High Level Computer Languages
Okay, mal ehrlich: Wer von uns Normalsterblichen denkt nicht bei "Programmiersprache" zuerst an diesen grünen Code-Regen aus Matrix? Realität ist leider… farbloser. Aber hey, es gibt Hoffnung! Denn es gibt ja High Level Computer Languages! Klingt fancy, ist aber eigentlich ganz simpel.
Was zur Hölle ist überhaupt eine High Level Language?
Stellt euch vor, ihr wollt eurem Computer sagen, er soll "Hallo Welt!" ausgeben. Mit einer ganz, ganz, ganz einfachen Sprache (wir nennen sie mal "Maschinensprache") müsstet ihr dem armen Ding wahrscheinlich jeden einzelnen winzigen Schritt erklären. So nach dem Motto: "Aktiviere diesen Transistor. Schalte jenen Widerstand ein. Speichere dieses Bit im Speicher." Uff! Wer hat da Bock drauf?
High Level Languages sind da wie ein Dolmetscher. Ihr schreibt Befehle in einer Sprache, die (zumindest entfernt) an normales Englisch erinnert. Der Computer kapiert das zwar immer noch nicht direkt, aber ein spezielles Programm, der Compiler oder Interpreter, übersetzt eure Befehle dann in die Maschinensprache. Easy peasy!
Beispiele gefällig?
Da hätten wir zum Beispiel Python. Sehr beliebt, weil man damit superschnell coole Sachen machen kann. Oder Java. Läuft gefühlt überall, von eurem Toaster bis zum Bankautomaten (okay, vielleicht nicht der Toaster, aber fast!). Dann gibt es noch JavaScript, das heimliche Genie hinter fast jeder Webseite, die ihr besucht. Und natürlich C++, der Oldtimer unter den modernen Sprachen, immer noch bärenstark, wenn es um Performance geht. Und viele, viele mehr.
Meine (leicht umstrittene) Meinung: Nicht alle Sprachen sind gleich!
Jetzt kommt der Teil, wo sich die Geister scheiden. Ich behaupte: Manche High Level Languages sind einfach… angenehmer. Ja, ich habe "angenehmer" gesagt! Ich finde, es gibt Sprachen, die sich anfühlen wie ein gemütlicher Sonntagabend mit einem guten Buch, und andere, die sich anfühlen wie ein Zahnarztbesuch. (Nichts gegen Zahnärzte, aber ihr wisst, was ich meine!).
Manche Sprachen sind so verbose, da braucht man dreimal so viele Zeilen Code, um das gleiche Ergebnis zu erzielen wie in einer anderen. Und manche Sprachen sind so kryptisch, da fühlt man sich, als ob man Hieroglyphen entziffern muss. Kein Wunder, dass Programmierer ihren Kaffee brauchen!
Ich persönlich stehe ja total auf Sprachen, die einfach zu lesen sind. Klar, Performance ist wichtig. Aber wenn ich den Code in einem halben Jahr selber nicht mehr verstehe, dann hat das Ding seinen Zweck verfehlt. Versteht mich nicht falsch, alle Sprachen haben ihre Daseinsberechtigung, aber ich entscheide mich lieber für die, die meinem Hirn nicht wehtun.
Das ultimative Kriterium: Der "Aha!"-Moment
Wisst ihr, was ich am Programmieren liebe? Diesen "Aha!"-Moment, wenn man ein Problem gelöst hat. Wenn der Code endlich das tut, was er soll. Und ich finde, manche High Level Languages machen es einem einfach leichter, diesen Moment zu erleben. Sie sind intuitiver, verzeihen einem mehr Fehler und geben einem einfach das Gefühl, dass man was drauf hat. Auch wenn man eigentlich nur ein paar Zeilen Code zusammengehackt hat. Aber hey, das ist doch der halbe Spaß!
Also, liebe Leute, lasst euch nicht von dem ganzen Fachjargon einschüchtern. High Level Languages sind gar nicht so kompliziert, wie sie klingen. Sucht euch eine Sprache aus, die euch Spaß macht. Probiert ein bisschen rum. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja euer inneres Programmiergenie! Und wenn nicht: Dann habt ihr wenigstens gelernt, wie man "Hallo Welt!" in Python ausgibt. Auch was wert, oder?
Unpopuläre Meinung:
"Es ist okay, wenn man *nicht* jede Programmiersprache beherrschen muss. Konzentriert euch auf die, die euch liegen und mit denen ihr coole Sachen bauen könnt!"Findet jemand das auch?
