Hamlet To Be Or Not To Be
Okay, Leute, Hand aufs Herz: Wer von euch hat schon mal "Sein oder Nichtsein" gehört? Wahrscheinlich jeder, oder? Es ist so ziemlich der berühmteste Satz überhaupt, wie das kleine Schwarze in der Garderobe oder der Geburtstagskuchen auf einer Party. Aber was bedeutet das eigentlich? Keine Panik, wir machen das jetzt ganz locker und ohne hochgestochene Sprache. Versprochen!
Der Typ, der das gesagt hat, ist Hamlet. Ein Prinz, sagen wir mal, mit ein paar... Problemen. Sein Vater ist tot, sein Onkel hat die Krone geklaut und seine Mutter geheiratet. Kein Wunder, dass der Junge ein bisschen neben der Spur ist! Und dann kommt dieser berühmte Monolog, während er mit einem Schädel in der Hand rumsteht. Gruselig, aber irgendwie auch total nachvollziehbar, wenn man sich mal in seine Lage versetzt.
Die große Frage: Leben oder Sterben?
Im Grunde genommen überlegt Hamlet, ob es sich lohnt, weiterzumachen. Ob es besser ist, all den Ärger, den Schmerz, die Ungerechtigkeit einfach hinzunehmen, oder ob er sich zur Wehr setzen soll, auch wenn das bedeutet, dass er vielleicht dabei draufgeht. Stell dir vor, du stehst vor einer riesigen Warteschlange im Supermarkt. Du könntest dich einfach anstellen und geduldig warten (das wäre das "Sein", das Weitermachen). Oder du könntest dich vordrängeln und riskieren, dass dich alle anmaulen (das wäre das "Nichtsein", das Handeln, auch wenn es gefährlich ist).
Klar, Hamlet geht es um mehr als nur um eine lange Warteschlange. Ihm geht es um Leben und Tod, um Rache und Gerechtigkeit. Aber das Prinzip ist das gleiche: Was ist der bessere Weg? Was ist der weniger schmerzhafte?
Die Qual der Wahl
Das Ding ist: Hamlet ist ein totaler Zauderer. Er denkt zu viel nach, wägt alles ab, analysiert jede Kleinigkeit. Er ist wie jemand, der stundenlang vor dem Kleiderschrank steht und sich nicht entscheiden kann, was er anziehen soll. "Vielleicht diese Hose? Oder doch lieber der Rock? Aber was, wenn es regnet? Oder wenn ich schwitze?" Am Ende geht er nackt aus dem Haus (bildlich gesprochen, natürlich!).
Und genau das ist Hamlets Problem. Er will die perfekte Entscheidung treffen, aber die gibt es eben nicht. Es gibt immer Risiken, immer Konsequenzen. Und das macht ihm Angst. Er fürchtet den Tod, das Unbekannte, das, was danach kommt. Wer kann ihm das verdenken?
"Sein oder Nichtsein, das ist hier die Frage: Ist's edler im Gemüt, die Pfeil' und Schleudern Des wütenden Geschicks erdulden oder Sich waffnend gegen eine See von Plagen Durch Widerstand sie enden? Sterben - schlafen - Nichts weiter!..."
Das Zitat klingt vielleicht erstmal kompliziert, aber im Kern sagt Hamlet einfach: Ist es besser, alles über sich ergehen zu lassen, oder sich zu wehren und zu riskieren, dass man dabei stirbt? Sterben ist wie Schlafen – vielleicht ist danach ja alles vorbei. Aber was, wenn nicht?
Was lernen wir daraus?
Also, was können wir aus diesem ganzen Drama mitnehmen? Erstens: Es ist okay, mal nicht zu wissen, was man tun soll. Jeder hat mal Momente, in denen er sich fragt, ob es sich lohnt, weiterzumachen. Zweitens: Es ist wichtig, sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen, aber man sollte sich nicht darin verlieren. Sonst wird man wie Hamlet und steht irgendwann mit einem Schädel in der Hand und weiß immer noch nicht weiter. Und drittens: Manchmal muss man einfach eine Entscheidung treffen, auch wenn sie nicht perfekt ist. Lieber handeln, als ewig zu zögern!
Und hey, wenn du das nächste Mal vor einer schwierigen Entscheidung stehst, denk an Hamlet. Vielleicht hilft es dir ja, ein bisschen philosophisch zu werden – oder einfach nur, dich nicht so ernst zu nehmen! Denn am Ende des Tages ist das Leben zu kurz, um sich ständig den Kopf zu zerbrechen. Oder, wie Hamlet vielleicht sagen würde: "Sein oder Nichtsein? Egal, Hauptsache Spaß dabei!" (Okay, das hat er so vielleicht nicht gesagt, aber er hätte es sagen können!).
