Hund Schläft Viel Und Will Nicht Raus
Hallo ihr Lieben, eure reiselustige Lisa meldet sich wieder! Heute möchte ich euch von einem ganz besonderen Reisebegleiter erzählen, der in den letzten Monaten mein Leben und meine Abenteuer auf eine ganz unerwartete Art und Weise bereichert hat: mein treuer Hund, Otto. Und um ehrlich zu sein, dreht sich dieser Artikel nicht primär um atemberaubende Bergpanoramen oder pulsierende Metropolen, sondern um eine kleine, flauschige Herausforderung, die viele Hundebesitzer kennen: Otto schläft einfach unglaublich viel und hat oft so gar keine Lust, das Haus zu verlassen!
Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Was hat das mit Reisen zu tun? Nun, Reisen mit Hund ist fantastisch, aber es erfordert eben auch Flexibilität und das Eingehen auf die Bedürfnisse des Vierbeiners. Und wenn dieser Vierbeiner am liebsten den ganzen Tag im Körbchen verbringen würde, dann muss man sich als Reisender eben etwas einfallen lassen. Ich möchte euch heute meine Erfahrungen und Tipps mit auf den Weg geben, wie ich mit Ottos Schlafbedürfnis und seiner gelegentlichen Outdoor-Faulheit umgehe, besonders wenn wir unterwegs sind.
Die Diagnose: Ein gemütlicher Charakter oder mehr?
Als Otto bei mir einzog, war er schon etwas älter – ein gemütlicher Senior, dachte ich. Die ersten Tage verbrachte er hauptsächlich damit, sein neues Reich zu erkunden und sich an mich zu gewöhnen. Das war alles ganz normal. Aber schon bald fiel mir auf, dass er wirklich extrem viel schlief. Spaziergänge, die für andere Hunde ein Highlight sind, endeten oft damit, dass Otto nach wenigen Metern stehen blieb, mich mit großen, treuen Augen ansah und signalisierte: "Frauchen, ich bin müde! Können wir bitte umkehren?"
Zuerst war ich etwas besorgt. War er vielleicht krank? Ich ließ ihn gründlich von einem Tierarzt untersuchen. Zum Glück war alles in Ordnung. Der Tierarzt meinte, Otto sei einfach ein Hund mit einem sehr ruhigen und entspannten Charakter. Er sei gesund, aber eben auch kein Energiebündel. Das beruhigte mich zwar, aber es war klar: Unsere Reisen würden etwas anders aussehen, als ich es mir ursprünglich vorgestellt hatte.
Anpassung der Reisepläne: Ottos Bedürfnisse im Fokus
Die erste große Lektion, die ich lernen musste, war die Anpassung meiner Reisepläne. Keine langen Wanderungen mehr, keine anstrengenden Städtetrips mit stundenlangem Sightseeing. Stattdessen: Fokus auf Entspannung und Genuss – sowohl für mich als auch für Otto.
Hier sind ein paar meiner wichtigsten Strategien:
- Kurze, aber häufige Spaziergänge: Anstatt einer langen Wanderung plane ich lieber mehrere kurze Spaziergänge am Tag ein. So kann Otto sich zwischendurch immer wieder ausruhen und wird nicht überfordert.
- Entspannungsorte suchen: Ich achte darauf, dass wir uns an Orten aufhalten, an denen Otto sich wohlfühlt und entspannen kann. Das können Parks mit schattigen Plätzen, Cafés mit Hundeerlaubnis oder einfach nur ruhige Ecken im Hotelzimmer sein.
- Flexibilität ist Trumpf: Wenn Otto an einem Tag einfach keine Lust hat, rauszugehen, dann akzeptiere ich das. Ich zwinge ihn zu nichts und plane stattdessen einen entspannten Tag im Hotelzimmer oder in der Ferienwohnung ein.
- Transportmittel nutzen: Für längere Strecken nutze ich gerne öffentliche Verkehrsmittel oder das Auto. So muss Otto nicht so viel laufen und kann sich unterwegs ausruhen.
- Die richtige Unterkunft wählen: Ich achte darauf, dass unsere Unterkunft hundefreundlich ist und genügend Platz für Otto bietet. Ein Garten oder ein Balkon, auf dem er sich sonnen kann, ist natürlich ideal.
Reiseziele, die Ottos Bedürfnissen entsprechen
Natürlich spielt auch die Wahl des Reiseziels eine große Rolle. Städtetrips sind mit einem faulen Hund oft schwierig, da es dort viele Reize und wenig Grünflächen gibt. Besser geeignet sind beispielsweise:
- Nordseeküste: Hier gibt es endlose Strände, an denen Otto gemütlich entlangspazieren kann. Die frische Meeresluft tut ihm gut und er kann sich im Sand entspannen.
