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Herr Von Ribbeck Auf Ribbeck


Herr Von Ribbeck Auf Ribbeck

Habt ihr schon mal von einem Mann gehört, der so liebenswert war, dass er sogar nach seinem Tod noch Äpfel verschenkt hat? Nein? Dann lasst mich euch von Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland erzählen! Eine Geschichte, die so deutsch ist wie Apfelkuchen und so herzerwärmend wie ein warmer Ofen im Winter.

Stellt euch vor: Wir sind im 19. Jahrhundert in der malerischen Landschaft Brandenburgs. Hier, inmitten von Feldern und blauen Seen, liegt das Dorf Ribbeck. Und in Ribbeck, da wohnt – natürlich – Herr von Ribbeck. Aber dieser Ribbeck ist kein gewöhnlicher Adliger. Er ist berühmt, oder vielleicht besser gesagt, berüchtigt, für seine Birnenbäume und noch viel mehr für seine Großzügigkeit.

Der Birnenbaum-Opa

Was war das Besondere an diesem Ribbeck? Nun, er hatte einen Birnenbaum im Garten, der so prall gefüllt war mit saftigen Birnen, dass er fast zusammenbrach. Und anstatt die süßen Früchte für sich zu behalten, tat Herr von Ribbeck etwas Ungewöhnliches: Er verschenkte sie! Jeden Tag, wenn Kinder vorbeikamen, warf er ihnen eine Handvoll Birnen zu. Egal ob arm oder reich, jeder bekam seinen Teil. Das war natürlich nicht jedermanns Sache, besonders nicht die der feinen Gesellschaft.

Ein Dorn im Auge

Manch einer rümpfte die Nase über diese „Verschwendung“. Ein Adliger, der sein Eigentum an das gemeine Volk verteilt? Das schien vielen unvorstellbar. Es gab sicherlich Leute, die ihn für verrückt hielten, vielleicht sogar für einen Spinner. Aber Herr von Ribbeck kümmerte sich wenig darum. Ihm war es wichtig, Freude zu bereiten und den Kindern eine kleine Freude zu machen. Und das tat er mit ganzem Herzen.

Die Geschichte geht weiter, und wie es das Schicksal so will, wird Herr von Ribbeck alt und krank. Er spürt, dass seine Zeit gekommen ist. Aber selbst auf seinem Sterbebett denkt er noch an die Kinder und die Birnen. Er hat eine letzte Bitte an seinen Sohn.

Das Vermächtnis

Und hier kommt der Clou der Geschichte! Herr von Ribbeck bittet seinen Sohn, ihm – oh Wunder – eine Birne mit ins Grab zu geben. Eine Birne? Was für eine seltsame Bitte! Sein Sohn, der wahrscheinlich schon immer etwas genervt von der Freigiebigkeit seines Vaters war, willigt widerwillig ein.

Herr von Ribbeck stirbt und wird beerdigt. Und was passiert? Richtig, aus dem Grab wächst ein Birnenbaum! Ein neuer Birnenbaum, der genauso prächtig ist wie der alte. Und dieser neue Baum trägt natürlich – ihr ahnt es schon – Unmengen von Birnen.

So geht die Geschichte weiter. Die Kinder von Ribbeck bekommen weiterhin ihre Birnen, und der Name Ribbeck bleibt für immer mit Großzügigkeit und dem Geben verbunden. Die Pointe ist natürlich herrlich ironisch: Selbst nach seinem Tod sorgt Herr von Ribbeck dafür, dass die Kinder nicht leer ausgehen.

„Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland, Ein Birnbaum in seinem Garten stand.“

So beginnt das berühmte Gedicht von Theodor Fontane, das diese Geschichte unsterblich gemacht hat. Es ist mehr als nur eine nette Anekdote. Es ist eine Geschichte über Nächstenliebe, über die Freude am Geben und darüber, dass wahre Werte über den Tod hinaus bestehen bleiben.

Stellt euch vor, ihr geht heute durch Ribbeck. Würdet ihr nicht auch nach dem Birnenbaum Ausschau halten? Und selbst wenn da kein Birnenbaum mehr steht, so werdet ihr doch die Geschichte von Herrn von Ribbeck im Herzen tragen. Eine Geschichte, die uns daran erinnert, dass es im Leben nicht nur um Besitztümer geht, sondern vor allem um die Freude, die wir anderen bereiten können.

Und vielleicht, nur vielleicht, steckt ja in jedem von uns ein kleiner Ribbeck. Einer, der bereit ist, etwas von dem, was er hat, mit anderen zu teilen. Eine Birne, ein Lächeln, ein freundliches Wort – es sind oft die kleinen Dinge, die den größten Unterschied machen.

Also, das nächste Mal, wenn ihr einen Apfel oder eine Birne esst, denkt an Herrn von Ribbeck. Und vielleicht verschenkt ihr ja auch mal eine an jemanden, der sich darüber freut. Denn das ist es, was Ribbeck uns gelehrt hat: Geben ist seliger denn nehmen.

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