Hund Will Nicht Gassi Gehen Martin Rütter
Manchmal, ja manchmal, scheint das Leben eines Hundetrainers wie das eines ganz normalen Menschen. Mit all den kleinen, grossen Überraschungen, die der Alltag so mit sich bringt. Nur, dass diese Überraschungen meistens vier Beine und eine feuchte Nase haben. Und manchmal, ganz selten, hat selbst ein Martin Rütter Probleme, seinen Hund vor die Tür zu bekommen.
Wenn der Hund streikt...
Stellen Sie sich vor: Es ist ein ganz normaler Morgen. Die Sonne scheint (oder auch nicht, spielt ja keine Rolle), der Kaffee duftet (zumindest für uns Menschen), und es ist Zeit für den obligatorischen Morgenspaziergang mit dem geliebten Vierbeiner. Doch plötzlich – Drama! Der Hund, sonst immer Feuer und Flamme für jedes Abenteuer, verweigert den Dienst. Er guckt Sie an, als ob Sie ihn gerade zum Mond schiessen wollten, und weigert sich, auch nur einen Schritt in Richtung Tür zu machen.
Klingt bekannt? Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt. Und raten Sie mal? Auch Martin Rütter kennt dieses Szenario nur zu gut. Selbst der Hundeflüsterer, der Mann, der gefühlt jede Fellnase der Republik versteht, steht manchmal vor einem Vierbeiner, der einfach... nicht will.
Warum will er denn nicht?
Die Gründe können vielfältig sein. Vielleicht hat der Hund Angst vor einem bestimmten Geräusch draussen, vielleicht ist er krank, vielleicht ist er einfach nur stur. Hunde sind ja auch nur Menschen – äh, Tiere. Sie haben ihre Launen, ihre Vorlieben und Abneigungen. Und manchmal äussern sie diese eben auf die denkbar unkooperativste Art und Weise.
Martin Rütter würde Ihnen jetzt wahrscheinlich eine ganze Liste an möglichen Ursachen und Lösungsvorschlägen aufzählen. Aber ehrlich gesagt, manchmal hilft einfach nur Geduld. Und vielleicht ein besonders leckerer Keks. Oder zwei.
Die Taktiken des Meisters
Was also tun, wenn der Hund streikt? Natürlich hat auch Martin Rütter seine Tricks. Er würde wahrscheinlich zuerst versuchen, die Ursache für die Verweigerungshaltung herauszufinden. Ist der Hund ängstlich? Hat er Schmerzen? Gibt es etwas, das ihn draussen stört?
Aber mal ehrlich, manchmal ist es einfach nicht so offensichtlich. Und dann braucht es eben kreative Lösungen. Vielleicht ein neues Halsband? Eine besonders spannende Route? Oder einfach nur ganz viel Zuspruch und positive Verstärkung. Denn auch Hunde wollen geliebt und verstanden werden.
"Manchmal muss man einfach akzeptieren, dass der Hund heute keinen Bock hat", würde Martin Rütter vielleicht sagen. "Dann zwingt man ihn nicht, sondern versucht es später noch einmal. Oder man macht einfach einen gemütlichen Tag zu Hause."
Die Macht der Motivation
Motivation ist das Zauberwort. Und die kann bei jedem Hund anders aussehen. Der eine liebt es zu apportieren, der andere ist verrückt nach Leckerlis, und der dritte freut sich einfach nur über ein paar liebevolle Worte. Finden Sie heraus, was Ihren Hund motiviert, und nutzen Sie das, um ihn aus der Reserve zu locken.
Und wenn alles nichts hilft? Dann hilft vielleicht einfach nur Humor. Stellen Sie sich vor, wie Martin Rütter selbst vor seinem Hund steht und ihn bittet, bettelt, ja vielleicht sogar besticht, damit er endlich mit ihm Gassi geht. Ist das nicht ein lustiges Bild?
Hunde sind auch nur Menschen... irgendwie
Die Moral von der Geschichte? Auch Hunde sind Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen und Launen. Und selbst die besten Hundetrainer der Welt können sie nicht immer dazu zwingen, das zu tun, was wir von ihnen wollen.
Viel wichtiger ist es, eine Beziehung zu seinem Hund aufzubauen, die auf Vertrauen und Verständnis basiert. Und das bedeutet eben auch, dass man manchmal Kompromisse eingehen muss. Vielleicht ist der lange Spaziergang heute einfach nicht drin. Aber dafür gibt es ja noch viele andere schöne Dinge, die man zusammen machen kann. Kuscheln auf dem Sofa zum Beispiel.
Und wer weiss, vielleicht hat Ihr Hund morgen ja wieder Lust auf ein grosses Abenteuer. Bis dahin heisst es: Geduld haben und die Zeit mit Ihrem Vierbeiner geniessen – egal, ob er gerade Gassi gehen will oder nicht. Denn am Ende des Tages ist das Wichtigste ja doch, dass Sie beide glücklich sind. Und manchmal ist das eben auch mit einem sturen Hund möglich.
Denken Sie daran: Auch Martin Rütter hat mal schlechte Tage mit seinen Hunden. Das macht ihn nicht weniger kompetent, sondern einfach nur menschlich. Oder sollte man sagen: hundisch?
