightseeing hatte ich natürlich auch Hunger. Und auch in kulinarischer Hinsicht hat Ulm einiges zu bieten. Neben den typisch schwäbischen Spezialitäten wie Spätzle und Maultaschen gibt es hier auch eine Vielzahl an internationalen Restaurants und Cafés.
Ich habe mich für ein traditionelles schwäbisches Restaurant entschieden und mir eine Portion Kässpätzle bestellt. Die waren einfach köstlich! Dazu gab es ein kühles Bier und ich konnte den Abend in vollen Zügen genießen. Wer es etwas süßer mag, sollte unbedingt die Ulmer Zuckerbrezel probieren. Diese Brezel ist mit Zucker überzogen und schmeckt einfach himmlisch!
Weitere Highlights in Ulm
Ulm hat aber noch viel mehr zu bieten als das Münster und das Fischerviertel. Hier sind noch ein paar Tipps für euren Besuch:
- Das Ulmer Museum: Hier könnt ihr Kunst und Kultur aus verschiedenen Epochen entdecken.
- Das Stadthaus: Ein modernes Gebäude im Herzen der Stadt, das für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt wird.
- Die Friedrichsau: Ein großer Park am Ufer der Donau, der zum Spazieren und Entspannen einlädt.
- Neu-Ulm: Die Schwesterstadt von Ulm, die auf der bayerischen Seite der Donau liegt.
Mein Fazit
Mein Aufenthalt in Ulm war einfach unvergesslich. Diese kleine, aber feine Stadt hat mich mit ihrem Charme, ihrer Geschichte und ihrer lebendigen Atmosphäre begeistert. Ich habe mich sofort wohl gefühlt und konnte die Zeit dort in vollen Zügen genießen.
Ulm ist ein perfektes Reiseziel für alle, die eine Mischung aus Kultur, Geschichte und Natur suchen. Ob ihr euch für Architektur, Kunst, Kulinarik oder einfach nur für das entspannte Flanieren durch die Gassen interessiert – in Ulm findet jeder etwas, das ihn begeistert.
Also, lasst euch von den vier Buchstaben U-L-M nicht täuschen! Diese Stadt hat so viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick vermutet. Plant euren Besuch und lasst euch von Ulm verzaubern!
Ich hoffe, mein kleiner Reisebericht hat euch gefallen und vielleicht sogar dazu inspiriert, Ulm selbst zu entdecken. Bis zum nächsten Mal und happy travels!
