Ich Habe Meine Mutter Beim Selbstbefriedigen Erwischt
Ach du meine Güte! Manchmal stolpert man über Dinge im Leben, die sind einfach...unvergesslich. Kennt ihr das, wenn man denkt, man kennt seine Familie in- und auswendig, und dann BÄM! Eine Situation, die einem die Sprache verschlägt? Mir ist da neulich was passiert, da hätte ich fast meinen Kaffee verschluckt!
Es fing alles ganz harmlos an. Ich war auf der Suche nach Omas legendärem Apfelstrudelrezept. Ihr wisst schon, das Rezept, das streng geheim ist und nur von Generation zu Generation weitergegeben wird. Ich dachte, ich könnte es vielleicht in Mamas Schreibtisch finden. Dort lagern ja bekanntlich alle wichtigen Dokumente, von Steuererklärungen bis hin zu alten Liebesbriefen. Ein wahres Eldorado für Schnüffler wie mich, natürlich nur aus rein wissenschaftlichem Interesse, versteht sich.
Also, ich schleiche mich in Mamas Arbeitszimmer. Die Tür stand einen Spalt offen, das Licht war gedämpft. Ich öffne die Tür, flüsterleise, wie ein Ninja-Kämpfer. Und dann... OH MEIN GOTT! Da war sie! Meine Mama! Und sie... nun ja, sie war gerade sehr beschäftigt. Sehr, sehr beschäftigt. Sagen wir mal so, sie hatte gerade eine sehr intensive Sitzung mit sich selbst.
Ich stand da wie angewurzelt. Mein Gehirn fuhr auf Hochtouren. Was tun? Weglaufen? Husten? "Mama, ich hab' dein Apfelstrudelrezept gefunden!" rufen? Alles schien gleichermaßen unpassend. Ich fühlte mich wie in einem schlechten Film. In einem Film, der von Quentin Tarantino und Loriot gemeinsam gedreht wurde, eine bizarre Mischung aus Gewalt und Humor.
Die Flucht oder die Konfrontation?
Mein erster Impuls war natürlich die Flucht. Rückzug! Sofort! Aber mein neugieriges Ich sagte: "Halt! Das ist eine einmalige Gelegenheit! Einblick in das geheime Leben deiner Mutter! Wer weiß, was du noch entdecken wirst!" (Okay, vielleicht war das nicht mein neugieriges Ich, sondern eher mein voyeuristisches Ich, aber lassen wir das mal so stehen.)
Aber die Vernunft siegte (zum Glück!). Ich schloss die Tür so leise wie möglich und rannte zurück in mein Zimmer. Dort angekommen, warf ich mich aufs Bett und starrte an die Decke. Was war gerade passiert? Hatte ich das wirklich gesehen? War das alles nur ein Traum? Ein sehr seltsamer, sehr peinlicher Traum?
Das große Schweigen oder das offene Gespräch?
Die nächsten Tage waren... angespannt. Mama und ich vermieden uns so gut es ging. Wenn wir uns doch mal begegneten, herrschte eine unangenehme Stille im Raum. Wir redeten über das Wetter, über die Nachrichten, über alles Mögliche, nur nicht über DAS. Es war wie ein Elefant im Raum, ein sehr peinlicher, sehr roter Elefant.
Irgendwann beschloss ich, dass ich die Situation ansprechen musste. Nicht direkt natürlich, das wäre ja der absolute Super-GAU gewesen. Ich versuchte es mit Andeutungen. "Mama, ist alles okay bei dir?" fragte ich beiläufig. "Du wirkst so... entspannt in letzter Zeit."
Mama antwortete nur mit einem gequälten Lächeln. "Ach, alles bestens, mein Schatz. Nur ein bisschen Stress auf der Arbeit." Klar, Stress auf der Arbeit. Das glaube ich dir sofort, Mama. Stress, der sich auf ganz besondere Weise entlädt.
Ich glaube, das Beste ist, die Sache einfach zu vergessen. So tun, als wäre nichts passiert. Vielleicht ist es ja auch wirklich nichts passiert. Vielleicht war das alles nur eine Halluzination. Vielleicht hat mir das Apfelstrudelrezept einfach nicht gutgetan.
Trotzdem, jedes Mal, wenn ich Mama jetzt sehe, muss ich innerlich grinsen. Und jedes Mal, wenn sie mir einen besonders liebevollen Blick zuwirft, frage ich mich, ob sie weiß, dass ich weiß. Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel, ein stilles Einverständnis, das uns auf eine seltsame Art und Weise nähergebracht hat. Oder vielleicht bilde ich mir das auch nur ein. Wer weiß das schon?
Vielleicht sollte ich ihr einfach mal einen Vibrator schenken. Als kleines Dankeschön. Oder vielleicht doch lieber einen neuen Apfelstrudel. Ja, ein Apfelstrudel ist wahrscheinlich die bessere Wahl.
Das Apfelstrudelrezept habe ich übrigens immer noch nicht gefunden.
Und falls du, liebe Leserin, lieber Leser, auch mal in so eine Situation gerätst: Bewahre Ruhe. Atme tief durch. Und denk daran: Es gibt schlimmeres. Zum Beispiel, wenn du deinen Papa dabei erwischst!
