Harry Potter Und Der Orden Des Phönix Schach
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle lieben Harry Potter. Aber... nicht alles daran ist Gold, oder? Ich wage es, etwas Unpopuläres zu sagen. Etwas, das vielleicht einige Stirnrunzeln hervorruft. Etwas über Harry Potter und der Orden des Phönix.
Das Schachspiel... War das nötig?
Ja, ich rede vom Schachspiel. Ihr wisst schon, das riesige, animierte Schachspiel, das Ron im ersten Film so brillant (ironisch!) gemeistert hat, um Harry zu helfen, den Stein der Weisen zu bekommen. Ich meine, cool, Schach ist strategisch. Schach ist klassisch. Schach ist... ziemlich langweilig, wenn man es mit Fliegen auf einem Besen vergleicht, oder nicht?
Und dann kommt Der Orden des Phönix. Wieder Schach. Aber diesmal... irgendwie noch weniger magisch? Lasst mich das erklären.
Rons Probleme
Armer Ron Weasley. Er ist der Kumpel. Der treue Freund. Der, der immer ein Sandwich teilt. Aber Schach? Er ist gut darin, das wissen wir. Aber wird das nicht irgendwann redundant? Ich meine, gibt es in der magischen Welt wirklich keine anderen coolen Talente, die er entwickeln könnte? Vielleicht exzellentes Quidditch-Taktik-Gehirn? Oder ein verdammt guter Zauberer? Einfach etwas anderes als immer nur Schach?
Ich habe das Gefühl, J.K. Rowling (ich liebe Sie trotzdem!) hat sich ein bisschen zu sehr auf die Schach-Sache versteift. So nach dem Motto: "Ron ist arm, er hat gebrauchte Sachen, aber hey, er ist gut in Schach! Das macht ihn besonders!" Ja, Ron ist besonders, aber nicht nur, weil er Schach spielt.
Ich meine, stell dir vor: Harry, Hermine und Ron, kurz vor einer unglaublich gefährlichen Mission gegen Voldemort. Harry ist nervös, Hermine liest wie eine Besessene. Und Ron? Er poliert seine Schachfiguren. Irgendwie... nimmt das die Spannung raus, oder?
Schach als Metapher... Ja, Ja... Aber...
Ich weiß, ich weiß. Schach ist eine Metapher! Es steht für Strategie, Planung, das große Spiel zwischen Gut und Böse! Dumbledore ist der Meisterstratege, Voldemort der rücksichtslose Angreifer! Die Figuren repräsentieren unterschiedliche Kräfte! Bla Bla Bla!
Aber hey, auch ein Besenrennen kann eine Metapher sein! Schnell, aufregend, riskant, mit unerwarteten Wendungen! Und es wäre um Welten unterhaltsamer zu beobachten, oder nicht?
Ich bin mir sicher, Schachfans sind jetzt entsetzt. Aber denkt mal darüber nach. Gibt es nicht in der magischen Welt so viele andere, spannendere Möglichkeiten, Strategie darzustellen? Vielleicht eine Art magisches Kriegsspiel? Oder ein komplexes System von Zaubersprüchen und Gegenzaubern, das strategisches Denken erfordert?
Oder einfach mehr Quidditch. Ich meine, ehrlich, wie oft haben wir wirklich die Details eines Quidditch-Spiels gesehen? Das ist doch viel aufregender als die Züge auf einem Schachbrett, oder?
Vielleicht bin ich auch einfach nur schlecht im Schach.
Das ist eine Möglichkeit. Aber ich glaube, der Punkt ist: Schach ist intelligent und strategisch, aber es ist nicht unbedingt... magisch. Und wenn ich Harry Potter lese, will ich Magie! Ich will fliegende Besen, explodierende Kessel und verwirrende Zaubersprüche. Ich will keine stundenlangen Schachpartien, die im Hintergrund ablaufen.
Also, ja. Meine unpopuläre Meinung ist: Das Schachspiel in Harry Potter und der Orden des Phönix (und eigentlich in der ganzen Reihe) ist ein bisschen überbewertet. Es ist eine nette Geste, aber es könnte durch etwas Magischeres und Aufregenderes ersetzt werden. Etwas, das mehr... BUMM macht.
Aber hey, das ist nur meine Meinung. Vielleicht liebt ihr alle Schach. Und das ist auch okay. Nur... erwartet nicht von mir, dass ich mitspiele.