- Ferienwohnungen auf dem Land: Hier hat Otto viel Platz zum Toben und Spielen und kann sich in der Natur austoben.
- Wellnesshotels mit Hundeangebot: Einige Wellnesshotels bieten spezielle Angebote für Hunde an, wie beispielsweise Massagen oder Physiotherapie. Das ist die perfekte Möglichkeit, Otto zu verwöhnen und ihm etwas Gutes zu tun.
Unsere unvergesslichste Reise: Ein entspannter Urlaub an der Ostsee
Eine unserer schönsten Reisen war ein Urlaub an der Ostsee. Wir hatten eine kleine Ferienwohnung direkt am Strand gemietet. Jeden Morgen sind wir nach dem Aufstehen zusammen am Strand spazieren gegangen. Otto hat es geliebt, im Sand zu buddeln und sich die Meeresbrise um die Nase wehen zu lassen. Nach dem Spaziergang haben wir uns auf den Balkon gesetzt, Kaffee getrunken und die Aussicht genossen. Den Rest des Tages haben wir mit Lesen, Spielen und Faulenzen verbracht. Es war ein unglaublich entspannter Urlaub, der uns beiden sehr gutgetan hat. Otto hat sich pudelwohl gefühlt und ich habe gelernt, dass Reisen mit einem faulen Hund auch sehr schön sein kann.
Die Ausrüstung: Was darf auf keiner Reise fehlen?
Auch die richtige Ausrüstung ist wichtig, wenn man mit einem schlafbedürftigen Hund reist. Hier sind meine Must-haves:
- Ein bequemes Hundebett: Otto braucht seinen Schlafplatz, egal wo wir sind. Ein bequemes Hundebett, das er kennt und liebt, ist daher unverzichtbar.
- Eine leichte Transportbox: Für längere Fahrten im Auto oder in öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine Transportbox ideal. So kann Otto sich sicher und geborgen fühlen.
- Ein Geschirr oder Halsband mit Leine: Ein gut sitzendes Geschirr oder Halsband ist wichtig, damit Otto sich nicht verletzen kann. Eine leichte Leine ist ideal für kurze Spaziergänge.
- Futter und Wasser: Selbstverständlich darf auch das Futter und Wasser nicht fehlen. Ich nehme immer genügend Futter für die gesamte Reise mit, damit Otto sich nicht umgewöhnen muss.
- Kotbeutel: Kotbeutel sind ein Muss, um die Hinterlassenschaften von Otto ordnungsgemäß zu entsorgen.
- Spielzeug und Kauartikel: Spielzeug und Kauartikel sorgen für Beschäftigung und Abwechslung. Otto liebt es, an einem Kauknochen zu nagen oder mit seinem Lieblingsball zu spielen.
- Eine kleine Reiseapotheke: Für den Fall der Fälle habe ich immer eine kleine Reiseapotheke mit dabei. Darin befinden sich Verbandsmaterial, Desinfektionsmittel, Schmerzmittel und andere wichtige Medikamente.
Mein Fazit: Reisen mit einem faulen Hund ist eine Bereicherung
Auch wenn es manchmal etwas mehr Planung und Flexibilität erfordert, Reisen mit einem faulen Hund ist eine absolute Bereicherung. Otto hat mir gezeigt, dass es nicht immer die spektakulärsten Abenteuer sein müssen, die uns glücklich machen. Manchmal reicht es schon, einfach nur zusammen zu sein, die Natur zu genießen und sich zu entspannen. Und genau das ist es, was Reisen mit Hund so besonders macht.
Ich hoffe, meine Erfahrungen und Tipps helfen euch dabei, eure Reisen mit euren Vierbeinern noch schöner und entspannter zu gestalten. Habt ihr auch Erfahrungen mit reisefaulen Hunden? Teilt sie gerne in den Kommentaren! Und denkt daran: Die Bedürfnisse eures Hundes sollten immer im Vordergrund stehen. Dann steht einem unvergesslichen Urlaub nichts mehr im Wege!
Alles Liebe, eure Lisa und der schlafende Otto!
P.S. Wenn ihr Otto mal in Action sehen wollt (auch wenn das meistens nur bedeutet, dass er schläft), schaut gerne auf meinem Instagram-Account vorbei! Dort teile ich regelmäßig Fotos und Videos von unseren Abenteuern.
Disclaimer: Dieser Artikel enthält persönliche Erfahrungen und Tipps. Jeder Hund ist anders und hat unterschiedliche Bedürfnisse. Sprecht im Zweifelsfall immer mit eurem Tierarzt, bevor ihr mit eurem Hund verreist.
