Ich Geh Raus Mit Meinen Jungs Heute
Ich geh raus mit meinen Jungs heute. Und wisst ihr was? Ich freu mich drauf wie Bolle. So richtig. Manchmal, ganz heimlich, mag ich das sogar lieber als... naja, fast alles. Ist das jetzt schlimm?
Abenteuer beginnen vor der Haustür
Wir ziehen los. Keine Ahnung wohin. Das ist ja das Schöne. Hauptsache raus. Hauptsache weg vom Schreibtisch, vom Sofa, vom Kühlschrank. Der Kühlschrank ist nämlich ein gefährlicher Ort. Ein Ort der Versuchung.
Letztens wollte ich nur ein Glas Wasser holen. Zack! Stand ich mit einem Stück Käse da. Und einer Gabel. Und warum ist da eigentlich Marmelade im Kühlschrank? Fragen über Fragen.
Die Qual der Wahl (der Unternehmungen)
Aber zurück zu meinen Jungs! Was wir machen? Keine Ahnung. Vielleicht in den Park? Minigolf? Oder einfach nur blöd in der Gegend rumstehen und Autos zählen? Die Möglichkeiten sind endlos. Wirklich. Endlos!
Vielleicht treffen wir auch unerwartet auf eine Eisdiele. Das wäre natürlich reiner Zufall. Total unvorhergesehen. Ein unglücklicher Umstand. Aber wer wären wir, wenn wir diese Gelegenheit nicht nutzen würden? Richtig, Weicheier!
Oder wir gehen Döner essen. Das ist auch immer eine Option. Eine sehr gute Option. Mit extra scharf. Und Knoblauchsoße. Danach riechen wir zwar wie ein Knoblauchfeld, aber hey, das ist es wert.
"Ein Tag ohne Döner ist wie ein Tag ohne Sonne." - Konfuzius (oder so ähnlich)
Manchmal denke ich, die Leute gucken komisch, wenn wir da so rumstehen. Eine Gruppe von... Männern. Die eigentlich Besseres zu tun haben sollten. Zum Beispiel arbeiten. Oder die Steuererklärung machen. Aber ganz ehrlich? Ist mir egal. Ich hab grad Spaß.
Unpopular Opinion: Männerfreundschaften sind Gold wert
Und jetzt kommt meine unpopular opinion: Männerfreundschaften sind unterschätzt. Völlig. Wir reden vielleicht nicht über unsere Gefühle (okay, fast nie). Wir umarmen uns nicht ständig (gott bewahre!). Aber wir sind füreinander da. Wenn’s drauf ankommt.
Wir helfen uns gegenseitig beim Umzug (ohne Murren! Meistens jedenfalls). Wir hören zu, wenn einer mal wieder Liebeskummer hat (obwohl wir insgeheim denken: "Selbst schuld!"). Und wir lügen uns gegenseitig an, wenn es darum geht, wer den hässlichsten Pullover trägt ("Steht dir super!").
Wir streiten uns auch mal. Klar. Über Fußball. Über Politik. Über die Frage, ob man Ananas auf Pizza essen darf. Aber am Ende des Tages sind wir immer noch Freunde. Blöde Freunde. Aber Freunde.
Das Mysterium der Männergespräche
Was wir eigentlich bereden, wenn wir so unterwegs sind? Gute Frage. Manchmal gar nichts. Einfach nur Schweigen. Das ist auch okay. Schweigen ist Gold, Reden ist Silber. Oder so ähnlich.
Manchmal reden wir über Autos. Über Technik. Über Frauen (natürlich!). Über den Sinn des Lebens. Und darüber, warum es eigentlich so schwer ist, eine Glühbirne zu wechseln.
Manchmal philosophieren wir auch über die großen Fragen des Universums. Zum Beispiel: Warum gibt es eigentlich Popcorn im Kino, aber keine Pommes?
Aber egal worüber wir reden (oder nicht reden), es ist immer gut. Es tut gut. Es erdet mich. Es erinnert mich daran, dass ich nicht allein bin. Dass es Menschen gibt, die mich mögen. Trotz meiner Macken. Oder vielleicht gerade deswegen.
Also ja, ich geh raus mit meinen Jungs heute. Und ich genieße jede Minute davon. Weil es wichtig ist. Weil es Spaß macht. Und weil ich es mir verdient habe. Also, tschüss! Ich bin dann mal weg. Abenteuer rufen!
P.S.: Falls wir eine Eisdiele finden, denk ich an euch! Versprochen. Aber nur, wenn ihr mir verratet, welches Eis ihr wollt.
P.P.S: Und wer weiß, vielleicht treffen wir ja Markus Lanz! Das wäre doch was, oder?
