Ich War Beim Arzt Englisch
Okay, Leute, mal ehrlich! Wer von uns hat nicht schon mal diesen Moment erlebt? Du stehst beim Arzt, alles ist wie immer – die unangenehmen Papierlaken, der etwas zu laute Husten aus dem Wartezimmer, und dann… BAM! Der Arzt wechselt ins Englische!
Plötzlich fühlst du dich wie in einem schlechten James-Bond-Film, wo du der ahnungslose Tourist bist, der gerade in eine internationale Verschwörung geraten ist. "So, what seems to be the problem today?" Und du denkst nur: "Ähm... Ich wollte eigentlich nur meine jährliche Grippeimpfung..."
Der Moment der Wahrheit: "Ich War Beim Arzt Englisch?"
Ich meine, klar, Englisch ist die Weltsprache. Wir alle haben es in der Schule gelernt (mehr oder weniger erfolgreich, sei ehrlich!). Aber wenn es um medizinische Fachbegriffe geht? Dann wird es haarig! Plötzlich vergisst man, wie man "Schnupfen" auf Englisch sagt, geschweige denn "Gastritis".
Letztens war ich selbst in so einer Situation. Der Arzt schaute mich freundlich an und fragte: "And how would you describe the pain?" Ich starrte ihn nur an. Schmerz? Beschreiben? Mein Gehirn fühlte sich an wie ein leerer Raum, in dem nur eine einsame Spinne ihr Netz webte. Nach gefühlten fünf Minuten des Schweigens stammelte ich irgendetwas von "It... it feels like... a very angry badger is tap dancing on my stomach!". Ich schwöre, ich hätte mir in dem Moment alles gewünscht, nur nicht diesen metaphorischen Dachs.
Der Arzt nickte verständnisvoll (oder zumindest tat er so). Ich bin mir nicht sicher, ob er verstanden hat, dass ich eigentlich nur sagen wollte, dass ich Bauchschmerzen habe. Aber hey, Kommunikation ist alles, oder?
Die Strategie: Überleben im englischsprachigen Arztgespräch
Was also tun, wenn man sich plötzlich in dieser Situation wiederfindet? Keine Panik! Hier sind ein paar Tipps, die mir (meistens) geholfen haben:
- Vorbereitung ist alles: Bevor du zum Arzt gehst, überlege dir, was du sagen willst. Schreibe dir die wichtigsten Symptome auf, und google notfalls die englischen Begriffe.
- Keine Scheu vor Nachfragen: Wenn du etwas nicht verstehst, frag nach! Ärzte sind es gewohnt, komplexe Dinge zu erklären. Ein einfaches "Could you please explain that again?" wirkt Wunder.
- Nutze Bilder und Gesten: Manchmal sagen Bilder mehr als tausend Worte. Zeige dem Arzt, wo es wehtut, oder bringe ein Foto mit, wenn es um Hautprobleme geht.
- Sei ehrlich: Wenn du etwas überhaupt nicht verstehst, sag es! Es ist besser, ehrlich zu sein, als etwas falsch zu verstehen und eine falsche Behandlung zu bekommen.
- Der "Ich-kenne-jemanden-der-Englisch-spricht"-Trick: Im Notfall kannst du immer noch jemanden anrufen, der Englisch spricht, und ihn bitten, zu übersetzen. Ich habe das selbst schon gemacht!
"Remember, it's okay to not understand everything immediately. Doctors are there to help you, not to test your English skills!"
Und das Wichtigste: Lache darüber! Ja, es kann frustrierend sein, wenn man sich nicht richtig ausdrücken kann. Aber es ist auch urkomisch, wenn man versucht, mit Händen und Füßen zu erklären, dass man "a ticklish cough" hat. Stell dir vor, wie du versuchst, den Unterschied zwischen "stuffy nose" und "runny nose" zu erklären! Herrlich!
Also, das nächste Mal, wenn der Arzt dich auf Englisch anspricht, nimm es mit Humor. Betrachte es als eine lustige Herausforderung, deine Sprachkenntnisse auf die Probe zu stellen. Und wer weiß, vielleicht lernst du ja auch noch etwas dabei. Zum Beispiel, dass "Schwindel" auf Englisch "dizziness" heißt. Oder dass ein "malaise" etwas ganz anderes ist als ein "malheur".
Und falls alles schiefgeht? Denk an meinen Dachs. Vielleicht bringt das den Arzt ja zum Lachen. Und Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin! (Obwohl ich trotzdem die Grippeimpfung empfehlen würde.)
"Ich war beim Arzt Englisch?" Ja, vielleicht. Aber hey, wir haben es überlebt! Und das ist doch was, oder?
